14.03.2006

Siemens AG Medical Solutions

Siemens zeigt Ultraschalltechnologie der Zukunft

Zukunftsorientierte Ultraschalltechnologie
Siemens Medical Solutions bleibt weiterhin auf Innovationskurs: Auch im Bereich der Ultraschallbildgebung wird kontinuierlich an den Technologien und Lösungen der Zukunft gearbeitet. Auf dem European Congress of Radiology (ECR) in Wien präsentierte Siemens etwa die Cadence CPS-Technologie (Contrast Pulse Sequencing) – ein neues Verfahren für die molekulare Bildgebung. Gezeigt wurden außerdem die neueste Generation von Schallköpfen sowie HRCF (High Resolution Color Flow) für den Einsatz im Farb-Doppler-Ultraschall. Alle Innovationen und Systeme von Siemens tragen dazu bei, die Handhabung der Technologie für den Benutzer weiterhin zu vereinfachen, die Arbeitsabläufe zu verbessern und den Anwendungsbereich der Ultraschalltechnologie auszuweiten.

Die Cadence CPS-Technologie zeichnet sich durch eine bisher noch nie erreichte Kontrastdetektion und Spezifität bei der molekularen Bildgebung mit Ultraschall aus. Sie ermöglicht damit eine höhere Diagnosesicherheit als bisherige Verfahren. Von Siemens initiierte vorklinische Studien zur molekularen Bildgebung zeigen zudem ein viel versprechendes Potenzial für weitere klinische Anwendungen, zum Beispiel bei der Beurteilung von Entzündungen, bei der Angiogenese und Thrombusbildung.

Technologische Fortschritte gibt es auch bei den Schallköpfen, deren neueste Generation vorgestellt wurde: Von der Silizium-Schallkopftechnologie wird erwartet, dass sie effiziente 4D-Bildgebung in einem breiten Anwendungsbereich ermöglicht. Damit steht dem Arzt eine noch detailliertere Visualisierung bei konventionellen und volumetrischen 4D-Ultraschallbildern zur Verfügung als bisher. Hinzu kommen erhebliche Workflow-Verbesserungen, weil zum Beispiel ein und derselbe Schallkopf gleichzeitig für 2D- und 4D-Anwendungen eingesetzt werden kann. Generell werden diese Silikon-basierten Schallköpfe ergonomischer und damit leichter zu handhaben sein. Siemens wird diese Technologie nach und nach in seine Ultraschallsysteme integrieren. Die entsprechenden Produkte werden voraussichtlich innerhalb der nächsten zwei Jahre kommerziell erhältlich sein.

Die Einführung des Encompass II Release für die Sequoia-Ultraschallplattform zeichnet sich unter anderem durch die so genannte HRCF (High Resolution Color Flow)-Technologie aus. HRCF ist eine Innovation von Siemens, die durch die Anwendung der Chirp-Coded-Excitation (CCE) auf den Farb-Dopplern die räumliche Auflösung und die Sensitivität stark verbessert. CCE ist ein Verfahren der Signalerzeugung, das beim Senden des Ultraschallpulses die Eindringtiefe in das Gewebe erhöht und damit ein besseres Bild erzeugt. Die hohe Leistung der neuen Systeme wird besonders bei Untersuchungen in den folgenden Anwendungsgebieten zur Geltung kommen: Abdomen und Geburtshilfe, Nierenuntersuchungen sowie Untersuchungen von peripheren Gefäßen, Tumoren und kleineren Strukturen etwa in Brust, Schilddrüse und Hoden.

„Unsere Strategie besteht aus integrierten Applikationen und aus Produktplattformen mit neuesten Anwendungen, die den Arbeitsablauf unserer Kunden nachhaltig verbessern“, sagte Klaus Hambüchen, Leiter des Bereichs Ultraschall von Siemens Medical Solutions. „Besonders das Encompass II Release zahlt sich durch deutliche Leistungs- und Effizienzsteigerungen im klinischen Workflow für unsere Kunden aus. Die nach wie vor in Fachkreisen anerkannte Bildqualität des Acuson Sequoia ist der größte Nutzen, den wir unseren Kunden bieten.“

Siemens Medical Solutions ist einer der größten Anbieter von Medizinprodukten weltweit. Das Unternehmen ist bekannt für seine innovativen medizinischen Technologien, Gesundheitsinformationssysteme und Management-Consulting- und Support-Dienste, um dem Kunden nachhaltig greifbare Ergebnisse im klinischen und finanziellen Bereich zu sichern. Von Bildgebungssystemen für die Diagnose über Therapiegeräte für die Behandlung des Patienten bis hin zu Hörgeräten und anderen Produkten tragen Innovationen von Siemens weltweit zur Gesundheit der Bevölkerung bei und ermöglichen dem Krankenhaus, der Klinik, dem Heimpflegedienst und der niedergelassenen Praxis Zugewinne bei Effizienz und Workflow. Mit weltweit ca. 33 000 Mitarbeitern in über 120 Ländern verzeichnete Siemens Medical Solutions für das Geschäftsjahr 2005 Umsätze von 7,6 Milliarden Euro, einen Auftragsbestand von 8,6 Milliarden Euro und einen Gruppenerlös von 1 Milliarde Euro. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter: http://www.siemens.com/medical.