Damit sei der Krankenstand im Handwerk zum vierten Mal in Folge zurückgegangen, so die Pressemeldung der IKK vom 18. Mai. Auch die Fehltage nahmen danach im Jahr 2004 weiter ab. So fehlte ein ganzjährig beschäftigter Handwerker im Schnitt nur noch 15,6 Tage an seinem Arbeitsplatz, im Jahr 2003 waren es noch 16,8 Tage, dies ist ein Rückgang um 7,1 Prozent.

"Gerade in kleineren Handwerksbetrieben sind Krankheitstage für die Arbeitgeber ein wesentlicher Kostenfaktor. Deshalb bedeuten die sinkenden Zahlen eine deutliche Entlastung", erklärte Rolf Stuppardt, Vorstandsvorsitzender des IKK-Bundesverbandes. Die meisten Ausfalltage bei den IKK-Pflichtversicherten im Handwerk würden nach wie vor durch Muskel- und Skeletterkrankungen sowie Verletzungen und Vergiftungen verursacht, die meisten Krankheitsfälle kämen aufgrund von Atemwegserkrankungen zustande (23,4 Prozent).

Bei den meisten Krankheitsarten sei im Vergleich zum Vorjahr ein Rückgang bei der Anzahl der Krankheitstage zu registrieren, so die Verlautbarung. Besonders deutlich würde dies bei den Kreislauferkrankungen (-16,7 Prozent) und den Atemwegserkrankungen (-14,9 Prozent). Auch die Muskel- und Skeletterkrankungen seien zurückgegangen (-7,3 Prozent).

"Verbesserter Arbeitsschutz und betriebliche Gesundheitsförderung durch das bundesweite Programm IKKimpuls-Werkstatt mit arbeitsplatznahen Gesundheitsreporten und -maßnahmen haben sicherlich dazu beigetragen, die Zufriedenheit der Mitarbeiter positiv zu beeinflussen und den Krankenstand eines Betriebes zu senken", so Stuppardt.

Allerdings bestätige sich auch bei den Innungskrankenkassen der allgemein feststellbare Anstieg von psychiatrischen Erkrankungen: Im Vergleich zu 2003 sei hier ein Anstieg von 7,5 Prozent zu verzeichnen, so der Bericht.

MEDICA.de; Quelle: IKK-Bundesverband