16.11.2006

InterComponentWare AG (ICW)

Praxis-Software nur einmal für elektronische Gesundheitskarte anpassen

Walldorf, 15. November 2006 – Das Software Development Kit (SDK) des eHealth-Spezialisten InterComponentWare AG (ICW) unterstützt sowohl Multifunktionelle Kartenterminals (MKT+) als auch Secure Interoperable ChipCard Terminals (SICCT). Hersteller von Praxisverwaltungs- oder Apotheken-Systemen, die das ICW SDK nutzen, müssen ihre Software daher nur einmal anpassen, wenn sie ihre Systeme in Testregionen für die elektronische Gesundheitskarte einsetzen wollen.

Im MKT+ Szenario der Gematik sollen für die ersten Tests der elektronischen Gesundheitskarte so genannte Multifunktionelle Kartenterminals eingesetzt werden, die neben der neuen Gesundheitskarte auch die alten Krankenversichertenkarten bearbeiten können. Die meisten dieser MKT+ Geräte lassen sich aber nicht – wie die zukünftigen SICCT-Terminals – per LAN an das Praxisnetz anbinden, sondern werden über einen USB- oder einen seriellen Anschluss direkt mit dem Computer verbunden. Das spätere Einsatz-Szenario der elektronischen Gesundheitskarte sieht dagegen vor, dass Kartenlesegeräte nur über einen so genannten Konnektor mit dem Praxis- oder Apotheken-Netz verbunden werden dürfen. Der Konnektor soll dann die sichere Kommunikation zwischen den Kartenlesern, den Computern im lokalen Netz und der neuen Telematik-Infrastruktur übernehmen. Die beiden unterschiedlichen Szenarien bedeuten für Hersteller von Praxis- oder Apotheken-Software einen doppelten Anpassungsaufwand.

Dieses Problem löst das ICW Software Development Kit (SDK), das in beiden Szenarien einsetzbar ist. Es übernimmt für die Praxis- oder Apotheken-Software die Kommunikation mit den Kartenlesern – unabhängig von der Art der angeschlossenen Geräte. Damit muss ein Hersteller, der heute das ICW SDK für die Anbindung von MKT+ Geräten an sein Arzt- oder Apotheker-System nutzt, seine Software bei der Einführung von Konnektoren und SICCT-Terminals nicht erneut anpassen: Die Schnittstelle vom SDK zum Primärsystem bleibt unverändert.
Derzeit nutzen unter anderem drei Apothekersysteme des Herstellers ADG und die Arzt-Software Q-Med.Praxis das ICW SDK und sind damit bereit für die elektronische Gesundheitskarte. Das demonstriert die ICW auf der MEDICA 2006 an ihrem Stand E48 in Halle 15, an dem sich Besucher über die angeschlossenen Systeme selbst ein elektronisches Rezept über eine kostenlose Nackenmassage erstellen können.



Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte:
InterComponentWare AG
Dirk Schuhmann
Otto-Hahn-Straße 3
69190 Walldorf

Tel: 06227-385-133
Fax: 06227-385-199

E-Mail: Dirk.Schuhmann@icw.de

www.icw.de
www.LifeSensor.de



Über InterComponentWare
Die InterComponentWare AG (ICW) ist ein führender internationaler eHealth-Spezialist mit Standorten in Deutschland, Österreich, der Schweiz, den USA und Bulgarien. Ihre Lösungen zur Vernetzung der verschiedenen Akteure im Gesundheitswesen verbessern nachhaltig die prozessorientierte Kommunikation und Datenintegrität – und damit die Qualität der medizinischen Versorgung. ICW entwickelt und vertreibt unter anderem Soft- und Hardware-Komponenten für die Telematik-Infrastruktur der elektronischen Gesundheitskarte, die patientenfokussierte elektronische Gesundheitsakte LifeSensor sowie Vernetzungslösungen für Kliniken und niedergelassene Ärzte. Als Teil des bIT4health-Konsortiums hat die ICW wichtige Beratungsleistungen zur Einführung der elektronischen Gesundheitskarte in Deutschland erbracht und ist darüber hinaus am österreichischen eCard-Projekt beteiligt.