17/08/2005

InterComponentWare AG

Staatssekretärin Caspers-Merk begrüßt Gesundheitskarten-Feldtest

Walldorf, 11. August 2005 – Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesgesundheitsministerium, Marion Caspers-Merk, begrüßte bei ihrem heutigen Besuch bei der InterComponentWare AG (ICW) den Gesundheitskarten-Feldtest des Unternehmens: „Ich freue mich über jede Initiative aus der Wirtschaft, die dazu beiträgt, möglichst bald ein ausgereiftes System für die elektronische Gesundheitskarte bereitzustellen.“ Die ICW hat an ihrem Hauptsitz in Walldorf einen Feldtest gestartet, in dem sie das von ihr gemeinsam mit Partnern entwickelte Gesundheitskarten-System auf Praxistauglichkeit und Akzeptanz bei Ärzten, Apothekern und Bürgern testen will.

Das eHealth-Unternehmen plant, bis Ende des Jahres möglichst alle Walldorfer Ärzte und Apotheken mit dem Gesundheitskarten-Testsystem auszustatten. Für den Feldtest sollen bis dahin rund 1.000 Bürger eine elektronische Gesundheitskarte und eine eigene LifeSensor Gesundheitsakte erhalten. Außerdem ist beabsichtigt, ein Fitness-Studio anzuschließen, das
– nach Zustimmung des Kunden – mit dem LifeSensor Fitness-Assistenten speziell an den individuellen Gesundheitszustand angepasste Trainingspläne entwickeln kann.

Nach der Demonstration des aktuellen Testsystems, das nicht nur elektronische Rezepte ausstellen und einlösen kann, sondern auch das Management der auf der Gesundheitskarte gespeicherten Daten beherrscht und die elektronische Gesundheitsakte LifeSensor einbindet, erklärte Caspers-Merk: „Die elektronische Gesundheitskarte mit den dazu gehörigen Mehrwert-Anwendungen wird nicht nur die Qualität der medizinischen Versorgung verbessern und dazu beitragen Kosten zu sparen, sie schafft auch hoch qualifizierte neue Arbeitsplätze in Deutschland.“ Der Wieslocher Bundestagsabgeordnete Gert Weisskirchen ergänzte: „Gerade junge Unternehmen in Wachstumsbranchen schaffen schneller Arbeitsplätze als etablierte Konzerne. Daher wollen wir die Rahmenbedingungen für solche Wachstumsunternehmen weiter verbessern.“ Die ICW hat 2005 schon über 45 neue Mitarbeiter eingestellt.

ICW-Vorstand Peter Reuschel sieht in der elektronischen Gesundheitskarte ebenfalls große Chancen: „In vielen Ländern wird aktuell darüber nachgedacht oder schon daran gearbeitet, das Gesundheitswesen besser zu vernetzen. Wenn wir die elektronische Gesundheitskarte in Deutschland jetzt zügig und reibungslos einführen, kann sie zu einem Exportschlager der deutschen Wirtschaft werden. Das betrifft nicht nur die Karte und ihre Telematik-Infrastruktur, sondern auch die dazu gehörigen Mehrwertanwendungen wie die elektronische Gesundheitsakte.“ Aufgrund ihres bereits aufgebauten Know-hows im Zusammenhang mit dem deutschen Gesundheitskartenprojekt und der selbst entwickelten Gesundheitsakte LifeSensor konnte die ICW bereits einen Auftrag im österreichischen eCard-Projekt gewinnen. ICW intensiviert zur Zeit ihre Internationalisierungsaktivitäten und unterhält bereits Tochtergesellschaften in Österreich, USA und Bulgarien.