11/11/2007

ZONARE Medical Systems GmbH

Zone Sonography jetzt auch für die Kardiologie

ZONE SONOGRAPHY JETZT AUCH FÜR DIE KARDIOLOGIE
ZONARE stellt z.one ultra mit weiterentwickelter Software, Hardware, und Schallkopftechnologie und integriertem kardiologischem Basispaket vor

Düsseldorf, 14. November 2007 – Der Ultraschallspezialist ZONARE Medical Systems mit deutscher Niederlassung in Erlangen präsentiert auf der MEDICA (Stand-Nr. 9B 28, Halle 9) mit z.one ultra die nächste Generation seines konvertierbaren Ultraschallgeräts auf der Basis der neuartigen Ultraschall-Bildgebungstechnologie Zone Sonography. Das System wurde hinsichtlich der Software, Hardware und Schallkopftechnologie weiterentwickelt und verfügt nun auch über ein Basispaket für kardiologische Anwendungen.

Bei Zone Sonography wird das Bild im Gegensatz zu herkömmlichen Ultraschallverfahren etwa zehn Mal schneller aufgebaut. Dies wird erreicht, indem jeweils nicht wie bisher nur einzelne Linien, sondern ganze Zonen abgetastet und deren Daten gespeichert werden. Zudem ist die Signalverarbeitung nicht mehr wie bisher von der Schallgeschwindigkeit, sondern lediglich von der Prozessorgeschwindigkeit abhängig. Und dank eines neu entwickelten Chips, der erstmalig die Rohdaten einer ganzen Zone speichern kann, besteht die Möglichkeit, nicht zufrieden stellende Bilder retrospektiv quasi nach zu untersuchen und zu optimieren.

WEITERENTWICKELTE SOFT- UND HARDWARE
Mit z.one hat das Unternehmen ein hybrides Ultraschallsystem entwickelt, das die neue Technologie für den praktischen Einsatz zugänglich macht. Es liefert nicht nur sehr hohe Bildqualität und bietet vielfältige Funktionalitäten, sondern vereint gleichzeitig die Vorteile von tragbarem und stationärem High-End-Ultraschall.

Das neue kardiologische Basispaket arbeitet mit dem P4-1c-Schallkopf und umfasst 2D-Bildgebung mit zwei harmonischen und vier Grund-Frequenzen. Es verfügt außerdem über M-Mode mit einem Basis-Berechnungspaket und 2D-Messungen zur Bewertung der links-ventrikulären Funktion. Darüber hinaus sind PW-Doppler für Basisuntersuchungen und -messungen sowie Farbdoppler für die Untersuchung der Herzklappen integriert. Als weiteres Software-Upgrade wurden im z.one ultra umfassende geburtshilfliche Berechnungen eingeführt, wie Messungen der NT (Nuchal Translucency) und Nasenbeinlänge.

Als neu entwickelte Hardware kam ein DVD-Brenner zur Archivierung der Aufnahmen hinzu, der nun Standard beim z.one ultra ist. Anwender können nun die Aufnahmen mit einem DICOM-Viewer exportieren und alle Bilder, Clips und Berichte auch an einem PC nachbearbeiten.

NEUE SCHALLKÖPFE
Insgesamt stehen für die z.one-Systeme jetzt neun Schallköpfe zur Verfügung, die alle sehr leicht sind und nach ergonomischen Gesichtspunkten gestaltet wurden. So bietet der L14-5sp, der seit dem zweiten Quartal 07 zur Verfügung steht, eine besonders kleine Auflagefläche in Verbindung mit Hochfrequenz-Bildgebung. Mit acht verschiedenen Frequenzen eignet er sich besonders für das intraoperative Scannen der Gefäße, die Nadel- und Katheterführung, Untersuchungen des Bewegungsapparats und oberflä-chennaher Venen.

Der P4-1c wurde speziell für die Untersuchung transkranieller und abdomineller Gefäße ent-wickelt. Er verfügt über eine kleine Auflagefläche (14 x 21 mm) und eignet sich besonders für den akustischen Zugang bei dieser Art von Untersuchungen. Darüber hinaus verfügt der P4-1c über eine Kombination von neun verschiedenen Frequenzen innerhalb von 2D und M-Mode, Tissue Harmonics, Color/Power Doppler und PW-Doppler. Der Anwender kann einfach während des Scannens die optimale Frequenz für seinen Patienten auswählen bei einer Eindringtiefe von bis zu 30 cm.

Der neue C9-3 Curved-Array-Schallkopf wurde speziell für geburtshilfliche und pädiatrische Untersuchungen mit hoher Frequenz entwickelt. Sein Gehäuse wurde nochmals im Hinblick auf die komfortable Handhabung überarbeitet. Ebenso wie alle Schallköpfe von Zonare bietet er mehrere Frequenzen sowohl in der grundlegenden Bildgebung als auch in Tissue Harmonic Imaging. Darüber hinaus kann der Arzt von automatischen Funktionen wie Auto-Opt mit ZST profitieren und mehrere Bildgebungsmodi kombinieren.

„Das z.one-System ist ein voll funktionsfähiges hybrides Ultraschallsystem, das von einem stationären High-End-System zu einem Premium-Kompakt-Gerät konvertiert werden kann und eine ausgezeichnete Bildqualität und Funktionalität bietet. Es erfüllt damit die aktuellen Anforderungen des Markts an Vielseitigkeit und Leistungsfähigkeit, um Patienten zu diagnos-tizieren, insbesondere sehr kranke Patienten, die nicht transportiert werden sollten, nur um eine Ultraschalluntersuchung durchzuführen,“ erläutert Cornel Schoelgens, verantwortlich für die Aktivitäten von ZONARE in Europa.

ZONE SONOGRAPHY
Die neue Technologie Zone Sonography ist weit mehr als nur eine Verbesserung oder Weiterentwicklung der vorhandenen Ultraschalltechnologie. Mit ihr wurde vielmehr ein völlig neuer Ansatz für die Echodatenerfassung und Bildgebung umgesetzt. Sämtliche konventionellen Ultraschallsysteme erfassen und verarbeiten Echodaten Zeile für Zeile und sind daher beschränkt durch die Zeit, die der Schall zur Ausbreitung im Körper des Patienten benötigt. Nach jedem Puls, der mit Schallgeschwindigkeit durch das Gewebe und wieder zur Sonde zurückläuft, muss dessen Rückkunft zum Gerät abgewartet werden, bevor ein neuer Puls ausgesendet werden kann. Die Aussendung der einzelnen Pulse geschieht mittels eines so genannten Beamformers, also eines speziell programmierten Prozessors, der sowohl kos-ten- als auch Hardware-intensiv ist und hohe Energiezufuhr und Programmieraufwand erfor-dert.

Zone Sonography dagegen erfasst größere Datenmengen sehr schnell in einer relativ kleinen Zahl größerer „Zonen” unter Verzicht auf einen Beamformer. Diese Zonen enthalten jeweils ein Datenvolumen, das vielen Zeilen in einem konventionellen System entspricht und verarbeiten die Daten mit genau der Geschwindigkeit des Prozessors, also etwa in einem Zehntel der Zeit, die andere Systeme benötigen.

Da die Erfassung der Daten deutlich schneller erfolgt, bleibt mehr Zeit für unterschiedliche Verarbeitungsfunktionen, während gleichzeitig sehr hohe Bildqualität gegeben ist. Da das Konzept fast komplett auf Software basiert, sind Systeme mit Zone Sonography deutlich kleiner, leichter und kostengünstiger als herkömmliche Systeme, die vergleichbare Bildquali-tät bieten, und liefern dabei Leistung und Flexibilität, die weit über der jeder anderen Ultraschalltechnologie liegt.

Zone Sonography nutzt die aktuelle Prozessorleistung optimal aus und wurde so konzipiert, dass auch zukünftige Weiterentwicklungen der Prozessorleistung in das System integriert werden können. Über Softwareaktualisierungen, die online heruntergeladen werden können, ist gewährleistet, dass das System immer auf dem neuesten Stand ist. Da man laut Moore’s Law davon ausgeht, dass sich die Prozessorleistung nahezu alle achtzehn Monate verdoppeln wird, bedeutet dies im Vergleich zu Hardware-basierten Systemen unmittelbar Verbesserungen der Leistungsfähigkeit des Geräts.

Weiterhin wichtig ist, dass bei konventionellen Systemen durch das Zusammenfügen der Daten aller Kanäle im Schallkopf die Originaldaten verloren gehen und nicht mehr zur Verfügung stehen. Das z.one-System sammelt dagegen die originalen Daten der Kanäle und speichert diese in einem speziellen Speicher. Diese Original-Rohdaten werden dann genutzt, um das Bild zu erzeugen und stehen auch später noch zur Verfügung.


Weitere Informationen: www.zonare.com

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