Welt-Parkinson-Tag - 11.04.2014

07.04.2014
Foto: Dopamin-Molekül

Das Parkinson-Symdrom wird durch einen Mangel des Botenstoffs Dopamin im Gehirn verursacht; © panther-
media.net/zerbor

Es beginnt mit dem Zittern einer Hand oder mit der Versteifung von Muskeln, die die Bewegungen im Alltag behindern. Anhand verschiedener weiterer Symptome, die im Laufe der Zeit auftreten, diagnostizieren Ärzte dann das Parkinson-Syndrom.

Parkinson ist eine neurodegenerative Erkrankung mit verschiedenen möglichen Ursachen, die sich durch bestimmte Leitsymptome bemerkbar macht. Diese gehen auf das Absterben von Nervenzellen im Gehirn zurück, die Dopamin produzieren. Ohne diesen Botenstoff kommt es zu Beeinträchtigungen des Nervensystems, die sich sowohl physisch als auch psychisch äußern können.

Der Arzt James Parkinson beschrieb 1817 erstmals die Krankheit und ihre typischen Anzeichen: Muskelsteifheit, Zittern, Haltungs- und Gangstörungen und eine zunehmende Verlangsamung oder ein Fehlen aller Bewegungen. Heute machen sich nicht nur prominente Patienten wie Michael J. Fox oder Muhammad Ali für den Kampf gegen die Krankheit stark. Die European Parkinson’s Disease Association EPDA nutzt jährlich James Parkinsons Geburtstag, den 11. April, um über die Krankheit zu informieren.

Es existiert noch keine Methode, die das Absterben der Gehirnzellen verlangsamen oder aufhalten kann. Aber es gibt mittlerweile Wege, um die Symptome des Dopaminmangels zu lindern und den Patienten noch lange ein selbstständiges Leben ohne große Beeinträchtigungen zu ermöglichen.

Eine Auswahl dessen, was aktuell rund um die Krankheit passiert, haben wir auf MEDICA.de für sie zusammengestellt – passend zum Geburtstag von James Parkinson und zum Welt-Parkinson-Tag 2014:

 
 

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