04.11.2010

Vitaphone GmbH

Telekardiologische Funktionsdiagnostik

Telemedizinprovider Vitaphone eröffnet eigene Niederlassung in Frankreich

Mannheim. Ab sofort ist der global aufgestellte und international führende Telemedizinprovider Vitaphone GmbH mit einer eigenen Niederlassung in Frankreich vertreten. Das gab das Unternehmen anlässlich des heute beginnenden 21. Kongresses des „Collège National des Cardiologues Français“ in Paris bekannt. Damit setzt das Mannheimer Unternehmen seinen erfolgreichen Expansionskurs innerhalb und außerhalb Europas konsequent fort.

„Mit der eigenen Vitaphone-Niederlassung in Frankreich kommen wir dem immer wieder geäußerten Wunsch vieler französischer Kardiologen in Klinik und Praxis nach. So können wir unsere Kunden im Bereich der telekardiologischen Funktionsdiagnostik – die angesichts der ständig wachsenden Zahl von Patienten mit Herzrhythmusstörungen auch in Frankreich immer mehr an Bedeutung gewinnt – noch besser und direkt betreuen“, erläutert Dipl.-Kaufmann Matthias Quinger, geschäftsführender Gesellschaft der Vitaphone GmbH.

Vitaphone bietet in Frankreich das gesamte Spektrum telekardiologischer Funktionsdiagnostik an: Von der Tele-ECG-Karte bis hin zu den Tele-ECG-Loop-Recordern. Gemeinsames Merkmal ist die EKG-Aufzeichnung bei symptomatischen bzw. asymptomatischen Herzrhythmusstörungen im häuslichen Umfeld des Patienten und die unmittelbare Weiterleitung der EKGs in die Klinik oder Praxis nach EKG-Übertragung mittels Festnetztelefon oder Mobilfunk. Dem Patienten bleibt daher der Krankenhausaufenthalt erspart. Zudem wird die Diagnostik – und damit der Therapiebeginn – deutlich beschleunigt.

Prof. Dr. med. Baumann, Direktor der medizinischen Klinik mit Schwerpunkt Kardiologie, Pulmologie, Angiologie der Berliner Universitätsklinik Charité: „Gerade die kurzen Herzrhythmusstörungen, die diagnostisch schwer erfassbar sind, weil sie immer dann auftreten, wenn der Patient sich nicht in der Nähe einer Klinik oder Arztpraxis befindet und kein EKG zur Verfügung steht, sind besonders gefährlich. Durch den Einsatz der Tele-ECG-Card können wir innerhalb von sieben Tagen bei über 85 Prozent der Patienten die Ursachen ihrer symptomatischen Herzrhythmusstörungen aufklären“.

Herzrhythmusstörungen sind aufgrund der demographischen Entwicklung ein global zunehmendes Problem. Allein unter Vorhofflimmern leiden nach Schätzung von Experten weltweit mindestens 5,5 Millionen Menschen. Vorhofflimmern ist daher die häufigste Herzrhythmusstörung. Patienten mit Vorhofflimmern haben ein fünffach erhöhtes Risiko einen Schlaganfall zu erleiden – mit den bekannten individuellen und volkswirtschaftlichen Folgen. Zu den mit Vorhofflimmern assoziierten Erkrankungen zählen die Herzinsuffizienz sowie der plötzliche Herztod, der für bis zu 20 Prozent aller kardialen Todesfälle verantwortlich ist und meist durch tachykarde Herzrhythmusstörungen verursacht wird. Der frühzeitigen Identifizierung von Risikopatienten kommt daher in der kardiologischen Klinik und Praxis eine besondere Bedeutung zu. Die telekardiologische Funktionsdiagnostik leistet dazu einen wertvollen Beitrag.