14/11/2007

Weyergans futur health Weyergans High Care AG

Weltraumforschung stand Pate - Intermittierende Unterdruckwellentherapie:

Neue Perspektiven bei Gefäßerkrankungen!

Die intermittierende Unterdrucktherapie wird mit Hilfe eines modifizierten lower body negative pressure device (LBNPD) durchgeführt. Das an sich bekannte LBNPD wurde bereits in den 60er Jahren für die bemannte Raumfahrt bei der NASA entwickelt, um in der Schwerelosigkeit des Weltalls die Perfusion der unteren Extremitäten bei fehlender Erdanziehungskraft zu gewährleisten. Während die Apparaturen der Weltraummedizin konstanten, permanenten Unterdruck verabreichen, wird bei der innovativen intermittierenden Unterdrucktherapie der Minus-Druck alternierend in Frequenzen von sieben bis zehn Sekunden appliziert. Daneben sind auch die Pausenphasen, in denen der gewählte Unterdruck dem atmosphärischen Druck weicht, im Bereich zwischen fünf und zehn Sekunden einstellbar. Bei dem vorgestellten VACUMED - Gerät kann je nach Indikation die Intensität des Unterdrucks im Bereich von - 20 bis - 70 mbar gewählt werden.

Das Beaufschlagen der Extremitäten mit Unterdruck führt regelmäßig zu einer Kapillardilatation und zur Kapillarisation. Das belegen umfangreiche Studien des Instituts für Weltraummedizin der Deutschen Luft- und Raumfahrtgesellschaft und der amerikanischen NASA. Der rhythmische Wechsel von Unter- und Normaldruck mit Intensitäten von 20 - bis 70 mbar führt über das NASA-Gerät hinaus zu einer Kompression der gefüllten Gefäße. Vor allem in der Peripherie ist eine deutliche Verbesserung des Flow‘s zu verzeichnen. Das kann mit Hilfe von Laser Doppler (z.B. Perimed AS) oder per transcutaner Sauerstoffdruckmessung (z.B. Radiometer GmbH) überprüft werden. Neben der Verbesserung der Mikrozirkulation wird als Folge der Kompressions- und Dekompressionswellen auch eine Verbesserung des Blutrückflusses erzielt, was in den großen Gefäßen z.B. mithilfe eines Venen-Verschluss Plethysmographen (z.B. Gutmann GmbH) feststellbar ist.

Die Indikationsbreite der neuen nicht-invasiven Methode umfasst Angiopathien, wie Thrombangitis obliterans, pAVK bis hin zu Ulcera als Folge der chronisch venösen Insuffizienz, Lymph- und Lipödemen.

Bereits in mehreren Kliniken und Praxen wird das VACUMED - Gerät auch zur Entlastung der Massageabteilung bei der Verabreichung manueller Lymphdrainagen mit Erfolg eingesetzt, - z.B. in der Ödemtherapie. Aus vorliegenden Anwendungsbeobachtungen von über zwanzig Standorten geht auch eine subjektive Erleichterung der Beschwerden sowie eine Steigerung des allgemeinen Wohlbefindens bei den Patienten hervor.

Die Behandlungen dauern 30 Minuten und werden analog oder als Selbstzahlerleistung zum Preis von 29,00 EUR je Sitzung abgerechnet. Die Installation der Anlage erfolgt problemlos; das VACUMED - Gerät wird elektrisch betrieben und benötigt lediglich eine normale Steckdose. Aufgrund der großen angiologischen, phlebologischen und präventiven Indikationsbreite der intermittierenden Unterdruckwellentherapie erhöht sich nicht nur die Therapiekompetenz der Praxis, sondern auch deren ökonomischer Erfolg.