27.08.2014

Karl Kaps GmbH +Co. KG

SIRIUS - erstes Operationsmikroskop speziell für die Wirbelsäulenchirurgie

Kaps Optik entwickelt erstes Operationsmikroskop speziell für die Wirbelsäulenchirurgie


Sirius Spine bietet hohe Tiefenschärfe und einzigartige Reichweite


Asslar, Deutschland. Das Optikunternehmen Karl Kaps GmbH & Co. KG hat als erster Anbieter ein Operationsmikroskop entwickelt, das speziell auf die Anforderungen der Wirbelsäulen-chirurgie ausgerichtet ist. Das Sirius Spine wird im Sommer 2014 auf den Markt kommen.


Stereobasis für optimales 3D-Bild auch bei großen Arbeitsabständen


Das neue Operationsmikroskop zeichnet sich durch eine große Tiefenschärfe aus und ermöglicht verbessertes räumliches Sehen auch bei großen Arbeitsabständen. Da das dreidimensionale Sehen bei großen Arbeitsabständen nachlässt, wurde die Stereobasis auf 36 mm erweitert und ist damit einzigartig am Markt. So kann der Chirurg auch feinste Details realitätsnah sehen und mühelos minimalinvasiv operieren. Der Arbeitsabstand lässt sich von 200mm bis 525mm stufenlos verstellen.


Großer Zoombereich, angepasste Spotbeleuchtung


Ein brillantes Bild mit hoher Tiefenschärfe wird zudem durch die Irisdoppelblende erreicht, die motorisch bewegt und komplett im Tubus integriert ist. Der Zoombereich des Objektivs wurde im Vergleich zu herkömmlichen Mikroskopen um 17 Prozent auf 1:7 vergrößert. Vom Überblick über das Operationsfeld bis hin zum kleinsten Detail kann der Operateur jede Vergrößerung übergangslos einstellen. Auch mit einem variablen Sehfeld von 13mm bis 176mm bietet das Sirius Spine dem Chirurg optimale Arbeitsbedingungen.


Das Sirius Spine besitzt eine integrierte Spotbeleuchtung, so dass Gewebe außerhalb des bearbeiteten Bereichs nicht unnötig belastet wird. Dank der Spot Diameter Adaption, die mit dem Zoom verlinkt ist, passt sich der Beleuchtungsdurchmesser der jeweils gewählten Vergrößerung an.


Große Reichweite bedeutet hohe Flexibilität


Mit einem besonders kleinen Fuß in Kombination mit der großen Reichweite des Stativarms bietet das neue Operationsmikroskop eine hohe Flexibilität, da es sich mühelos an jede Raumsituation anpassen lässt. Gerade für Wirbelsäulenoperationen, die oftmals an einem sitzenden Patienten durchgeführt werden, ist dies ein wichtiger Vorteil. Jede der sechs Achsen wird magnetisch gebremst und kann leicht positioniert werden. Ein Balanciersystem stellt das Gleichgewicht des Stativs bei Änderungen der Position wieder her.


Die Bedienung des Mikroskops erfolgt über ein Glaspanel am Stativ, das zugunsten der Übersicht auf die wesentlichen Funktionen reduziert wurde und neun individuelle Benutzereinstellungen abspeichert.


CEO Holger Kaps: „Ein Quantensprung“


„Das neue Sirius Spine bedeutet einen Quantensprung: Wir bieten zum ersten Mal ein speziell auf die Anforderungen der Wirbelsäulenchirurgie zugeschnittenes Operationsmikroskop an“, so Holger Kaps, CEO des Optikunternehmens. „Dabei profitieren wir von unseren langjährigen Erfahrungen mit Operationsmikroskopen für andere Anwendungsbereiche. Das System wurde bereits auf den Fachmessen mit großem Erfolg vorgestellt.“


Über das Unternehmen:


Die Karl Kaps GmbH & Co. KG blickt auf eine mehr als 70-jährige Firmengeschichte zurück. Seit je her steht der Kunde im Mittelpunkt des unternehmerischen Handelns. Die Entwicklung neuer Produkte erfolgt stets in enger Zusammenarbeit mit den Anwendern und wird dank modernster computergesteuerter Maschinen umgesetzt. Somit ist gewährleistet, dass nur Spitzenprodukte den Namen Kaps tragen. Das Ziel der Karl Kaps ist es, Mikroskope zu entwickeln, die bei den Anwendern in Punkto Optik, Vergrößerung, Beleuchtung sowie Ergonomie keinerlei Wünsche offen lassen.