Starb Jesus an einer Lungenembolie?

Blick in die Vergangenheit:
Christus' neue Todesursache
© Pixelquelle.de

Wissenschaftler haben immer wieder versucht, den Tod von Jesus Christus medizinisch zu klären. Lange hat sich die These gehalten, dass Jesus am Kreuz verblutet sei, wie auch die mit ihm Gekreuzigten.

Im Lichte der modernen Medizin stellt sich das Geschehen nun aber etwas anders dar. Die genaue Analyse der entsprechenden Berichte im Neuen Testament zeigt, dass Jesus beim letzten Abendmahl am Abend des Donnerstag vor dem Passah-Fest zum letzten Mal vor der Kreuzigung Nahrung zu sich genommen hat. Am Freitag vor dem Fest (Karfreitag) wurde er nicht nur zur Kreuzigung verurteilt, sondern auch gegeißelt. Danach musste er sein Kreuz etwa vier Kilometer weit zur Hinrichtungsstätte schleppen. Dies alles, ohne Nahrung oder Flüssigkeit zu sich genommen zu haben. Zum Zeitpunkt der Kreuzigung hatte Jesus seit mindestens zwölf Stunden nichts mehr getrunken und war also stark dehydriert.

Hinzu kommt, dass die Geißelungen Hautgewebe zerstörten und damit zu Blutverlust führten. Diese Multi-Traumen durch Peitschenhiebe begünstigten einerseits den Volumenverlust des Gepeinigten und aktivierten zudem das Koagulationssystem.

Als Jesus mit Händen und Füßen an das Kreuz genagelt wurde, förderte dies die prokoagulatorische Aktivität weiter, ganz abgesehen vom körperlichen Stress, den das bedeutete. Danach war der Verurteilte der Sonne ausgesetzt, er begann wahrscheinlich bald danach flach zu hächeln. Dies alles trug zur Austrocknung des Körpers bei.

Das bringt den Wissenschaftler Benjamin Brenner zu der These, dass Jesus keineswegs verblutete, sondern an einer Lungenembolie starb, ähnlich dem "Economy Class Syndrom", dem so mancher ausgetrocknete Fluggast nach einer langen Flugreise zum Opfer fällt. Außerdem war Jesus ein Jude aus der Gegend von Galiläa. Es ist bekannt, dass die dortige Bevölkerung bis heute zur Hyperkoagulabilität neigt.

MEDICA.de; Quelle: Journal of Thrombosis and Haemostasis Latest Early Edition Articles

Wissenschaftler haben immer wieder versucht, den Tod von Jesus Christus medizinisch zu klären. Lange hat sich die These gehalten, dass Jesus am Kreuz verblutet sei, wie auch die mit ihm Gekreuzigten.

Im Lichte der modernen Medizin stellt sich das Geschehen nun aber etwas anders dar. Die genaue Analyse der entsprechenden Berichte im Neuen Testament zeigt, dass Jesus beim letzten Abendmahl am Abend des Donnerstag vor dem Passah-Fest zum letzten Mal vor der Kreuzigung Nahrung zu sich genommen hat. Am Freitag vor dem Fest (Karfreitag) wurde er nicht nur zur Kreuzigung verurteilt, sondern auch gegeißelt. Danach musste er sein Kreuz etwa vier Kilometer weit zur Hinrichtungsstätte schleppen. Dies alles, ohne Nahrung oder Flüssigkeit zu sich genommen zu haben. Zum Zeitpunkt der Kreuzigung hatte Jesus seit mindestens zwölf Stunden nichts mehr getrunken und war also stark dehydriert.

Hinzu kommt, dass die Geißelungen Hautgewebe zerstörten und damit zu Blutverlust führten. Diese Multi-Traumen durch Peitschenhiebe begünstigten einerseits den Volumenverlust des Gepeinigten und aktivierten zudem das Koagulationssystem.

Als Jesus mit Händen und Füßen an das Kreuz genagelt wurde, förderte dies die prokoagulatorische Aktivität weiter, ganz abgesehen vom körperlichen Stress, den das bedeutete. Danach war der Verurteilte der Sonne ausgesetzt, er begann wahrscheinlich bald danach flach zu hächeln. Dies alles trug zur Austrocknung des Körpers bei.

Das bringt den Wissenschaftler Benjamin Brenner zu der These, dass Jesus keineswegs verblutete, sondern an einer Lungenembolie starb, ähnlich dem "Economy Class Syndrom", dem so mancher ausgetrocknete Fluggast nach einer langen Flugreise zum Opfer fällt. Außerdem war Jesus ein Jude aus der Gegend von Galiläa. Es ist bekannt, dass die dortige Bevölkerung bis heute zur Hyperkoagulabilität neigt.

MEDICA.de; Quelle: Journal of Thrombosis and Haemostasis Latest Early Edition Articles