Bild: Menschlicher Arm unter Röntgenstrahlen. Knochen werden in rot hervorgehoben; Copyright: panthermedia.net/dimdimich

Neue Form der seltenen Glasknochenkrankheit entdeckt

13.07.2016

Forscherinnen der Universität Zürich und des Kinderspitals Zürich haben die erste X-chromosomal vererbte Form der Erbkrankheit Osteogenesis imperfecta, auch bekannt als Glasknochenkrankheit, entdeckt. Diese neue Entdeckung verbessert die genetische Diagnose der Krankheit und ebnet den Weg für mögliche zusätzliche therapeutische Ansätze.
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Foto: Gefärbter Gewebeschnitt mit dunkel markierten Krebszellen

Konsens im Kampf gegen Dickdarmkrebs

05.07.2016

Das Auftreten spezieller invasiver Krebszellen kann eine genauere Prognose bei Darmkrebserkrankungen ermöglichen. Auf Initiative der Forschungsgruppe für Dickdarmkrebs am Institut für Pathologie der Universität Bern wurde eine Konferenz durchgeführt, die zu einem Konsens in der Beurteilung des Phänomens geführt hat.
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Foto: Mann mit Hut arbeitet im Sumpf

Überwachungssystem für Umwelt-Verschmutzung und Resistenzen

04.07.2016

Immer stärker ausgeprägte Resistenzen gegen Antibiotika könnten künftig eines der ernsten Probleme der Menschheit darstellen. Das Forschungsteam für Mikrobiologie der Freien Universität Bozen hat nun wichtige Grundlagenarbeit geleistet und ein System getestet, anhand dessen der Verschmutzungsgrad eines Ökosystems und die daraus folgenden Gesundheitsrisiken erfasst werden können.
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Foto: Ärztin untersucht Haut von Patienten mit Lupe

Neue zielgerichtete Therapie für Mastozytose entwickelt

30.06.2016

Patienten mit der seltenen Erkrankung Mastozytose leiden unter vielen schweren Symptomen wie Anaphylaxie, Hautveränderungen, Gewichtsverlust und Blutarmut. Ursache dieser Beschwerden ist die pathologische Vermehrung von Mastzellen, die durch eine aktivierende Mutation des Gens KIT bedingt ist.
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Foto: Kind wird mit Stechhilfe in den Finger gestochen

Diabetes: flächendeckende Prävention, frühzeitige "Impfung"?

08.04.2016

Diabetes erwischt neue Patienten oft kalt - etwa wenn sie mit einer Stoffwechselentgleisung in der Notaufnahme landen. Häufig betrifft das Kinder. Ihr Immunsystem zerstört schon früh die insulinproduzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse und verursacht so einen Typ 1 Diabetes. Der ließe sich durch frühes Screening erkennen und mit einer Regulierung des Immunsystems möglicherweise sogar vermeiden.
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Photo: Alte Frau mit Smartphone

Health-Apps: "Mobile Smartphone-Applikationen haben Stärken und Schwächen"

22.03.2016

Medizinische Apps wie Diabetes- oder Bluthochdrucktagebücher werden bei Smartphonenutzern immer beliebter. Doch das Angebot ist groß und nicht immer übersichtlich. Hinzu kommt die Frage wie die mit den Apps gewonnen Daten sinnvoll mit in die Therapie einfließen können.
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Grafik: Der Pankreas und umgebende Organe

Pankreaskrebs: per Signatur zur Diagnose

08.03.2016

Das Pankreaskarzinom ist eine der tödlichsten Krebserkrankungen überhaupt, denn es kann nur schwer diagnostiziert werden und macht sich erst spät durch Beschwerden bemerkbar. Ein Labortest, der an der Universitätsmedizin Greifswald entwickelt wird, könnte in Zukunft die frühzeitige Diagnostik des Karzinoms und damit eine schnellere und bessere Behandlung ermöglichen.
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Foto: NutriSMART-Schnelltest auf der MEDICA 2015

Ernährung: Intoleranzen im Blut finden

27.11.2015

Immer mehr Menschen leiden an Allergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Die entsprechende Labordiagnostik dauert meist lange und kann ungenau sein. Um die aufwendige Labordiagnostik zu ersetzen und schneller Lösungen für ihre Patienten zu finden, setzen Ärzte deshalb immer mehr auf Point-of-care Tests.
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Theranostik: Komplexe Partikel für die Medizin von morgen

01.10.2015

Sie ist ein Kofferwort, eine Vermischung von zwei Wörtern. Damit spart sie uns Zeit und Arbeit beim Sprechen, denn der menschliche Sprachapparat ist träge. Und sie beschreibt einen Koffervorgang: die Kombination von zwei Vorgängen in der Medizin, die normalerweise getrennt sind. Die Rede ist von Theranostik.
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Kleine Begleiter: Wie Wearables unser Leben verändern

01.09.2015

Sie sind überall: An Handgelenken, im Ohr, an den Gürtel geklippt. Wearables. Kleine technische Helfer, die gebaut wurden, um Daten über ihre Benutzer zu sammeln und auszuwerten. Zum Teil fragen sie messbare Gesundheitsdaten ab, etwa Körpertemperatur oder Herzschlag, andere zählen „nur“ die Schritte der Anwender. Fakt ist, dass Wearables im Trend liegen und vielfach genutzt werden.
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Prostatakrebs: Wirkstoff mit theranostischem Potenzial

03.08.2015

Endoradiotherapie kann sehr unangenehm für Krebspatienten sein, denn es werden nicht nur Tumorzellen, sondern auch gesunde angegriffen. Manchmal muss die Behandlung aufgrund der Nebenwirkungen sogar abgebrochen werden. Ärzte und Forscher suchen deshalb ständig nach Wegen, Radiopharmaka direkt und ausschließlich an ihr Ziel zu transportieren.
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Krebsimmuntherapie: Individuelle Mutationen als neue Zielstrukturen

01.06.2015

Ein Tumor ist so einzigartig wie der Mensch, der ihn trägt. Lange dachte man, dies würde die Therapie erschweren, da Krebsmedikamente nicht hundertprozentig gezielt auf die kranken Zellen wirken können. Prof. Ugur Sahin erklärt im Interview mit MEDICA.de, warum ihn gerade diese individuellen Mutationen auf eine neue Therapie hoffen lassen.
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Lungenkrebs: Ein Bluttest überprüft die Wirkung von Therapie

01.06.2015

Können Flüssigbiopsien der neue Trend in der Krebsdiagnostik werden? Diese Frage beschäftigt die Medizinwelt seit einiger Zeit. Der weltweit erste zugelassene Test für Lungenkrebs auf Basis von Flüssigbiopsien zeigt, dass es funktionieren kann. Dennoch sind weitere Erkenntnisse und Forschung notwendig, um die weniger invasive Methode in der Diagnostik zu etablieren.
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Tumormarker: Modernste Diagnostik für die personalisierte Medizin

01.06.2015

Mit der Diagnose von Krebs tauchen immer wieder die Begriffe Tumor- oder Biomarker auf. Sie beschreiben Merkmale, die bei gesunden Menschen nicht zu finden sind. Klassische Tumormarker lassen sich leicht in Blut- und Gewebeproben oder anderen Körperflüssigkeiten nachweisen. Andere Analysen erfordern mehr Aufwand. Eines haben sie jedoch gemeinsam: Biomarker weisen auf einen potenziellen Tumor hin.
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Foto: Geordnete und beschriftete Objektträger

Gewebelagerung: "Unsere Top-Biobanken sind international taktgebend"

02.02.2015

Nur Projekte mit solider Basis haben auf Dauer Erfolg. Das gilt auch in der Wissenschaft. Für die biomedizinische Grundlagenforschung sind Biobanken der wichtigste Baustein dieser Basis: Dort gelagerte hochwertige Gewebeproben ermöglichen erst aussagekräftige Forschung - beispielsweise bei der Suche nach den Ursachen für Tumorentstehung.
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