An der unabhängigen, randomisierten und kontrollierten ISAR-DESIRE-Studie nahmen 300 Patienten teil. Sie wurden auf Sirolimus-freisetzenden Stent, Paclitaxel-freisetzenden Stent oder Ballonangioplastie randomisiert.

Jede Studiengruppe bestand aus 100 Patienten. Basierend auf den Resultaten der Studie kamen die Wissenschaftler zu dem Ergebnis, dass medikamentenfreisetzende Stents bei der Behandlung von In-Stent-Restenose-Patienten gegenüber einer Ballonangioplastie der Vorzug gegeben werden sollte.

Dabei scheint der Einsatz von Sirolimus-freisetzenden Stents einen größeren Benefit als der Paclitaxel-Stent zu bieten. Die Mehrheit der Patienten (92 Prozent) erhielt eine angiografische Nachkontrolle.

Während 44,6 Prozent der Patienten im Ballonangioplastie-Arm nach sechs Monaten eine Restenose im betroffenen Gefäß erfuhren, lag die Rate der Wiederverengung bei Patienten im Sirolimus-Arm bei 14,3 Prozent und im Paclitaxel-Arm bei 21,7 Prozent.

Im Gegensatz zu 19 Prozent im Paclitaxel-Arm und 33 Prozent im Ballonangioplastie-Arm fiel zudem die Zielgefäß-Revaskularisierung mit acht Prozent im Sirolimus-Arm signifikant niedriger aus.

MEDICA.de; Quelle: Journal of the American Medical Association 2005, Vol. 293, S. 165-171