Freiwillig. Oft. Blutspenden ist wichtig

Weltblutspendetag, 14.06.2015

10.06.2015
Foto: Arm eines Mannes beim Blutspenden

Je nach Alter, Geschlecht und Gewicht kann ein Erwachsener alle 8-12 Wochen Blut spenden; ©panthermedia.net/ wavebreakmediamicro

Der Slogan zum Weltblutspendetag 2015 sagt eigentlich schon alles: Unfallopfer und Patienten mit schweren oder langwierigen Operationen sind auf Blutspenden angewiesen, um ihr Leben zu retten. Deshalb sagen zum 14.06. Empfänger von Blutspenden weltweit: "Danke, dass du mein Leben gerettet hast!"

Im Zentrum der WHO-Kampagne stehen ihre persönlichen Geschichten, aber auch die "Werbung" für eine freiwillige, unbezahlte und vor allem regelmäßige Blutspende.

In vielen Ländern kann die Nachfrage nach Blut und Blutprodukten nicht völlig durch freiwillige Spender gedeckt werden, sodass Blutspendedienste (unabhängig davon, ob es sich um Kliniken oder Hilfsdienste wie das Rote Kreuz handelt) vor der Herausforderungen stehen, genügend Blutprodukte verfügbar zu machen. Häufig müssen deshalb Eigenblutspenden, Spenden von Familienmitgliedern oder bezahlten Spendern die Lücken füllen.

Mehr Informationen zum Weltblutspendetag lesen Sie in der Kampagnenankündigung der WHO (englisch). Die WHO verfolgt das Ziel, dass bis 2020 alle Spenden von freiwilligen, unbezahlten Spendern kommen.

Aber auch, wenn genügend Blutkonserven und -produkte zur Verfügung stehen –ihre Verteilung, Lagerung, Haltbarkeit sowie ihre tatsächliche Verfügbarkeit am tatsächlichen Einsatzort sind ebenfalls problematisch. Diese Aspekte stellen auch große Kliniken vor Herausforderungen, selbst wenn sie zu diesem Zweck eine ausgeklügelte Infrastruktur aufgebaut haben.

Wie man die Logistik rund ums Blut in Zukunft möglicherweise angehen kann, zeigen wir Ihnen in einem unserer jüngsten Videos aus der MEDICA.de-Redaktion:

 
 


Außerdem finden Sie auf MEDICA.de natürlich auch Neues aus Forschung und Entwicklung zum Thema Blut. Und nach dem Lesen nicht vergessen: Blutspenden ist wichtig.

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