18.11.2013

User Interface Design GmbH

UID auf der MEDICA: Mit neuem Kompetenznetzwerk zum sicheren und benutzerfreundlichen Medizinprodukt

UID unterstützt mit dem Netzwerk Hersteller bei der Entwicklung sicherer und benutzerfreundlicher Medizinprodukte und führt sie effizient und rechtssicher zur Zulassung. Darüber hinaus können Besucher am Stand 15A42 gelungenes Medical Design erleben – von einem textilen Elektrodengürtel und Lungenfunktionsmonitor, die Live-Einblicke in die Lunge gewähren, über eine Gesundheitsapp bis zu einem telemedizinischen System für Parkinson-Patienten.


Die neue EU-Medizinprodukte-Verordnung erhöht die regulatorischen Anforderungen, die Hersteller von Medizinprodukten für die Zulassung erfüllen müssen. Wie sich die zahlreichen Richtlinien und Normen zielorientiert und rechtssicher umsetzen lassen, zeigt das Kompetenznetzwerk "Qware Riskmanager 360" – bestehend aus der User Interface Design GmbH, bayoonet AG und Metecon GmbH – auf der MEDICA 2013 mit einem vielfältigen Vortragsprogramm am Gemeinschaftsstand 15A42.


Medizinprodukte benutzerzentriert intuitiv und attraktiv gestalten
Die Komplexität von Medizinprodukten nimmt stetig zu. Dies kann schnell zu Benutzungsfehlern führen, wenn Nutzer Medizinprodukte unter Zeitdruck oder anderen kritischen Bedingungen bedienen. Wie man das Risiko bei der Nutzung minimiert und systematisch intuitive und attraktive Bedienoberflächen für Medizinprodukte gestaltet, zeigt Franz Koller, Managing Director bei UID. In seinem Vortrag "Der Weg zum intuitiven und attraktiven Medizinprodukt" stellt er den benutzerzentrierten Gestaltungsprozess nach DIN EN ISO 9241-210 vor. Er weiß: "Von einer benutzerfreundlichen Gestaltung profitieren nicht nur Patienten und Nutzer, sondern auch Hersteller. Mit einem User Interface, das durch eine ästhetisch hochwertige Qualität überzeugt und Nutzer auf den ersten Blick anspricht, können sich Hersteller vom Wettbewerb differenzieren."


Mobile User Experience Design – Medical Apps benutzerzentriert und normenkonform gestalten
Mobile Geräte bieten im medizinischen Umfeld viele Vorteile und Chancen. Allerdings gilt es für den Hersteller auf dem Weg zur marktfähigen Medical App einige Hürden zu überwinden. Wann müssen Apps als Medizinprodukt zugelassen werden? Welche Anforderungen schreibt der Gesetzgeber vor? Welche Normen sind relevant? Wie können Medical Apps sicher, benutzerfreundlich und normenkonform gestaltet werden? In einem zweiten Vortrag geht Franz Koller diesen Fragen auf den Grund.


Gelungenes Medical Design – UID präsentiert Projekte aus der Praxis
Medizinprodukte, die Nutzer auf den ersten Blick ansprechen und nachhaltig überzeugen, präsentiert UID am Messestand.
Neuartige Einblicke in die Funktion der Lungen bei der künstlichen Beatmung gewährt UID mit dem Lungenfunktionsmonitor von Swisstom. Damit können Ärzte und Pfleger – anders als mit traditionellen bildgebenden Verfahrenen – die Atmung in Echtzeit überwachen. Dazu misst ein Elektrodengürtel die Atmung in den einzelnen Lungenregionen und überträgt die atmende Lunge auf einen Monitor. Mit einem klaren und reduzierten Design unterstützt das von UID gestaltete User Interface die Arbeit auf Intensivstationen.
Für ein ästhetisch ansprechendes und zugleich einfach handhabbares Product Design steht das Mikro-Dosiersystem "BuccalDose" von HSG-IMIT für Parkinson-Patienten. So ist "Buccal Dose" optimal auf die Bedürfnisse der speziellen Zielgruppe abgestimmt.
Ein weiterer Showcase stellt das Forschungsprojekt SCRIPT vor. Dabei entwickelt UID mit Partnern therapeutische Spiele für die Rehabilitation von Schlaganfall-Patienten.


UID als Full-Service-Dienstleister für die Gestaltung von Medizintechnik
UID unterstützt Medizintechnik-Hersteller im gesamten Produkt-Entwicklungsprozess von der Idee über die Konzeption und die normenkonforme Dokumentation bis zur Usability-Validierung. Dabei steht der Anwender immer im Zentrum: Die UID-Experten beziehen die Nutzer und deren Bedürfnisse von Beginn an in die Gestaltung ein. Außerdem berücksichtigen sie die Anforderungen verschiedener Normen, wie der DIN EN 62366. Das Ergebnis: sicher, hochwertig und benutzerfreundlich gestaltete Medizintechnik.


Über die MEDICA und die COMPAMED
Die MEDICA ist eine der weltweit größten und bedeutendsten Medizinfachmessen. Vom 20.–23. November 2013 treffen sich auch dieses Jahr in Düsseldorf wieder rund 130.000 Entscheider, Experten und Fachbesucher aus aller Welt, um sich über die Neuheiten und Trends der Medizinbranche auszutauschen. Parallel zur MEDICA findet die COMPAMED statt. Sie richtet sich an die medizinische Zuliefererbranche.