Push-Kommunikation statt Pull-Information

19/10/2015
Foto: Frau mit Gymnastikball und Wearable-Armband

Wearables werden direkt am Körper getragen und sind dem Menschen damit näher als jedes bisher genutzte digitale Endgerät; © panthermedia.net/hasloo

Wearables sind eine noch junge Erscheinung in der digitalen Welt. Als Begleiter bieten sie großes, bisher weitgehend ungenutztes Potenzial – sowohl für Nutzer als auch für Unternehmen. Mit dem Thesenpapier „Wearables“ beleuchten die Fokusgruppe Mobile und die Initiative Internet der Dinge im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. die kleinen Helfer und stellen Thesen zu deren Zukunft auf.

Wearables werden direkt am Körper getragen und sind dem Menschen damit näher als jedes bisher genutzte digitale Endgerät. Aus Sicht der BVDW-Experten ist genau das der entscheidende Erfolgsfaktor: Im Gegensatz zu beispielsweise Smartphones lassen Wearables Mensch und Technik immer weiter zusammenwachsen. Im Zuge dessen werden Pull-Informationen zunehmend durch Push-Kommunikation abgelöst: Durch per Wearables zusätzlich und besser erfassbare Daten können Anbieter Dienste und Services optimal personalisieren und dem Konsumenten die für ihn im aktuellen Kontext relevanten Informationen per Push-Funktion durch das jeweilige Endgerät zur Verfügung stellen. Damit werden Wearables zu ultimativen Big-Data-Devices.

Besonders im Segment Gesundheit schreiben Digitalexperten Wearables eine entscheidende Rolle zu: Eine aktuelle Blitzumfrage des BVDW unter rund 170 Besuchern der dmexco zeigt, dass so gut wie alle Befragten (93,5 Prozent) in Wearables großes Potenzial zur Optimierung der Gesundheit sehen. Über 80 Prozent der Befragten (82 Prozent) sind der Überzeugung, dass Wearables dabei helfen unsere Gesundheit zu schützen und unser Wohlbefinden längerfristig zu steigern.



MEDICA.de; Quelle: Bundesverband Digitale Wirtschaft

Mehr über den BVDW unter: www.bvdw.org