MEDICA EDUCATION CONFERENCE

Foto: MEC - Rednerin vor Publikum

Fokusthemen und Programm 2016

Jeder einzelne Konferenztag steht unter einem inhaltlichen Schwerpunkt und wird durch ein klar definiertes Tagesprofil charakterisiert. Pro Tag bietet die MEDICA EDUCATION CONFERENCE den Teilnehmern zeitgleich drei Parallelveranstaltungen – Sitzungen – und unterschiedliche Kurse an. Für die Sitzungen ist bereits eine CME-Zertifizierung beantragt, die Kurse sind teils selbst international zertifiziert. Durch diese Zeitstruktur können Besucher flexibel ihr eigenes Konferenzprogramm zusammenstellen.

Das MEC-Konferenzprogramm 2016

Grafik: Cover und Inhaltsseiten der MEC-Broschüre
Mit der Fokussierung auf einzelne Themenbereiche pro Konferenztag und dem Angebot unterschiedlichster, teils international zertifizierter Workshops, wie ACLS-Reanimation oder DEGUM-Sonographie, richtet sich die Konferenz an Mediziner aller Fachbereiche – aus Klinik und Praxis – sowie an alle medizinisch und medizintechnisch Interessierten in Wissenschaft, Forschung, Entwicklung und Produktion.
Programmbroschüre mit allen Vorträgen und Vortragenden [Version: 14.11.2016, Änderungen vorbehalten]

CME-Zertifizierung

Alle Veranstaltungen im Programm der MEDICA EDUCATION CONFERENCE werden mit CME-Punkten zertifiziert. Auch für die kommende Konferenz werden diese bei der Ärztekammer Nordrhein beantragt. Sobald der Status der Beantragung zur Anerkennung wechselt, werden die Punkte vergeben.

Die Thementage

Montag, 14. November 2016

Am Montag, dem ersten Tag der Konferenz, liegt der Schwerpunkt auf Neuen operativen Techniken in der Chirurgie. Neben Innovationen und Zukunftsvisionen werden auch aktuelle Standards operativer Methoden abwechslungsreich und kompakt vorgestellt.

Orthopedics and Trauma: Update 2016

Jährlich ersetzen Orthopäden in Deutschland mehr als 180.000 Hüftgelenke durch eine Endoprothese. Mit sehr guten Langzeitergebnissen ist die Hüftarthroplastik die erfolgreichste orthopädische Operation und hilft Patienten mit Gelenkbeschwerden, sich wieder schmerzfrei zu bewegen. Dank neuer, minimalinvasiver Verfahren bleibt die Muskulatur während des Eingriffs nahezu unbeschädigt, was die anschließende Rehabilitation deutlich verkürzt. Weitere Techniken aus der Orthopädie und Unfallchirurgie diskutieren Experten im Symposium Orthopaedics and Trauma: update 2016 auf der MEDICA EDUCATION CONFERENCE.

Montag, den 14. November 2016, von 09:00 Uhr bis 10:30 Uhr
Orthopaedics and Trauma: update 2016
• Complication management during implant removal of locked and conventional osteosynthesis implants
• Arthroplasty of the hip by a less invasive surgical approach. Does size really matter?
• Surgical procedures of the spine. Bridge over troubled water?

Transplantationsmedizin – wo stehen wir?

Weltweit besteht ein Mangel an Spenderorganen, die Wartelisten für Patienten, die beispielsweise auf eine Lebertransplantation warten, sind lang. Im Symposium „Transplantationsmedizin: Transplantationsmedizin – wo stehen wir?“, das unter dem Vorsitz von Prof. Dr. jur. Hans Lilie, Halle (Saale) steht, berichtet unter anderem ein Experte aus der Schweiz, Professor Dr. Philipp Dutkowski, über die am Universitätsspital Zürich angewendete HOPE-Methode (HOPE = Hypothermic Oxygenated machine PErfusion) (https://idw-online.de/de/news567199). In der Schweiz dürfen Transplantationsmediziner, anders als in Deutschland, Organe nach Herzstillstand unter strengen gesetzlichen Bestimmungen entnehmen. Dabei muss nach dem Herzstillstand zehn Minuten gewartet werden, bevor der Hirntod bestätigt und Organe entnommen werden. In diesen zehn Minuten werden die Organe weder mit Sauerstoff versorgt, noch gekühlt, wodurch sie teilweise für die Empfänger verloren gehen können. Die HOPE-Methode soll dem entgegenwirken, indem die gespendete Leber mit einer kalten, mit Sauerstoff angereicherten Lösung gespült wird.

Montag, den 14.11.2016, von 10.40 Uhr bis 12.00 Uhr
Transplantationsmedizin: Transplantationsmedizin – wo stehen wir?
• Mindestmengen in der Transplantationsmedizin
• Studien zur Maschinenperfusion bei DCD-Spendern und DBD-Spendern
• Qualitätssicherung in der Transplantationsmedizin

Advances in musculosketal tissue engineering

Nicht nur die Profis, die ab dem 10. Juni bei der Fußball-Europameisterschaft antreten, auch Hobbyfußballer fürchten es: Ein plötzlicher Richtungswechsel oder Stopp belastet das Knie so sehr, dass es zu einem Bänderriss, einer Meniskus-Verletzung oder einem Knorpelschaden kommen kann. Das Seminar Advances in musculosketal tissue engineering auf der MEDICA EDUCATION CONFERENCE fragt, inwieweit Gewebe des Knorpels, des Meniskus und weiterer Bänder bereits in-vitro gezüchtet und erfolgreich transplantiert werden kann. Unter dem Vorsitz von PD Dr. Julius Gille vom Universitätsklinikum Schleswig-Holstein findet das Symposium „Advances in musculosketal tissue engineering“ am Montag, den 14.11.2016, von 12:30 Uhr bis 14:00 Uhr statt.

Montag, den 14.11.2016, von 12:30 Uhr bis 14:00 Uhr
Advances in musculosketal tissue engineering:
• Cartilage regeneration: from bench to bedside
• Current concepts in meniscus tissue engineering: fact or fiction?
• Novel strategies in ligament reconstruction and regeneration

Visceral surgery: Hereditary cancer: Early identification and preventive strategies

Welche neuen diagnostischen und therapeutischen Konzepte können auf der Basis molekularer Erkenntnisse der Tumorentstehung entwickelt werden und wie können diese ihren Weg in die klinische Anwendung finden? Das Symposium Hereditary cancer: Early identification and preventive strategies unter dem Vorsitz von Professor Dr. Magnus von Knebel Doeberitz, Heidelberg, setzt sich mit diesen Fragen für erblich bedingte viszerale Krebserkrankungen auseinander. Im Zentrum steht dabei die Früherkennung und Prävention.

Montag, 14.11.2016, von 14.10 bis 15.30 Uhr
Visceral surgery: Hereditary cancer: Early identification and preventive strategies
• Prophylactic surgery or chemoprevention?
• Vaccination for microsatellite instable tumors?
• Bedside test – are we there? Demo of immediate testing

The TAVI Story: From Experimental use to Standard Therapy in Ten Years

Die minimalinvasive, schonende Katheter-basierte Aortenklappen-Implantation (TAVI) ist eine noch recht junge Methode, um fehlerhafte Aortenklappen durch eine Prothese zu ersetzen. Insbesondere ältere Menschen und Risikopatienten profitieren von dieser neuen Entwicklung der Kardiologie, da sie ihnen eine Operation am offenen Herzen erspart. Im Symposium unter dem Vorsitz von Professor Dr. Hendrik Treede, Direktor an der Universitätsklinik und Poliklinik für Herzchirurgie am Universitätsklinikum Halle (Saale), erläutern Experten aus der Kardiologie und der Medizintechnik, wie die TAVI-Methode sich zu einer Standartmethode entwickelt hat und welches Zukunftspotential sie in ihr sehen.

Monday, November 14, 2016, between 02:10 pm and 03:30 pm:
Cardiac Surgery: The TAVI Story: From Experimental Use to Standard Therapy in Ten Years

• Transcatheter aortic valve implantation (TAVI): Evidence in 2016
• A glimpse into the future: TAVI use in 2026
• Device development from an engineer‘s view

Dienstag, 15. November 2016

Der Dienstag widmet sich der Bildgebung und Interventionellen Verfahren wie zum Beispiel der Magnetresonanztomografie, Sonografie sowie der interventionellen Schlaganfallbehandlung. Sie finden sich in der gesamten Medizin in der Diagnostik und Therapie wieder und sind ein wichtiger Bestandteil der täglichen ambulanten und stationären klinischen Patientenversorgung.

Stroke - Diagnosis and interventional therapy

Die Radiologie ist seit langem unverzichtbar für die Diagnostik unterschiedlichster Erkrankungen. Neben der Diagnostik gewinnt auch die interventionelle radiologische Behandlung zunehmend an Bedeutung für die Patientenversorgung, insbesondere bei Tumoren oder Gefäßerkrankungen. Den technischen Fortschritten auf dem Gebiet der interventionellen Radiologie bei der Behandlung von Schlaganfällen widmet sich das Symposium „Stroke - Diagnosis and interventional therapy“, das unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Martin Köhrmann, Universitätsklinik Erlangen, am Dienstag, den 15.11.2016, von 9.00 bis 10:30 Uhr stattfindet.

Dienstag, 15.11.2016, von 9.00 bis 10:30 Uhr
Stroke - Diagnosis and interventional therapy
• Current status
• Technical innovations to improve diagnosis
• Technical innovations to improve therapy

Gastroenterologie: Abdomen-Bildgebung – wann, wie, warum?

Moderne Verfahren wie CT und MRT haben die Bildgebung des Bauchraums revolutioniert und gehören längst zur Routine in der ärztlichen Diagnostik. Sie liefern Schnittbilder, die in alle Richtungen des Raumes ausgerichtet und zusammengesetzt werden können. So lassen sich die komplexen Organe des Abdomens wie Leber oder Niere untersuchen - Entzündungen, Steine, Darmveränderungen oder Gefäßverschlüsse werden präzise dargestellt. Im Symposium „Gastroenterologie: Abdomen-Bildgebung – wann, wie, warum?“ diskutieren Experten auf der MEDICA EDUCATION CONFERENCE über den sinnvollen Einsatz der Bildgebungsverfahren und deren Grenzen.

Dienstag, 15.11.2016, von 14.10 bis 15.30 Uhr
Gastroenterologie: Abdomen-Bildgebung – wann, wie, warum?
• Leberdiagnostik
• Abdomen-CT
• Abdomen-MRT

Teleradiologie

Anders als andere telemedizinische Anwendungen ist die Teleradiologie seit vielen Jahren ein regulärer Bestandteil der Versorgung. Vor allem kleinere Krankenhäuser können mithilfe moderner Technologien sogar kurzfristig einen räumlich entfernten Experten in die Befundung von Röntgenbildern einbeziehen. Die Teleradiologie bietet die Chance, Versorgung zu verbessern und Expertise dort einzuholen, wo sie vor Ort nicht direkt verfügbar ist. Unter Leitung von Prof. Dr. Friedrich Köhler widmet sich das Seminar Teleradiologie den Chancen und Grenzen dieser zukunftsweisenden Technik.

Dienstag, 15. November 2016, von 10:40 bis 12:00 Uhr
Teleradiologie
• Chancen und Risiken der Teleradiologie
• Internationale Teleradiologie
• Militärische Nutzung der Teleradiologie

Cardiology: Innovation and developments in the treatment of cardiac valve disease with live-in-the-box cases: How will we do it?

Eine kleine Revolution bahnt sich in Deutschland bei der Behandlung von undichten Mitralklappen an, einer der meistverbreiteten Herzklappenfehler. Die erkrankte Mitralklappe kann inzwischen durch eine neue ersetzt werden, indem wir einen Katheder durch die Herzspitze einführen und mit seiner Hilfe die neue Mitralklappe in der alten platzieren. Das alles passiert am schlagenden Herzen und nur mit sehr geringem Risiko. Diese neue Methode könnte sich nach Zulassung durch das Bundesgesundheits-ministerium zu einer schonenden und erfolgversprechenden Behandlung für bis zu eine Million Menschen in Deutschland entwickeln. Professor Dr. med. Hendrik Treede, Direktor an der Universitätsklinik und Poliklinik für Herzchirurgie am Universitätsklinikum Halle (Saale) spricht über dieses transapikale Katheterverfahren bei Mitralklappeninsuffizienz und erste Erfahrungen damit in Deutschland am zweiten Konferenztag.

Dienstag, 15.11.2016, von 12.30 bis 14.00 Uhr
Cardiology: Innovation and developments in the treatment of cardiac valve disease with live-in-the-box cases: How will we do it?
• Transapical mitral valve implantation: Procedure and new possibilities
• New mitral valve devices
• Tricuspid valve interventions

Mittwoch, 16. November 2016

Unter dem Tagesschwerpunkt Innere Medizin: Zukunftstechnologien und Remote Patient Management steht der dritte Konferenztag. Was leistet Telemedizin bei chronischen Erkrankungen wie Diabetes? Inwieweit können digitale Lösungen wie beispielsweise ein Fernmonitoring bei Herzinsuffizienz den Patienten helfen, einen Krankenhausaufenthalt zu vermeiden? Wie können „Wearables“ zur Überwachung von Krankheiten eingesetzt werden? Experten stellen sich am Mittwoch unter anderem diesen Fragen.

Diabetology & Wearables

Sie messen die Herzfrequenz, zählen Kalorien und beobachten den Schlaf – Wearables wie die Smartwatch verkaufen sich nicht nur unter Fitness-Freaks gut. Technologieunternehmen wollen mit den tragbaren Gadgets auch den Markt der Medizinprodukte erobern. Bei Menschen mit Diabetes zum Beispiel würden sie sich sowohl als Messgeräte wie auch als Warnsysteme eignen, zum Beispiel bei einer Hypoglykämie. Doch zunächst ist bei allen digitalen Helfern der Spagat zwischen medizinischem Nutzen und wirtschaftlichem Interesse der Hersteller zu vollführen. Denn Qualität und Datenschutz sind das A und O dieser Produkte. Im Symposium Diabetology & Wearables diskutieren Experten aus Diabetologie und Medizintechnik, welche Anforderungen Smartwatch & Co. erfüllen müssen, um sich als Behandlungsmaßnahme zu qualifizieren, und für welche Anwendungen sie sinnvoll eingesetzt werden können.

Mittwoch, 16. November 2016, von 09:00 bis 10:30 Uhr
Diabetology & Wearables

  • Medical Apps: How to use them?
  • Tele-Diabetology in Germany
  • Mobile Health in Diabetes

Innere Medizin: Update Hypertonie

Seit der Veröffentlichung der SPRINT-Studie im vergangenen Jahr ist Bewegung in die Diskussion um die Zielblutdruckwerte von Hochdruckpatienten gekommen. Während die European Society of Hypertension bislang keine Änderung empfiehlt, wird beispielsweise in Kanada dazu geraten. Das Symposium Innere Medizin: Update Hypertonie unter Vorsitz von Professor Dr. Wolfgang Motz, Karlsburg, widmet sich unter anderem der aktuellen Datenlage nach SPRINT.

Mittwoch, 16.11.2016, von 09.00 bis 10.30 Uhr
Innere Medizin: Update Hypertonie
• Hypertonie – neue Daten, neue Zielwerte
• Interventionelle versus konservative Therapie
• Stellenwert der Behandlung bei alten Patienten

Ernährungsmedizin: Ernährung – Update 2016

Ob Superfoods, grüne Smoothies, Paleo-Diät oder Clean Eating: Das Thema Ernährung ist gegenwärtig in aller Munde. Abseits aller Food-Trends beschäftigt sich die Ernährungsmedizin schon seit langem mit der Frage, was eine gesunde Ernährung ausmacht – für die Prävention von Patienten, aber auch im Krankheitsfall. Neue Erkenntnisse dazu bietet das Symposium „Ernährungsmedizin: Ernährung – Update 2016“ unter Vorsitz von Professor Dr. Christian Löser, Kassel.

Mittwoch, 16.11.2016, von 10.40 bis 12.00 Uhr

Ernährungsmedizin: Ernährung – Update 2016

  • Ernährung als Prävention – was kann ein gesunder Lebensstil leisten?
  • Nutrigenetik und personalisierte Ernährung
  • Ernährung bei Tumorpatienten – moderne Behandlungskonzepte

Donnerstag, 17. November 2016

Am letzten Tag der Veranstaltung konzentriert sich das wissenschaftliche Programm auf die Diagnostik in der Inneren Medizin, Labormedizin, Toxikologie und Hygiene. Die zielgerichtete Bestimmung von Laborparametern, die richtige Interpretation und die Verbindung mit den individuellen klinischen Symptomen bestimmen den Verlauf vieler Erkrankungen ganz wesentlich. Daneben sind beispielsweise gram-negative wie auch gram-positive Erreger ein allgegenwärtiges, fachübergreifendes Diskussionsthema.

Groundbreaking approaches for infection control in healthcare

Tausende Menschen sterben jährlich an den Folgen von nosokomialen Infektionen. Neben Antibiotikaresistenzen sind hauptsächlich nicht-sterile Materialien dafür verantwortlich, dass Mikroorganismen sich unter den Patienten verbreiten. Unternehmen arbeiten deshalb intensiv an neuen Lösungen, um die Ausbreitung von Keimen in Krankenhäusern einzudämmen. Einige davon, wie beispielsweise die antimikrobiellen Implantate, stellen Experten im Seminar Groundbreaking approaches for infection control in healthcare unter Leitung von Prof. Dr. Guggenbichler vor.

 

Donnerstag, 17. November 2016, von 14:10 bis 15:30 Uhr

Groundbreaking approaches for infection control in healthcare

  • Reprocessing of "non-sterile" Medical Devices
  • Innovative Ventilation Systems
  • Antimicrobial Surface Technology

Gynecology: Technical aspects of prenatal screening

Die Pränataldiagnostik kann unter anderem Chromosomenstörungen wie die Trisomie 21 oder Fehlbildungen an Organen erkennen. Gynäkologen raten in der Regel Patientinnen mit sogenannten Risikoschwangerschaften dazu. Bisher können Chromosomenstörungen nur mit invasiven pränatalen Methoden zuverlässig diagnostiziert werden. In knapp 0,5 Prozent der Fälle kommt es im Anschluss an den Eingriff zu einer Fehlgeburt. Im Symposium „Gynecology: Technical aspects of prenatal screening“ stellt der Vorsitzende Dr. Michael Lutz, Koblenz, einen nicht-invasiven Diagnostiktest vor, der auf der Sequenzierung zellfreier fetaler DNA aus mütterlichem Blut basiert. Er berichtet darüber, inwiefern dieser Test eine risikofreie Alternative zur Fruchtwasseruntersuchung bietet.

Donnerstag, 17.11.2016, von 12.30 bis 14.00 Uhr

Gynecology: Technical aspects of prenatal screening

  • Overview of the cfDNA testing technologies for fetal aneuploidies
  • Detection of fetal trisomy based on quantitative real-time PCR
  • Multiplexed parallel analysis of targeted genomic regions for noninvasive prenatal testing

Kurse auf der MEDICA EDUCATION CONFERENCE

Die Teilnehmerzahl der Kurse mit internationalem Zertifikat ist begrenzt. Ihre Teilnahme ist kostenpflichtig und bedarf einer separaten Anmeldung. Die Karten sind im Vorverkauf ab Augusterhältlich. Die anderen Kurse sind im Preis der Tageseintrittskarte für die Konferenz inbegriffen. Alle Veranstaltungen im Programm der MEDICA EDUCATION CONFERENCE werden mit CME-Punkten zertifiziert. Gegenwärtig werden diese bei der Ärztekammer Nordrhein beantragt.

Advanced Trauma Life Support

Nach einer Analyse des TraumaRegisters der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) behandeln Mediziner in Deutschland im Jahr 18.200 bis 18.400 schwerverletzte Menschen im Schockraum: Treat first what kills first – was muss zuerst behandelt werden? Wie können mögliche Folgeschäden vermieden werden? Ein standardisiertes Vorgehen für solche Entscheidungen bietet das Advanced Trauma Life Support-Konzept (ATLS®). Das Ausbildungskonzept wird auf der MEDICA EDUCATION CONFERENCE erstmals angeboten, unter Vorsitz von Dr. Frithjof Wagner, Nationaler Kursdirektor für ATLS®-Kurse in Deutschland. Das Besondere des Kurses auf der MEDICA EDUCATION CONFERENCE in Düsseldorf ist seine Dauer von zweieinhalb statt zwei Tagen – so konnten zusätzlich Übungseinheiten realisiert werden. Der Kurs beinhaltet eine Abschlussprüfung für das international anerkannte Zertifikat ATLS®.

Montag, 14. bis Mittwoch, 16.11.2016
Kurs: Advanced Trauma Life Support*
• Initial Assessment/erste Behandlung, Demonstration
• Atemwegsmanagement und Ventilation
• Analyse von Röntgen-Thoraxaufnahmen
• Thermische Verletzungen
• Pädiatrisches Trauma
• Vorgehen bei Kopf- und Halswirbelverletzungen

*Der Kurs ist zusätzlich kostenpflichtig und steht nur für eine begrenzte Teilnehmeranzahl zur Verfügung.

Basisausbildung Notfallsonographie (DEGUM/SGUM/ÖGUM)

So interdisziplinär wie die MEDICA EDUCATION CONFERENCE ausgerichtet ist, ist auch die Notfallsonographie zu verorten: Das Organisationsteam freut sich daher, den Teilnehmern die 3-Länderübergreifende Basisausbildung nach dem Curriculum Notfallsonographie der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM) bieten zu können. Am richtigen Ort in Düsseldorf ist dieser Kurs auch deshalb, weil Aussteller aus allen Ländern auf der zeitgleich stattfindenden MEDICA ihre Ultraschall-Innovationen präsentieren.

Dienstag, 15. November 2016
Sonographie: Basisausbildung Notfallsonographie (DEGUM/SGUM/ÖGUM)
*, u.a.
•    Grundlagen der Sonographie – Physik, Artefakte, Gerätetechnik
•    Standardschnitte FAST – Darstellung der Normalbefunde
•    Praktische Übungen – Standardschnitte FAST I, „Familiarisation“, Knopfologie mit dem Ultraschallgerät
•    Praktische Übungen – E-FAST Standardschnitte II, Gallenblase und Gallenwege
•    Nieren(aufstau) und Harnblase – Schnittebenen, Normalbefunde, pathologische Befunde, Fehlinterpretationen
•    Praktische Übungen – Beinvenen und Punktionen

*Der Kurs ist zusätzlich kostenpflichtig und steht nur für eine begrenzte Teilnehmeranzahl zur Verfügung.

Sonographie Refresherkurs

Zusätzlich zum Kurs in Notfallsonographie bietet die MEDICA EDUCATION CONFERENCE am Dienstag, den 15. November, auch einen Sonographie Refresherkurs an. Er richtet sich an alle Kollegen, die ihre Sonographie-Fertigkeiten auffrischen möchten. Schließlich gilt: Man sieht nur, was man kennt.

Dienstag, 15. November 2016
Sonographie: Refresherkurs, u.a.
•    Schilddrüse
•    Rund um die Gallenblase
•    Leber von A bis Z: Fokale Veränderungen, diffuse Veränderungen und Pfortader
•    Aorta und tiefe Beinvenen
•    Niere und Nebenniere
•    Was ist sinnvoll am Magen-Darm-Trakt
•    Was geht am Thorax?
•    Und zum Schluss das Pankreas
•    Hands-on – Praktische Übungen

Tropenmedizin – Hands on

Von der Safari in Kenia bis zum Campingausflug in Brasilien: rund fünf Millionen Deutsche reisen jedes Jahr in die Ferne. Angst vor exotischen Krankheiten plagt sie dabei offenbar nicht. Fast jeder zehnte Fernreisende gibt an, sich für die Reise nicht speziell impfen zu lassen. Was häufig zu unschönen Souvenirs führt: Nach Malaria und Durchfallerkrankungen ist Hepatitis A die dritthäufigste Reiseinfektion. Im Kurs Tropenmedizin erlernen die Teilnehmer anhand von Theorie und Laborpraxis die Diagnostik solcher Mitbringsel. Auch unter Einsatz begrenzter Ressourcen.

Donnerstag, 17. November 2016
Tropenmedizin – Hands-on, u.a.
•    Labor in Ländern mit begrenzten Ressourcen
•    Diagnostik von Tropenkrankheiten (Malaria, Cholera, Gelbfieber, Lepra, Ebola, intestinale Parasitosen)
•    Bilharziose
•    Malaria- und Tuberkulosediagnostik
•    Einführung in die Mikroskopie
•    Laborpraktikum
•    Mikroskopie von Blut- und Stuhlparasiten

Organisation / Kontaktpartner

Wissenschaftliches Programm:

Konferenzpräsident 2016
Prof. Dr. med. Stefan Frantz
Direktor der Universitätsklinik und Poliklinik für Innere Medizin III
Ernst-Grube-Straße 40, 06120 Halle (Saale)

Konferenzsekretär 2016
Dr. med. Moritz Hundertmark, Assistenzarzt
Universitätsklinik und Poliklinik für Innere Medizin III
Ernst-Grube-Straße 40, 06120 Halle (Saale)

Ansprechpartner:

Konferenzsekretariat 2016
Michaela Jaeger
Universitätsklinik und Poliklinik für Innere Medizin III
Ernst-Grube-Straße 40, 06120 Halle (Saale)
Tel.: +49 (0)345 557-2846
E-Mail: michaela.jaeger@uk-halle.de

Pressestelle DGIM
Anne-Katrin Döbler, Stephanie Priester
Tel.: +49 (0)711 8931-115 /-605
E-Mail: doebler@medizinkommunikation.org

Düsseldorf Congress Sport & Event GmbH
im Auftrag der Messe Düsseldorf GmbH
Conference Management
Nina Dilly
Tel.: + 49 (0)211 4560-984
E-Mail: DillyN@d-cse.de

Joachim Kienzle
Tel.: + 49 (0)211 4560-980
E-Mail: KienzleJ@d-cse.de

Konferenzpräsident

Prof. Dr. med. Stefan Frantz

Foto: Prof. Dr. med. Stefan Frantz
Direktor der Universitätsklinik und Poliklinik für Innere Medizin III,
Ernst-Grube-Straße 40, 06120 Halle