"Bundesweit sind immer mehr Tagespflegehäuser aufgrund der schwierigen wirtschaftlichen Situation in ihrer Existenz gefährdet. Noch immer müssen sich Tagespflege und ambulante Pflege ein gemeinsames Budget teilen. Viele Betreiber von Tagespflegeeinrichtungen haben aufgrund der zurückhaltenden Nachfrage mit einer sinkenden Auslastung zu kämpfen", so lauten zentrale Aussagen in der aktuellen Ausgabe von PRO ALTER, dem Fachmagazin des Kuratoriums Deutsche Altershilfe (KDA), das in einem Themenschwerpunkt über die Lage der Tagespflege berichtet.

Dabei sei Tagespflege aufgrund der Zunahme vor allem demenzieller Erkrankungen ein unverzichtbarer Baustein in der Versorgungskette für ältere Menschen. Sie müsse deshalb nicht nur gestärkt, sondern in Zukunft sogar ausgebaut werden, fordert KDA-Geschäftsführer Klaus Großjohann.

Wie dies nach Auffassung der Mitglieder des Arbeitskreises Tagespflege in Westfalen-Lippe gelingen könnte, zeigen die folgenden sieben Punkte, die unter anderem auf den Ergebnissen einer aktuellen Befragung beruhen, die unter den Tagespflegeeinrichtungen in der Region Westfalen-Lippe im Jahr 2004 durchgeführt wurde und über die in PRO ALTER 2/2005 berichtet wird.

Die sieben Forderungen aus der Sicht der Tagespflege:



MEDICA.de; Quelle: Kuratorium Deutsche Altershilfe - Wilhelmine Lübke Stiftung e. V.