Willi-Heine-Preis geht an Leipzigerin

Die Preisträgerin Elke Schwertz
© Universität Leipzig

Der mit 2500 Euro dotierte Preis wurde als Anerkennung für herausragende wissenschaftliche Leistungen auf dem Gebiet der pädiatrischen Ernährungsmedizin
vergeben.

Frau Schwertz bekam den Preis für Ihre Forschungsergebnisse auf dem Gebiet der serologischen Zöliakiediagnostik, die sie im Rahmen ihrer Promotionsarbeit erarbeitete.

Die Promovendin konnte zeigen, dass sich mit kurzen synthetischen Peptiden sehr spezifisch und sensitiv Antikörper im Blut von Patienten mit einer häufig vorkommenden Getreideeiweißunverträglichkeit namens Zöliakie nachweisen lassen. Der Einsatz solcher Peptide könnte die Zöliakiediagnostik stark vereinfachen.

Die Arbeit von Frau Schwertz wurde im Institut für Laboratoriumsmedizin, Klinische Chemie und Molekulare Diagnostik des Leipziger Universitätsklinikums durchgeführt und dort von Herrn Professor Thomas Mothes betreut und vom Interdisziplinären Zentrum für Klinische Forschung (IZKF) der Leipziger Universität unterstützt.

MEDICA.de; Quelle: Universität Leipzig