Weltkrebstag - 04.02.2014

29/01/2014
Foto: Logo des Weltkrebstages

Das offizielle Logo zum Weltkrebstag; © worldcancerday.org

Wenn es am schönsten ist, soll man aufhören – sagt zumindest ein Sprichwort. Aber es gibt auch Gegenbeispiele. Eine erfolgreiche Gesundheitskampagne zum Beispiel muss unbedingt fortgesetzt werden, auch wenn viele Menschen bereits auf sie aufmerksam geworden sind. Eine davon ist der Weltkrebstag, der jährlich am 4. Februar stattfindet.

Der Weltkrebstag 2014 knüpft an den Erfolg der Kampagne von 2013 an und will populäre Mythen über Krebs aufklären. Sie stehen einem fundierten Wissen der Öffentlichkeit über die Krankheit im Wege. Mit diesen Mythen befasst sich der Weltkrebstag 2014:


  • Wir sollten nicht über Krebs reden.

  • Krebs hat keine Anzeichen oder Symptome.

  • Ich kann nichts gegen Krebs tun.

  • Ich hab keinen Anspruch auf Krebsversorgung.



Die Wahrheit hinter diesen Mythen ist auf der offiziellen Internetseite zum Weltkrebstag (englisch) zu finden, zusammen mit News, Veranstaltungshinweisen und Informationsmaterial zum Thema. Lesenswert ist auch die Welt-Krebs-Deklaration. Die Union for International Cancer Control (UICC) formuliert darin neun Ziele zur Krebserkrankung, die bis 2025 erfüllt werden sollen.

 
 
Copyright: panthermedia.net/Cathy Yeulet

Dabei helfen auch aktuelle Forschungsergebnisse. Lesen Sie im Thema des Monats Februar mehr zu Krebs und Forschung aus der Bildgebung:

Thema des Monats Februar: Krebs - Auf der Suche nach dem Tumor

 
 

Auf MEDICA.de haben wir Meldungen aus Forschung und Gesundheitspolitik zum Thema Krebs für Sie zusammengestellt:

Onkologie: Bessere Therapiemöglichkeiten bei Lungenkrebs

Diagnostik: Der Geruch von Krebs

Hirntumor: Mit Malariamittel und Blutdrucksenker gegen das Glioblastom

Europa: Krebsüberlebensraten steigen weiter

Krebs: Mikro-Partikel hungern Zellen aus

Überbehandlung: Ärzte informieren kaum richtig über Risiken

Zertifizierung: „Wir haben eine unabhängige transparente Qualitätsüberprüfung in der Onkologie etabliert“

Krebs: Zulassungsvoraussetzungen für individuelle Therapien