Bild: Gefärbte Aufnahme von Zellhaufen; Copyright: Gizem Inak, AG Prigione, MDC

Personalisierte Wirkstoffsuche ermöglicht Bekämpfung seltener Krankheiten

15.02.2017

Für bestimmte seltene Krankheiten gibt es keine Heilung, denn der Forschung mangelt es an geeigneten Modellsystemen für Wirkstoff-Tests. Das gilt auch für Erkrankungen, die durch defekte Mitochondrien entstehen, den "Kraftwerken" der Zelle.
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Bild: Wissenschaftlerin füllt ein Probenröhrchen in einem Labor; Copyright: panthermedia.net/Viktor Cap

Neues Gen für erbliche Muskelschwäche entdeckt

14.02.2017

Ein deutsch-britisches Wissenschaftlerteam hat ein Gen identifiziert, das für eine Muskelerkrankung (kongenitale Muskeldystrophie) verantwortlich gemacht wird. Ihre Studie stellen Dr. Andreas Roos und seine Kollegen vom ISAS, vom John Walton Muscular Dystrophy Research Centre in Newcastle und vom Friedrich-Baur-Institut in München derzeit online im American Journal for Human Genetics vor.
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Bild: Weiße Maus sitzt in einem Käfig, im Hintergrund hält jemand einen Erlenmeyerkolben mit blauer Flüssigkeit in der Hand; Copyright: panthermedia.net/Dean Drobot

Eine Schranke aus dem Labor

09.02.2017

Antje Appelt-Menzel hat im Rahmen ihrer Doktorarbeit ein Modell der menschlichen Blut-Hirn-Schranke entwickelt. Dafür hat sie jetzt den Lush-Preis als beste Nachwuchswissenschaftlerin erhalten.
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Bild: Verschiedene Nüsse in unterschiedlichen Gefäßen; Copyright: Panthermedia.net/fotokris44

Harte Schale – gesunder Kern

07.02.2017

Geröstet und gesalzen, gemahlen im Gebäck oder frisch geknackt direkt aus der Schale – Wer gerne Nüsse verzehrt, für den haben Ernährungswissenschaftler der Friedrich-Schiller-Universität Jena gute Nachrichten. Nüsse, so zeigen ihre aktuellen Studienergebnisse, können das Wachstum von Krebszellen im Darm reduzieren.
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Bild: Verschiedene Pilzkulturen in einer Petrischale; Copyright: panthermedia.net/Peter Jobst

Schneller Nachweis sepsiserregender Pilze

06.01.2017

Im Rahmen des Forschungsprojekts ImSpec entwickelten Forscher des Leibniz-Instituts für Photonische Technologien Jena (Leibniz-IPHT), Intensivmediziner des Universitätsklinikums Jena (UKJ/CSCC) und Partner aus der Industrie eine Nachweismethode, mit der krankheitserregende Pilze zukünftig schneller und zuverlässiger identifiziert werden können.
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Bild: Rechner im Labor; Copyright: Core Facility Konfokale und Multiphotonen Mikroskopie, Uni Ulm

Blick ins "Getriebe der Zellkraftwerke": Forscher entwickeln optische Messmethode

23.12.2016

Alzheimer: Bislang sind die Ursachen der neurodegenerativen Erkrankung nicht vollständig geklärt. Vermutlich spielen gestörte Stoffwechselprozesse in den Mitochondrien eine zentrale Rolle. Wissenschaftler der Uni und Uniklinik Ulm haben nun eine Untersuchungsmethode entwickelt, mit der die komplexen Vorgänge im Zellinneren optisch dargestellt werden können.
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Bild:Stethoskop und ein Richterhammer auf einem braunen Tisch; Copyright: panthermedia.net / Feverpitch

Patentierung embryonaler Stammzellen

22.12.2016

Mit rechtlichen und ethischen Aspekten der sogenannten Biopatentierung beschäftigt sich ein Forschungsprojekt, das Wissenschaftler der Universität Heidelberg und Mitglieder der Heidelberger Akademie der Wissenschaften durchführen.
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Bild: Grafik eines in rot gekleideten Mannes, dem ein Puzzleteil mit Flügeln entgegenfliegt, hinein in einen RNA-Block; Copyright: Universität Basel, Biozentrum

Was du heute kannst besorgen – Zwischenablage im Gehirn spart Zeit

22.12.2016

Nervenzellen im Gehirn legen einen Vorrat an DNA-Kopien an, um schneller auf Reize reagieren zu können. Diese Zwischenablage beschleunigt die Herstellung von Proteinen immens – ein Grund dafür, warum sich Nervenzellen des Gehirns bei Lernprozessen so schnell anpassen können.
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Bild: Menschlicher Kopf mit sichtbarem Gehirn vor blauem Hintergrund; Copyright: panthermedia.net/tolokonov

Gehirnmodelle sind dem Original erstaunlich ähnlich

21.12.2016

Ein internationales Team verglich künstlich gezüchtete Gehirn-Organoide mit der Originalvorlage im menschlichen Körper und fand auffällige Ähnlichkeiten in Form, Struktur und Entwicklung. Dies berichtet das Fachmagazin Cell Reports in seiner aktuellen Ausgabe.
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Bild: Weißes Biogewebe auf rotem Untergrund; Copyright: Medizinische Fakultät der TU Dresden / Stephan Wiegand

Innovatives Biomaterial: Wissenschaftler der TU Dresden gelingt die Kopie eines Stücks Natur

21.12.2016

Wissenschaftler der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus der TU Dresden haben einen neuen Ansatz gefunden, wie beispielsweise Knorpeldefekte im Knie behandelt werden können.
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Bild: Grafik eines Ebolavirus vor blauem Hintergrund ; Copyright: panthermedia.net/krishna creations

Wer bin ich? Viren auf der Nanofeder

21.12.2016

Im Projekt VIRUSCAN, gefördert durch das Horizon 2020 Forschungs- und Innovationsprogramm der Europäischen Union, erforscht unter anderem Dr. Charlotte Uetrecht aus Hamburg einzelne Viren, um sie später auf einer Nanofeder bestimmen zu können. MEDICA.de wollte wissen: Wie funktioniert das?
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Foto: Ein Mann und eine Frau in Arztkitteln stehen vor einem hohen medizinischen Gerät ; Copyright: UKM

Gerät ermöglicht neue Zelltherapie

20.12.2016

Mit einem neuen Gerät wollen Experten des UKM (Universitätsklinikum Münster) bald Leukämie-Patienten eine neue Therapie anbieten.
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Bild: Eine Maus wird von am Nacken hochgehoben; Copyright: panthermedia.net/Icefront

Forschungspreis für zielgerichteten Genomdatenvergleich von Mensch und Tier

12.12.2016

BfR-Wissenschaftler erhielten für ihre Forschung zur Reduzierung von Tierversuchen den Hamburger Forschungspreis zur Förderung der Entwicklung von Ersatz- und Ergänzungsmethoden. Die ausgezeichnete Methode basiert auf einer standardisierten, systematischen Datenanalyse von umfangreichen Genomdaten von Tiermodellen und den klinischen Daten von Patienten mit bestimmten Erkrankungen.
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Bild: Hand hält braune Maus im Nacken - gelber Hintergrund; Copyright: panthermedia.net/icefront

Studie an Mäusen und Menschen zeigt: MicroRNA-Molekül spielt wichtige Rolle bei Stress

30.11.2016

Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie (MPI) konzentrierten sich bei ihrer Erforschung der Mechanismen im Umgang mit Stress auf MicroRNAs (miRNAs), die regulieren, ob Gene aktiv werden oder nicht.
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Bild: Grafik eines menschlichen Kopfes, ein Radiergummi löscht Teile des Gehirns aus; Copyright: panthermedia.net/andreus

Forschung zu Ursachen von Alzheimer – Folgenschwere Faltung verhindert

29.11.2016

Die Diagnose Alzheimer geht einher mit der Angst vor dem Verlust der eigenen Persönlichkeit und des selbstbestimmten Lebens. Medikamente können lediglich Symptome bekämpfen. Wissenschaftlern vom Center for Nanointegration (CENIDE) der Universität Duisburg-Essen (UDE) gelang es nun, die Bildung bestimmter Eiweißstrukturen zu verhindern, die als Ursache für die Krankheit diskutiert werden.
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Bild: Sofwareoberfläche; Copyright: Helmholtz Zentrum München

Zelle unter Beobachtung: "Mit der Software können wir die Entwicklung im Video studieren"

08.08.2016

Was passiert während sich Stammzellen differenzieren? Welche molekularen Eigenschaften haben sie? Fragen, die nun mithilfe einer neuen Open-Source-Software einfacher beantwortet werden sollen. Wir sprachen mit Prof. Fabian Theis vom Helmholtz Zentrum München, der an der Entwicklung der Software beteiligt war.
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Foto: Modernes leeres Krankenhausbett

Textilien in Krankenhaus und Praxis – Es geht den Keimschleudern an den Kragen

01.06.2016

In manchen Krankenhäusern ist das Statussymbol der Mediziner schon lange verboten – der Arztkittel. Untersuchungen hatten ergeben, dass besonders die Ärmel mit verschiedenen Erregern belastet waren. Doch nicht nur Arztkittel können im Gesundheitsbereich Keime übertragen. Verschiedene Textilien kommen dort zum Einsatz. Wäre es deshalb nicht sinnvoll, diese antimikrobiell auszurüsten?
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Foto: Keramikgelenke

Kniegelenk auf Knopfdruck

22.04.2016

Wie kann man Keramiken drucken, welchen Zweck erfüllen sie und wie profitiert die Medizintechnik davon? Antworten liefert Dr.-Ing. Tassilo Moritz vom Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS.
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Foto: DNA

Humangenetik: "Ärzte sollen Patienten zum Verfahren umfassend beraten können"

01.04.2016

Die Humangenetik beschäftigt sich mit dem Erbgut von uns Menschen. DNA, Chromosomen und Gene können von Fachärzten genauestens untersucht werden. Um Patienten umfangreich beraten zu können, müssen Ärzte die Qualifikation zur fachgebundenen genetischen Beratung vorweisen.
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Photo: Alte Frau mit Smartphone

Health-Apps: "Mobile Smartphone-Applikationen haben Stärken und Schwächen"

22.03.2016

Medizinische Apps wie Diabetes- oder Bluthochdrucktagebücher werden bei Smartphonenutzern immer beliebter. Doch das Angebot ist groß und nicht immer übersichtlich. Hinzu kommt die Frage wie die mit den Apps gewonnen Daten sinnvoll mit in die Therapie einfließen können.
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Grafik: Der Pankreas und umgebende Organe

Pankreaskrebs: per Signatur zur Diagnose

08.03.2016

Das Pankreaskarzinom ist eine der tödlichsten Krebserkrankungen überhaupt, denn es kann nur schwer diagnostiziert werden und macht sich erst spät durch Beschwerden bemerkbar. Ein Labortest, der an der Universitätsmedizin Greifswald entwickelt wird, könnte in Zukunft die frühzeitige Diagnostik des Karzinoms und damit eine schnellere und bessere Behandlung ermöglichen.
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Foto: Forscher betrachtet mikrofluidische LabDisc

Point-of-Care Tests: von der Scheibe zur Diagnose

22.02.2016

Einfache Lösungen für schnelle Ergebnisse sind ein großer Gewinn für die Medizin: Patienten erhalten Diagnosen früher und Ärzte haben mehr Zeit, diese richtig zu behandeln. Solche Werkzeuge arbeiten ohne aufwendige Ressourcen und geschultes Personal. Ein von der Europäischen Kommission finanziertes Projekt könnte all das für Point-of-Care Tests bei Infektionskrankrankheiten ermöglichen.
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Grafik des Verfahrens

Knochendefekte füllen – Ersatzgewebe mit eigener Blutversorgung

01.02.2016

Gewebe im Labor züchten, den Patienten bei Bedarf einsetzen, fertig! So schön einfach, wie man es sich zu Beginn des "Tissue Engineering" erhoffte, geht es leider nicht. Zwar können stabile Gewebe, etwa für Knochendefekte, durchaus in der Petrischale gezüchtet werden. Nur sterben diese leider im Körper schnell wieder ab, wenn die entsprechende Nährstoffversorgung fehlt.
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Foto: Ebolatest

Ebola: Nachweis mit Teststreifen statt im Labor

04.01.2016

Beim Ausbruch von Infektionskrankheiten wie Ebola ist eine schnelle Diagnostik wichtig, denn der frühe Nachweis eines Erregers kann zusammen mit den richtigen Hygienemaßnahmen seine weitere Ausbreitung verhindern. Labore und ausgebildetes Personal gibt es aber nicht überall. Preiswerte und transportable Teststreifen können hier Abhilfe schaffen.
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Foto: Schwangerschaftstest

Katastrophenmedizin oder katastrophale Medizin?

04.01.2016

Für die meisten Europäer liegt es schon lange zurück, für die Bewohner Westafrikas sind die Folgen der Ebola-Epidemie, die im Dezember 2013 begann und bis heute andauert, deutlich zu spüren. Rund 11 300 starben bei der Epidemie bislang, mehr als 28 000 erkrankten. Auch wenn der Ausbruch mittlerweile in vielen Ländern gedämmt scheint, in einigen Orten treten nach wie vor neue Fälle auf.
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Foto: weißer Jeep mit roter Aufschrift

Rapid Tests: Nützliche Helfer für den Feldeinsatz

04.01.2016

Infektionskrankheiten sind in Krisengebieten weit verbreitet. Mangelt es vor Ort an medizinischer Versorgung, können die Menschen nicht ausreichend behandelt werden. Laboruntersuchungen im Feldeinsatz sind nur sehr eingeschränkt möglich. Rapid Tests ermöglichen es medizinischen Fachkräften schnell und genau, Patienten auf einige Infektionskrankheiten zu testen, zum Beispiel Malaria oder HIV.
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Foto: NutriSMART-Schnelltest auf der MEDICA 2015

Ernährung: Intoleranzen im Blut finden

27.11.2015

Immer mehr Menschen leiden an Allergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Die entsprechende Labordiagnostik dauert meist lange und kann ungenau sein. Um die aufwendige Labordiagnostik zu ersetzen und schneller Lösungen für ihre Patienten zu finden, setzen Ärzte deshalb immer mehr auf Point-of-care Tests.
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Foto: Labormitarbeiter werten DNA aus

Direct-To-Consumer-Testing: Der Handel mit den Lifestyle-Tests

08.10.2015

Die Möglichkeiten des Internets machen auch vor der Labormedizin nicht halt. Die Nachfrage nach biochemischen oder genetischen Tests steigt kontinuierlich. Parallel zu den standardmäßigen Laboruntersuchungen hat sich ein Markt entwickelt, bei dem der Patient der unmittelbare Empfänger des Befundes ist. Neue Vertriebswege schalten dabei den Arzt als Verantwortlichen aus.
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Schnelltest zur Vermeidung von Thrombosen gesucht

01.07.2015

Thrombosen sind ein Risiko nicht bloß für Vielflieger, sondern auch für Träger von Implantaten im Herz-Kreislauf-System sowie frisch operierte Patienten. Blutverdünner verhindern die Entstehung der gefährlichen Gerinnsel, müssen aber sorgsam eingestellt werden und wirken nicht bei allen Menschen gleich. Eine genaue Analyse der Thrombozyten könnte in Zukunft Komplikationen verhindern.
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Foto: Mini-Organ-Chip

Künstlicher Mini-Organismus: Wenn das Herz auf einem Chip schlägt

08.06.2015

Den menschlichen Organismus im Miniformat nachbauen – Forscher vom Fraunhofer IWS trauten sich an diese Herausforderung. Sie entwickelten ein kompaktes System, in dem verschiedene physikalische Prozesse auf einem Chip nachgeahmt werden können. So ist es auch möglich, die Herz- oder Lungenfunktionen zu imitieren.
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Krebsimmuntherapie: Individuelle Mutationen als neue Zielstrukturen

01.06.2015

Ein Tumor ist so einzigartig wie der Mensch, der ihn trägt. Lange dachte man, dies würde die Therapie erschweren, da Krebsmedikamente nicht hundertprozentig gezielt auf die kranken Zellen wirken können. Prof. Ugur Sahin erklärt im Interview mit MEDICA.de, warum ihn gerade diese individuellen Mutationen auf eine neue Therapie hoffen lassen.
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Tumormarker: Modernste Diagnostik für die personalisierte Medizin

01.06.2015

Mit der Diagnose von Krebs tauchen immer wieder die Begriffe Tumor- oder Biomarker auf. Sie beschreiben Merkmale, die bei gesunden Menschen nicht zu finden sind. Klassische Tumormarker lassen sich leicht in Blut- und Gewebeproben oder anderen Körperflüssigkeiten nachweisen. Andere Analysen erfordern mehr Aufwand. Eines haben sie jedoch gemeinsam: Biomarker weisen auf einen potenziellen Tumor hin.
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Krisenkommunikation im Krankenhaus: Eine Krise kennt keine Regeln

02.03.2015

Krisen sind vielfältiger Natur. Ob Hygienemängel, Diebstähle oder Behandlungsfehler – ist die Krise erst einmal da, gilt es schnell zu handeln. Insbesondere für Krankenhäuser ist die richtige Krisenkommunikation das A und O. Viele medizinische Einrichtungen vernachlässigen jedoch immer noch die Tatsache, dass die Krisenkommunikation bereits vor der eigentlichen Krise beginnt.
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Foto: Mann am Mikroskop

Digitale Pathologie: Vom Objektträger zur virtuellen Mikroskopie

02.02.2015

Die Digitalisierung der Medizin schreitet voran. Von der Entwicklung profitieren Forscher, Ärzte und Patienten gleichermaßen – durch eine bessere Diagnostik mit hochempfindlichen Geräten können Befunde heute umfassend bewertet und Therapieentscheidungen auf breiter Grundlage getroffen werden. Auch für die Pathologie bietet die Digitalisierung interessante Einsatzmöglichkeiten.
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Foto: Geordnete und beschriftete Objektträger

Gewebelagerung: "Unsere Top-Biobanken sind international taktgebend"

02.02.2015

Nur Projekte mit solider Basis haben auf Dauer Erfolg. Das gilt auch in der Wissenschaft. Für die biomedizinische Grundlagenforschung sind Biobanken der wichtigste Baustein dieser Basis: Dort gelagerte hochwertige Gewebeproben ermöglichen erst aussagekräftige Forschung - beispielsweise bei der Suche nach den Ursachen für Tumorentstehung.
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Foto: Gerät zur Produktion standardisierter Wunden

ARTcut: Standardisierte Verletzung von Hautmodellen für die Wundheilungsforschung

08.12.2014

Vergleichende Forschungsmodelle in der Wundheilungsforschung sind unerlässlich, um neue Therapien für chronische Wunden zu evaluieren. Studien müssen somit gleichwertige Grundvoraussetzungen aufweisen und an ähnlichen Wunden durchgeführt werden. Ein Forscherteam arbeitet aus diesem Grund an einem automatisierten Verfahren, um standardisierte Wunden in Hautmodellen zu setzen.
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Xenon-Kernspintomografie: Krankhafte Veränderungen im Körper sichtbar machen

03.11.2014

Die Magnetresonanztomografie ist als bildgebendes Verfahren nicht mehr aus dem klinischen Alltag wegzudenken, denn Organe und Gewebestrukturen können ohne Weiteres sichtbar gemacht werden. Entartete Krebszellen oder kleine Entzündungsherde blieben bisher jedoch fast unsichtbar. Berliner Zellbiologen ist es mit der Xenon-Kernspintomografie gelungen, diesem Problem Abhilfe zu verschaffen.
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Foto: Bandscheibenbelastungssimulator der Uniklinik Ulm

Bandscheibenvorfall: Ursachenforschung im Simulator

01.10.2014

Bandscheibenvorfälle können sehr unterschiedlich sein: Einige verursachen keine Beschwerden und werden nur zufällig entdeckt, andere können Lähmungserscheinungen herbeiführen oder Patienten starke Schmerzen bereiten. Meist entstehen diese Probleme plötzlich nach einer ungünstigen Bewegung – so berichten es zumindest Patienten.
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Foto: Dr. Anna-Maria Liphardt

Labor im Weltall: Dem Knorpelabbau auf der Spur

01.10.2014

Am 10 November 2014 wird der Raumfahrer Alexander Gerst von der ISS auf die Erde zurückkehren. Dann wird er nicht nur sehnsüchtig von seiner Familie empfangen werden, sondern auch von Dr. Anna-Maria Liphardt vom Institut für Biomechanik und Orthopädie der Deutschen Sporthochschule Köln.
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Fett als beste Medizin: "Fettgewebe enthält sehr viele multipotente Stammzellen, etwa 500-mal mehr als Knochenmark"

01.07.2014

Das von den meisten Menschen wenig geliebte "Hüftgold" könnte demnächst die Medizin revolutionieren. In Zusammenarbeit mit der Universität Rostock (Prof. Hermann Seitz) forscht die Firma human med AG derzeit daran, ein Gerät zu entwickeln, das intraoperativ Fettgewebe schonend entfernt und im Anschluss Stammzellen isolieren kann.
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Gezüchtete Haut ermöglicht großflächige Transplantationen

01.07.2014

Bei großflächigen Brandwunden sind Hauttransplantationen erforderlich. Chirurgen entnehmen dem Patienten dafür eine dünne Spalthauund bringen sie an der verletzten Stellen an. Nun soll Haut, die im Labor hergestellt wurde, dabei helfen, sowohl Brand- als auch chronische Wunden zu decken und somit zu heilen. Züricher Forscher arbeiten seit über 13 Jahren daran.
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Grafik: Raumstation

"Studien mit Mikroschwerkraft deuten darauf hin, dass Stammzellwachstum im Weltraum schneller abläuft"

22.04.2014

Die Internationale Raumstation ISS ist nicht nur das größte künstliche Objekt im Weltraum. Sie ist auch ein Labor für Physiker, Chemiker, Biologen und Mediziner, das mit ungefähr 28.000 Stundenkilometern in rund 400 Kilometern Höhe die Erde umkreist. Und dank dieses Standortes könnte die ISS eines Tages auch einen wichtigen Beitrag zur regenerativen Medizin leisten.
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"Man weiß nicht, warum bestimmte Pharmaka besonders gut binden und andere kaum"

10.02.2014

Die kleinsten Proteinstrukturen möchte Prof. Joachim Heberle von der Freien Universität Berlin unter dem Mikroskop sichtbar machen. Mit einem aus der Physik stammenden Infrarotmikroskop soll es ihm gelingen. Welche Technik dahinter steckt und was er in Zukunft damit noch untersuchen möchte, darüber sprach er mit MEDICA.de.
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"Das Virus manipuliert die Wirtszelle auf unterschiedlichen Ebenen"

08.01.2014

Erkrankungen des Herzens können durch spezielle Viren ausgelöst werden, die den Herzmuskel befallen. Medikamente dagegen könnten durchaus entwickelt werden, wenn das Virus nicht mutiert.
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Studienkultur: Chirurgische Studien bedeuten mehr Sicherheit im OP

06.01.2014

Ob eine chirurgische Naht besser per Hand oder mit einem Klammergerät erfolgt, lässt sich nicht nach dem „Trial-and-Error“-Prinzip feststellen. Welche Methode die Sicherheit des Patienten am besten garantiert, sollte auch nicht nur auf der Erfahrung des Operateurs fußen. Kontrollierte Studien sind das Mittel der Wahl, um sowohl alte bewährte sowie neue Techniken im OP zu beurteilen.
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