Tübinger erhält Traugott-Riechert- Preis

Ausgezeichnet wurde ein Projekt auf dem Gebiet der tiefen Hirnstimulation. Sie ist eine neuromodulatorische Behandlungsmethode, bei der mittels eines "Hirnschrittmachers" neuronale Fehlfunktionen behandelt werden können. Klassische Anwendungsgebiete dieser Operationstechnik sind Bewegungsstörungen wie die Parkinson-Erkrankung, der essentielle Tremor, Tremor bei Multipler Sklerose oder die Dystonie.

Mögliche weitere Einsatzfelder stellen Zwangserkrankungen, das Tourette-Syndrom, Depressionen oder Epilepsien dar. Durch die Studie sollen Behandlungsergebnisse und Operations-Sicherheit der tiefen Hirnstimulation verbessert werden.

Das Tübinger Universitätsklinikum verfügt durch die enge interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen der Neurochirurgischen Klinik, der Neurologischen Klinik mit Schwerpunkt Neurodegenerative Erkrankungen, dem Hertie-Institut für klinische Hirnforschung, der Klink für Psychiatrie und Psychotherapie und dem Institut für Medizinische Psychologie und Verhaltensneurobiologie.

MEDICA.de; Quelle: Universitätsklinikum Tübingen