Gesundheitskongress des Westens: Qualität muss wieder an erster Stelle stehen

22.03.2013

Foto: Kongress

Beim zweitätigen Branchentreffen ging es unter anderem um Wege zu mehr Qualität in der Patientenversorgung;
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Vom verflixten siebten Jahr keine Spur: Der Gesundheitskongress des Westens hat auch 2013 alle Erwartungen erfüllt. Rund 800 Besucher aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Verbänden und aus der Medizin diskutierten an zwei Kongresstagen über die zentralen Aspekte der Gesundheitspolitik und der Gesundheitswirtschaft sowie aktuelle Fachthemen.

In diesem Jahr stand der Kongress unter dem Leitthema „Mehr Qualität in Spitze und Breite“ und rückte damit die Qualität der Patientenversorgung in den Vordergrund. „Es hat sich gezeigt, dass das Thema Qualität in Spitze und Breite auf überwältigende Resonanz sowohl bei den Referenten als auch beim Publikum gestoßen ist“, sagte Ulf Fink, Kongresspräsident. Es sei aber auch zu erwarten gewesen, denn „Qualität der medizinischen Versorgung ist eine Haupt- und keine Nebensache“.

Nach vielen spannenden Diskussionen zeigte sich Fink überzeugt, dass Qualität auch im Gesundheitswesen messbar ist. „Die Daten müssen allerdings transparent gemacht werden. Diejenigen, die gute Qualität bieten, müssen dann aber auch finanziell belohnt werden“, sagte Fink.

Wie wichtig die Gesundheitswirtschaft und das Thema Qualität im Gesundheitswesen auch für die NRW-Landesregierung sind, zeigten die Auftritte der Landesgesundheitsministerin Barbara Steffens und des NRW-Wirtschaftsministers Garrelt Duin.

Beim zweitätigen Branchentreffen ging es aber nicht nur um Wege zu mehr Qualität in der Patientenversorgung, namhafte Experten aus Gesundheitspolitik und -wirtschaft diskutierten auch über vorausschauendes Personalmanagement in Zeiten des Fachkräftemangels, die Zukunft der privaten und gesetzlichen Krankenversicherung sowie um kluge Finanzierungs- und Managementkonzepte für Kliniken.

MEDICA.de; Quelle: WISO S. E. Consulting GmbH