02.11.2015

bebro electronic GmbH

Produktentwicklung im Frühstadium bedienen

bebro electronic fertigt mit Kunststoff-Spezialisten MAGURA „all-in-one“


Die Idee hat „Hand und Fuß“ – im wahrsten Sinne des Wortes: Der EMS-Dienstleister bebro electronic und die MAGURA, unter anderem Verarbeiter von Hochleistungskunststoffen für Eigenprodukte, haben ein Handicap erkannt, unter dem viele Entwickler und Hersteller von Handhelds und anderen Bedienteilen elektrischer Geräte leiden: Für sie, die das Produktmanagement in Eigenregie führen, stellt sich ein Koordinationsproblem mit externen Zulieferern – hoher Briefing-Bedarf mit wechselnden Gesprächspartnern beim Design, der Konstruktion und der Elektronik. „Die Erfahrung zeigt, dass ein fachliches Verständnis für das Gesamt-Produktkonzept von unseren Kunden honoriert wird“, sagt Peter Sommer, Leiter des technischen Vertriebs im Hause bebro. „Der „all-in-one“-Ansatz, fast ein Novum in unserer Branche, kommt dem Kunden zeitlich wie pekuniär eindeutig zugute. Das erweiterte Wissen rund ums Produkt, quasi über den Tellerrand hinaus, führt beide Seiten schneller zum Ziel“.


Vom Gerätedesign zur Elektronik: erste Projekte


für Medizintechnik und Industrieprodukte umgesetzt


Der Schritt zum gemeinsamen, bereichsübergreifenden Servicekonzept lag nahe: MAGURA, Komponentenentwickler für Zweiräder aller Art, und die bebro electronic gehören zum selben Firmenverbund, geführt unter der Holding der Munz-Magenwirth Beteiligungs GmbH (MBG). „Wir erkannten im internen Diskurs recht bald, die Dienstleistungen für unsere Kunden rationeller und effizienter zu gestalten. Nahezu alle Bedarfe bei der Produktentwicklung und -realisation werden durch bordeigene Mittel und Fachkräfte der Firmengruppe abgedeckt. Mir ist nicht bekannt, dass ein Kunde allein auf Basis seiner skizzierten Produktidee die Entwicklung und Fertigung des Kunststoffgehäuses, die Konstruktion und serienmäßige Produktion seines Gerätes samt Elektronik aus einer Hand bekommt“, betont Peter Sommer. Nach seinen Ausführungen konzentriert man sich bei bebro auf Produktkonzepte für Bediengeräte und Steuerungen, die von der Investitionsgüterindustrie angefragt werden, wie sie beispielsweise für Laufkräne notwendig sind. Zu den bereits in der Praxis bewährten Geräten zählen unter anderem auch Handhelds in der Medizintechnik, wie jene zum Bedienen von OP-Tischen, von Tense-Geräten zur Schmerztherapie oder zur Steuerung von Bohrern über ein Fußpedal, wie sie in Zahnarztpraxen benötigt werden.


„Wenn wir Kunden die Idee der Gesamtkonzeption vorstellen, stoßen wir auf erstaunlich hohes Interesse. Es ist für unsere Klientel nur gewöhnungsbedürftig, den Gedanken gleich aufzunehmen, da die Elektronik zu einem Zeitpunkt bedient wird, in der das Produkt schon weitgehend realisiert worden ist. Häufig kommt man dann wieder auf uns zu, wenn ein Re-Design ansteht. So festigt sich der Gedanke, die Vorteile des Komplett-Service doch noch nutzen zu können“, erklärt Sommer die Anfangsphase dieses neuen Ansatzes, mit dem das Produktmanagement letztendlich zu einer anderen, rationelleren und effizienteren Wirkung gelangen kann.


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Autor:


Rainer Schoppe (Geschäftsführer), IMA Institut für Markenentwicklung und Kommunikationsberatung GmbH
20149 Hamburg