Die Ergebnisse des Forschungsprojekts sollen nicht nur bedeutend für den Klinikalltag sein, sondern auch auf andere Bereiche wie ambulante Pflege, Praxisgemeinschaften oder andere Branchen übertragbar sein. Das Projekt, das sich mit der so genannten „Ambient Intelligence (AmI)“ beschäftigt, wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert.

Bei den mobilen Endgeräten handelt es sich unter anderem um PDAs. Mit denen können Ärzte, Patienten, Krankenschwestern, Rettungswagen oder Verwaltungspersonal kommunizieren und alle können sich kurzfristig an unvorhergesehene Situationen anpassen. Winzige Funkchips (RFID, Radio Frequency Idenfication) sind eine kostengünstige Variante, um Alltagsgegenstände und Personen zu identifizieren. So lässt sich der Aufenthaltsort aller Beteiligten und der Kontext verarbeiten.

Hinter der ganzen Idee steckt der ökonomische Hintergrund, Handlungsabläufe in Kliniken zu optimieren und so Kosten zu senken. Auf dem Messestand der Universität Bayreuth (Halle 3, Stand E 74) ist das funktionierende Miniaturmodell einer Klinikabteilung zu sehen, mit dem die selbstorganisierende Steuerung komplexer Arbeitsabläufe auf anschauliche Weise dargestellt werden kann.

MEDICA.de; Quelle: Universität Bayreuth