Uni Magdeburg mit zwei Forschungspreisen geehrt

Prof. Dr. Dr. Oliver Ullrich
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Mit dem Preis für Grundlagenforschung 2004 wurde Prof. Dr. Dr. Oliver Ullrich, Professor für Molekulare Immunologie an der Medizinischen Fakultät ausgezeichnet. Seine innovative Arbeit befasst sich mit der Identifikation neuer Mechanismen der entzündlichen Nervenzellschädigung, die durch Mikroglia vermittelt werden.

Als Gegenstand seiner Untersuchungen wurde ein neuer Zusammenhang zwischen Markscheidenzerfall und Nervenzellschaden bei der Multiplen Sklerose identifiziert, der durch Aktivierung der Mikroglia vermittelt wird.

Die Ergebnisse dieser Untersuchungen eröffnen neue therapeutische Möglichkeiten. Der junge Wissenschaftler will ein entsprechendes Forschungsumfeld in Magdeburg schaffen und den Forschungspreis dazu nutzen, seine Arbeiten in Kooperation mit Partnern in Sachsen-Anhalt weiter auszubauen.

Dr. Armin Dadgar
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Dr. Armin Dadgar, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Experimentelle Physik erhielt den Forschungspreis für angewandte Forschung. Der Preisträger weist eine hervorragende Publikationsliste in einschlägigen nationalen und internationalen Wissenschaftsjournalen auf.

Dadgar sind bereits mehrere Patente erteilt worden. Weitere Patente wurden inzwischen angemeldet. Die Marktgängigkeit seiner Forschungsergebnisse haben dazu geführt, dass eine Firmenausgründung aus der Universität erfolgte.

Dem Preisträger gelang die Entwicklung von zwei unterschiedlichen Verfahren zur Herstellung rissfreier Gallium-Nitrid-Schichten. Das Anwendungspotenzial dieser universell einsetzbaren Methode wird vor allem in der preiswerteren und verbesserten Herstellung einer Vielzahl von Bauelementen gesehen und lässt somit einen hohen ökonomischen Nutzen erwarten, u. a. beim Einsatz im Beleuchtungssektor.

Die Herstellung von Gallium-Nitrid-Schichten auf Silizium ist seit mehreren Jahren ein internationaler Forschungsgegenstand. Und auf diesem Gebiet will der Preisträger weiter forschen, neue Projekte anstoßen und Ideen verwirklichen.

MEDICA.de; Quelle: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg