24.03.2010

GE Healthcare

Universitätsklinik nimmt erstmals in Österreich GE's neuesten PET/CT-Scanner in Betrieb

Als erste Einrichtung in Österreich hat die Universitätsklinik für Nuklearmedizin Innsbruck den neuen Discovery PET/CT 690 von GE Healthcare in Betrieb genommen. Im Rahmen des 5.
Tiroler Nuklearmedizin-Kongresses wurde das neue System am PET-Zentrum am 19. März 2010 offiziell in Betrieb genommen und durch Kaplan Andreas Kryzan und Pfarrer Eberhard Mehl feierlich gesegnet.

„Wir sind stolz darauf, eine der ersten medizinischen Einrichtungen Österreichs zu sein, die diesen neuen PET/CT sowohl in der täglichen Praxis als auch für Forschungszwecke einsetzt“, so Univ.-Prof. Dr.
Irene Virgolini, Vorstand Universitätsklinik für Nuklearmedizin der Universität Innsbruck anlässlich der feierlichen Eröffnung am vergangenen Freitag. „Die Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit des PET/CT-Systems von GE wird es uns ermöglichen, Patienten in Tirol und den angrenzenden Regionen modernste klinische Anwendungen in der Onkologie anbieten zu können. Außerdem erlaubt uns das neue Gerät, neuartige Projekte in der Krebsforschung durchzuführen, die dazu beitragen sollen, zukünftige Patienten noch besser zu behandeln. Ich freue mich darauf, für das Wohl unserer Patienten all unsere klinischen Erfahrungen mit der Entwicklung und Grundlagenforschung zusammenführen zu können.“

Neben den onkologischen Fragestellungen werden in der Klinik mit der PET-Methode auch einige Hirn- und Herzuntersuchungen sowie Abklärung von unklaren Entzündungsprozessen durchgeführt.


Über die PET/CT-Technologie
PET/CT-Scanner integrieren zwei Bildgebungstechnologien, die Positronen-Emissions-Tomographie (PET) und die Computertomographie (CT), in einem System und vereinen damit die spezifischen Vorteile beider Verfahren. Die Stärken der PET/CT liegen vor allem im Bereich der Krebsdiagnostik. Die Positronen-Emissions-Tomographie macht sich die Tatsache zunutze, dass Tumore einen erhöhten Zuckerverbrauch
aufweisen: Dem Patienten wird vor der Untersuchung eine schwach radioaktiv markierte Zuckerlösung verabreicht, die sich im Körper an den Stellen anreichert, die viel Zucker verbrauchen. Der PET-Scanner stellt die Zuckerverteilung im Patienten bildlich dar, insbesondere die Areale mit erhöhtem Zuckerverbrauch. Tumore und Metastasen werden auf diese Weise sichtbar.

Das PET zeigt die Stoffwechselaktivität zwar präzise an, gibt aber nur ungefähre Informationen über deren Lage. Ein Computertomograph hingegen kann die Strukturen des menschlichen Körpers wie Knochen, Weichteilgrenzen, Gefäße usw. detailreich zeigen, aber über deren Stoffwechselaktivität wenig Aussagen machen. Die Kombination der beiden Geräte bringt deshalb den entscheidenden Vorteil: Durch die Überlagerung der Bilder ist es möglich, die im PET gezeigten Herde im CT sofort aufzufinden. Dies verbessert die Effektivität und Qualität der Diagnostik erheblich.


Weitere Informationen zur Universitätsklinik für Nuklearmedizin der Medizinischen Universität Innsbruck finden Sie unter:
http://nuklearmedizin.i-med.ac.at/

ÜBER GE HEALTHCARE
GE Healthcare liefert medizintechnische Lösungen und bietet Dienstleistungen, die einen wichtigen Beitrag zur Gestaltung eines neuen Zeitalters für die Patientenversorgung leisten. Das Unternehmen verfügt über ein umfassendes Know-how in den Bereichen medizinische Bildgebung, Informationstechnologien, medizinische Diagnostik, Patientenmonitoring, Arzneimittelforschung und biopharmazeutische Fertigungstechnologien. Zudem bietet der Medizintechnikhersteller unterschiedlichste Dienstleistungen zur Effizienzsteigerung im Gesundheitswesen und unterstützt Kunden, weltweit immer mehr Menschen eine bessere Patientenversorgung zu niedrigeren Kosten zuteil werden zu lassen. Darüber hinaus kooperiert GE Healthcare mit führenden Anbietern von Gesundheitsleistungen. Ziel ist es, einem globalen Kurswechsel zum Durchbruch zu verhelfen, der notwendig ist, um nachhaltige Gesundheitssysteme zu etablieren.

Die Vision einer "healthymagination" lädt alle dazu ein, GE Healthcare auf diesem Weg zu begleiten. Das Unternehmen entwickelt dazu Innovationen, die Kosten reduzieren, den Zugang zu medizinischen Leistungen erleichtern und die Qualität und Effizienz der Patientenversorgung weltweit verbessern. GE Healthcare ist ein Geschäftsbereich der General Electric Company (NYSE: GE) mit einem Umsatz von 17 Mrd. US$ und Hauptgeschäftssitz in Großbritannien.
Weltweit beschäftigt GE Healthcare über 46.000 Mitarbeiter, die Healthcare-Anbieter und ihre Patienten in über 100 Ländern weltweit bedienen. Weitere Informationen zu GE Healthcare finden Sie unter www.gehealthcare.com .