Yes, we can! Yes, I can! – Welt-Krebs-Tag, 04.02.2017

31.01.2017

Den Welt-Krebs-Tag haben wir hier auf MEDICA.de schon oft bedacht. Aber warum? Weil Krebs ein allgegenwärtiges Thema ist, das garantiert früher oder später, direkt oder indirekt jeden von uns betreffen wird – weil wir selber oder ein Mensch, der uns nahesteht, daran erkranken.

Bild: Junge Menschen stehen als Team in einem Kreis und legen die Hände aufeinander; Copyright: Panthermedia.net/Kzenon

"We can. I can" - das steht dafür, was wir sowohl gemeinsam als auch individuell gegen Krebs tun können; ©Panthermedia.net/Kzenon

"Since cancer knows no boundaries, and individual countries cannot address the challenges of cancer in isolation, a new cooperative approach to research, advocacy, prevention and treatment must be established." Das steht in Artikel 10 der Pariser Charta, die am 4. Februar 2000 auf dem World Summit Against Cancer for the New Millennium beschlossen wurde. Seitdem wird jährlich an diesem Tag auch der Welt-Krebs-Tag begangen, um an den gemeinsamen Kampf gegen den Krebs zu erinnern.

Mit der Kampagne zum Welt-Krebs-Tag 2016-2018 knüpft die Union for International Cancer Control (UICC) an das obenstehende Zitat an: Krebserkrankungen können viele verschiedene Ursachen haben. Das Motto der aktuellen Kampagne "We can. I can." greift dies auf und zeigt, was jeder, individuell ("I") oder als Gesellschaft ("we"), tun kann, um die weltweite Krebsbelastung zu reduzieren.

Informationen über dieses Thema erhalten Sie auf der offiziellen Kampagnenseite www.worldcancerday.org. Dort finden Sie unter den Hintergrundinformationen auch den Kampagnenreport 2016 sowie ein Webinar, das die Kampagne erklärt. Außerdem gibt es eine Weltkarte, auf der Privatpersonen, Gruppen und Organisationen ihren Aktionen zum Welt-Krebs-Tag eintragen und so bekannt machen können. Abgerundet wird die Seite durch persönliche Geschichten von Menschen, die über ihre eigene Krebserkrankung berichten.

Wem das nicht reicht, der kann auch in den verschiedenen Social-Media-Kanälen aktiv werden und die offiziellen Hashtags #worldcancerday und #wecanican mit noch mehr Leben füllen.

Und MEDICA.de wäre nicht MEDICA.de, wenn wir Ihnen an dieser Stelle nicht auch ein kleines Panorama aus unseren redaktionellen Beiträgen zu Krebserkrankungen, Diagnose, Behandlung und Prävention geben würden.

Viel Spaß beim Lesen und Anschauen! Vergessen Sie den 4. Februar nicht!

Mehr Informationen zum Welt-Krebs-Tag finden Sie auf der offiziellen Kampagnenseite unter: www.worldcancerday.org (englische Seite)

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Kryotherapie - Mit Eis dem Tumor den Kampf ansagen

Mit bis zu minus 180 Grad Tumoren abtöten – das kann die Kryotherapie. Durch Nadeln geleitete Gase frieren Zellen so ein, dass diese absterben. Dr. Gebhard Schmid hat die Methode aus Frankreich mit an das Johanna-Etienne-Krankenhaus nach Neuss gebracht. Sie dient als Ergänzung zur Chemo- und Strahlentherapie sowie zur Operation.

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Strahlentherapie individuell planen

Eine Strahlentherapie, die auf Tumoren im Kopf- oder Halsbereich zielt, ist häufig nur sehr aufwendig zu planen. Hinzu kommt, dass sich das Bestrahlungsgebiet während der Therapie verändern kann, etwa weil ein Patient stark abnimmt. Eine neue Software des Fraunhofer-Instituts MEVIS soll in Zukunft Ärzte bei der Arbeit unterstützen und helfen viel Zeit einzusparen.