13.04.2005

Philips Speech Processing

Universitätsklinikum des Saarlandes implementiert SpeechMagic

Dieter Geib, CIO, Universitätsklinikum des Saarlandes
Royal Philips Electronics (AEX: PHI, NYSE: PHG) gibt die erfolgreiche Integration seiner Spracherkennung SpeechMagic im Universitätsklinikum des Saarlandes bekannt. Nach erfolgreichen Pilotprojekten in der Allgemeinchirurgie, Kinderklinik und Radiologie werden nun campusweit 280 Arbeitsplätze mit SpeechMagic ausgestattet. Durch die Integration der Spracherkennung in das vorhandene Krankenhausinformationssystem (KIS) werden sämtliche Verfahren zur Arztbriefschreibung zentral installiert, verwaltet und gewartet. Ein mehrstufiges Benutzerkonzept gewährleistet die Einhaltung der Datenschutzbestimmungen.

SpeechMagic wurde als integraler Bestandteil der Diktieranwendung MBS-easy von Kuhlmann-Informations-Systeme GmbH im Universitätsklinikum implementiert. Neben den Arbeitsplätzen mit Spracherkennung wurden auch reine Diktierarbeitsplätze eingerichtet. Damit stellte das Universitätsklinikum des Saarlandes die Befund- und Arztbriefschreibung flächendeckend von analog auf digital um.

Bis zu 50 % Effizienzgewinn
Das Universitätsklinikum verfügt über drei Arbeitsweisen, die je nach Arzt und Abteilung eingesetzt werden. Dabei kommt es laut Herrn Dieter Geib, Leiter des Zentrums für Informations- und Kommunikationstechnik, zu signifikanten Effizienzsteigerungen im Vergleich zur früheren analogen Arbeitsweise:

(1) Der Arzt diktiert digital. Die Abschrift der Diktate erfolgt im Schreibbüro. Effizienzgewinn: 15-25 %
(2) Der Arzt diktiert digital. Die Spracherkennung läuft im Hintergrund (Back-End). Die Schreibkraft korrigiert Erkennungsfehler. Effizienzgewinn: 30-40 %
(3) Der Arzt diktiert digital. Das Diktat wird in Echtzeit am Bildschirm erkannt (Front-End). Der Arzt korrigiert Erkennungsfehler selbst. Effizienzgewinn: 40-50 %


Integration als Erfolgskonzept
SpeechMagic ist über MBS-easy voll in das KIS integriert, wodurch sämtliche Funktionen campusweit im KIS aufrufbar sind. Davon profitieren vor allem Ärzte mit unterschiedlichen Arbeitsplätzen, die jetzt arbeitsplatzunabhängig diktieren können und an jeder Befundungsstation die gewohnte Benutzeroberfläche vorfinden.

Mit der Integration der Sprachverarbeitung ins KIS wurde gleichzeitig ein mehrstufiges Benutzerkonzept umgesetzt. Damit werden gezielt Rechte und Zugriffsbeschränkungen verteilt und Patientendaten vor unberechtigtem Zugriff geschützt. Das Benutzerkonzept stellt sicher, dass sich MBS-easy mit SpeechMagic je nach Bedarf dem KIS unterordnen oder autonom arbeiten. Der Systemadministrator verwaltet zentral die Benutzer und deren Rechte, in Übereinstimmung mit dem KIS als führendem System.

"Durch den Einsatz von MBS-easy und SpeechMagic haben wir unseren hohen Qualitätsanspruch untermauert. Fehlerquellen wurden eliminiert und Wartezeiten reduziert. Die Befunde und Arztbriefe werden nun unseren Klinikärzten und dem Hausarzt schnell und zuverlässig zugestellt", resümiert Dieter Geib.

Weitere Informationen:
so2say communications
Armin Scheuer
Tel.: 030 - 219 13 914
armin.scheuer@so2say.biz

Philips Speech Recognition Systems
Ulrike Oswald
Tel.: +34 93 270 4025
Ulrike.oswald@philips.com