21/08/2009

S.E.P.P. Med GmbH

Systemvalidierung und Intergrationstest in Standard-basierten medizinischen IT Umgebungen

Bei der Entwicklung medizintechnischer IT-Systeme wird die Kluft zwischen klinischen Anwendern und Herstellern immer größer, was v.a. die Integration in die heterogenen klinischen Arbeitsabläufe erschwert. Dies macht den Einsatz innovativer Methoden für die Entwicklung von medizinischen IT-Systemen erforderlich. Ein Ziel ist dabei eine Verbesserung klinischer Systeme bzgl. der Qualität einerseits als auch wirtschaftlicher Aspekte andererseits.
Aus diesem Grund wurde das TestNGMed (Testing Next Generation Medical IT) Testbett entwickelt. Der Fokus liegt dabei auf der Validierung der Systemschnittstellen und auf der Kommunikation zwischen Hersteller (wie Produktmanager, Entwickler) und Anwender (wie medizinisches Fachpersonal, Klinik¬management, IT-Administratoren). Die TestNGMed Testumgebung ist auf Interoperabilitätstests sowie Systemvalidierung ausgerichtet. Basis für den Testentwurf und die Abstimmung der Testinhalte ist die .mzT Methodik.
Bei dem verblüffend einfachen Ansatz des modellzentrierten Testens mit TestNGMed werden erprobte Technologien verwendet. Die Testumgebung basiert auf vorhandenen Standards wie z.B. IHE (Integrating the Healthcare Enterprise). Basis für visuelle Testdesigns in UML sind definierte IHE Workflows, Ausnahmeszenarien aus Tester Sicht und reale Anwenderszenarien aus dem Klinikumfeld. Ist ein Testmodell erstellt, können Testfälle – z.B. basierend auf dem Test¬auto¬matisierungs¬standard TTCN-3 mittels .getmore aus dem Modell generiert und ausgeführt werden.