Das zeigen Ergebnisse der STARR-Studie mit prädiabetischen Patienten. Die STARR-Studie war eine Substudie der größer angelegten DREAM-Untersuchung. In STARR unterzogen sich 1.425 prädiabetische Patienten aus der DREAM-Untersuchung einer Ultraschalluntersuchung der Karotis-Intima.

Randomisiert erhielten sie den Wirkstoff Ramipril beziehungsweise Rosiglitazon oder Placebo. Die Studienleiter interessierten sich für die Veränderung der Intimadicke an zwölf verschiedenen Stellen der Arteria carotis.

In der Rosiglitazon-Gruppe zeigte sich zwölf Monate nach Beginn der Studie ein deutlicher Trend hin zu einer geringeren Progression der Arteriosklerose in den untersuchten Intimaabschnitten. Unter Ramipril beziehungsweise Placebo zeigten sich dagegen keinerlei positive Einflüsse.

Diese Ergebnisse stützen die Daten der DREAM-Studie, die Ähnliches ergeben hatten. Jetzt sollen weitere prospektive Studien zeigen, ob Rosiglitazon und andere Thiazolidindione tatsächlich einen positiven Effekt auf die Dicke der Karotis-Intima haben.

MEDICA.de; Quelle: American College of Cardiology 2007 Scientific Sessions