25.10.2005

human med ag

Schonend: Wasserstrahl-OP

Trennen statt schneiden oder verbrennen. Wasser statt Klinge oder Laser. In den fortschrittlichsten OP-Sälen der Welt geht der Trend zum Wasserstrahl als „Skalpell“. Immer mehr Chirurgen arbeiten lieber mit dem natürlichen Material – steril, präzise und unter Hochdruck –, weil sie ihren Patienten so viele der sonst üblichen Neben- wie Nachwirkungen ersparen können. Auch für den Arzt selbst vereinfacht und verkürzt sich die Operation.
Der bahnbrechende Wasserstrahl wird von einem Gerät namens helix hydro-jet produziert. Der Strahl ist mit Superpower bohrerartig in sich gedreht und während des Eingriffs verstellbar (der Druck wird in bar gemessen). Er trennt und löst Gewebe unterschiedlicher Konsistenz im menschlichen Körper je nach Wunsch, lässt aber dabei harte und elastische Strukturen, zum Beispiel Venen oder Nervenbahnen, stehen. Das bedeutet: weniger Zerstörung, weniger Blutverlust und Dauerschädigungen, mehr Schonung und Lebensqualität für den Patienten.
Eine Wasserstahl-OP kostet nicht mehr, sondern weniger als die üblichen Verfahren. Mittlerweile ist das Gerät, das mit der „waterjet assisted medical technology“ arbeitet, der helix hydro-jet der Firma human med AG aus Schwerin, bereits weltweit in 400 Kliniken Tag für Tag in allen chirurgischen Fachbereichen in Gebrauch. Auf dieser Technologie beruht auch das neuste Gerät von human med: der im Sommer 2004 zur Marktreife gebrachte body-jet – speziell für hochpräzise Fettabsaugungen.
Referenzlisten mit Anwendern beider Geräte finden Interessierte unter: www.humanmedag.de und mehr über die Wasserstrahl-Technologie in der Pressemappe: http://www.humanmedag.de/PDF/hmag_unternehmensprofil.pdf