04.08.2010

Vitaphone GmbH

Vier Kleidergrößen in sechs Monaten verlieren Präventionsprogramm „Leicht erreicht!“ mit Vitaphone-Unterstützung überaus erfolgreich

Mannheim. Überaus erfolgreich: Das ist die erste Zwischenbilanz des telemedizinisch-gestützten Sekundärpräventionsprogramms „leicht erreicht!“ für krankhaft übergewichtige Versicherte der pronova BKK.
Es startete vor sechs Monaten in Köln. Rund 8 Prozent ihres Körpergewichtes – das entspricht im Durchschnitt vier Kleidergrößen – verloren bisher die 32 Mitarbeiter der Ford-Werke, die an dem aus Ernährungsumstellung, Bewegung und telemedizinischem Gewichtsmonitoring bestehenden Programm im
Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung teilnehmen.

Gemeinsam entwickelt wurde „leicht erreicht!“ von den Projektpartnern pronova BKK, Deutsche Sporthochschule Köln, WeightWatchers und der Vitaphone GmbH. Prof. Dr. med. Hans-Georg Predel, Leiter des Institutes für Kreislaufforschung und
Sportmedizin der Deutschen Sporthochschule, in Köln: „Die Mehrzahl der für Menschen mit krankhaftem Übergewicht entwickelten Programme zielt einzig und allein auf die Gewichtsreduktion ab. Daher sind sie häufig nicht von nachhaltigem Erfolg. Mit der Trias aus Ernährungsumstellung, Bewegung in unterschiedlichster Form unter fachlicher Anleitung und sportmedizinischer Begleitung sowie dem telemedizinischen
Gewichtsmonitoring beschreiten wir einen völlig neuen Weg“.

„Männer, Technik, Telemedizin“ – durch deren Einsatz habe man, so der Sportmediziner, völlig neue Zielgruppen angesprochen und
erreicht. Zudem habe sich die Vitaphone-Patientenakte als
echter Motivationsfaktor erwiesen: hier können die Teilnehmer nicht nur ihren individuellen Gewichtsverlauf, der durch tägliches Wiegen und die automatische Übertragung der Werte in die Akte entsteht, die Verringerung ihres Bauchumfanges sowie die
Zunahme ihrer körperlichen Fitness verfolgen, sondern
auch mit dem Durchschnitt der Gruppe vergleichen.

Prof. Dr. med. Hans-Georg Predel: „Wir wissen: was nichts kostet, ist meist auch nichts. Die Teilnahme an unserem Programm kostet für ein Jahr inklusive Telemedizin, der kostenlosen Nutzung der Angebote des Ford-Fitness-Studios sowie der Internetplattform der
WeightWatchers 800 Euro. In Anbetracht der gebotenen
Leistungen durchaus ein fairer realistischer Preis.

Erreichen die Teilnehmer innerhalb von 12 Monaten bestimmte Zielvorgaben, so erstattet die pronova BKK die volle Teilnehmergebühr zurück. Auch das motiviert natürlich“. „Nur gesunde Mitarbeiter, die sich wohl fühlen, sind auch produktiv. Krankheitsbedingte Ausfälle hingegen verursachen hohe Kosten“, stellt Rainer Ludwig, Geschäftsführer Personal und Sozialwesen der
Kölner Ford-Werke GmbH, fest.

Betriebliche Gesundheitsförderung sei daher fester Bestandteil der
Unternehmenskultur. Der Geschäftsführer: „Wir unterstützen „leicht
erreicht!“ nachhaltig, beispielsweise durch die Anpassung von Arbeitszeiten und Schichtplänen, um unseren Mitarbeiterinnen und
Mitarbeitern die Teilnahme zu ermöglichen“. „Wenn die Mehrzahl unserer Versicherten innerhalb von sechs Monaten durchschnittlich 8 Prozent an Gewicht und Bauchumfang – bei gleichzeitiger erheblicher Zunahme von Fitness und Lebensqualität – verlieren,
dann zeigt das, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Unser
Ziel ist es, mittel- und langfristig Folgeerkrankungen des Übergewichtes zu verhindern, denn deren Kosten belasten unseren Haushalt deutlich mehr als der Aufwand für ein so attraktives Angebot“, stellt Lutz Kaiser, Vorstand der pronova BKK, zufrieden fest. Zudem stünde man im Wettbewerb mit anderen Kassen und da sei „leicht erreicht!“ ebenso wie CorBene (ein telemedizinisch-gestütztes, sektorenübergreifendes und strukturiertes Betreuungsprogramm für Patienten mit Herzinsuffizienz unter Federführung niedergelassener Kardiologen) ein Merkmal zur Differenzierung von Mitbewerbern.

Lutz Kaiser: „Sekundärprävention rechnet sich für uns so gleich in mehrfacher Hinsicht! Grund genug, um „leicht erreicht!“ in naher Zukunft auch an anderen Standorten der pronova BKK anzubieten“.
„Ich fühlte mich im wahrsten Sinne des Wortes mit über 100 Kilogramm bei einer Körpergröße von 1,77 m nicht mehr wohl in meiner Haut. Das hatte auch negative Folgen für meine Sozialkontakte“, schildert Ford-Mitarbeiter Stefan Braun die häufig vernachlässigten sozialen Folgen krankhaften Übergewichts. Dies sich selbst einzugestehen sei der schwerste Schritt vor der Anmeldung gewesen, bei der ihn auch die Technik der Telemedizin gereizt habe. Mittlerweile habe er durch „leicht erreicht!“ 25 Kilo an Gewicht verloren. Der 36jährige: „Das ist ein völlig neues Lebens- und Körpergefühl. Ich habe die Freude an der Bewegung für mich wiederentdeckt. Und natürlich motiviert der gemeinsame Erfolg in der Gruppe ebenso wie die positiven Reaktionen der Umwelt“.