Die Chirurgische Universitätsklinik Heidelberg fand in einer doppeltblinden Studie mit 111 Patienten deutliche Vorteile in der wIRA-Gruppe verglichen mit der Kontrollgruppe.

Für die Studie wurden ab dem zweiten Tag nach der Bauchoperation die unbedeckten Wunden täglich zweimal 20 Minuten bestrahlt: in der wIRA-Gruppe mit wassergefiltertem Infrarot A (wIRA) und sichtbarem Licht und in der Kontrollgruppe nur mit sichtbarem Licht. An jedem der fünf folgenden Tage zeigten alle 46 Patienten der wIRA-Gruppe eine akute Schmerzminderung bei 57 bis 70 Prozent weniger Schmerzmittelverbrauch.

Im Vergleich zur Kontrollgruppe wurde bei der wIRA-Gruppe eine deutlich bessere Wundheilung festgestellt. Bei einer Bestrahlung in 2 cm Gewebetiefe stiegen die Gewebetemperatur um 2,7°C und der Sauerstoffteildruck um zirka 30 Prozent von 32 auf 42 mm Hg an, während die Werte in der Kontrollgruppe unverändert blieben.

Die Vorteile der Bestrahlungseffekte in der wIFA-Gruppe wirken sich vom medizinischen Bereich durch die geringere Wundheilstörung (7 Prozent gegenüber 15 Prozent) auf den ökonomischen Bereich aus, da hierdurch der Krankenhausaufenthalt nach dem Eingriff verkürzt wird (9 Tage gegenüber 11 Tagen).

Die Bewertung der Behandlung mit wassergefiltertem Infrarot A fiel folglich sowohl bei den Ärzten als auch bei den Patienten der wIFA-Gruppe sehr positiv aus.

MEDICA.de; Quelle: Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften