11.10.2010

German Healthcare Export Group e.V. / GHE e.V.

Zukunftsweisender Außenwirtschaftstag in Berlin: Medizintechnik und Life Science auf Erfolgskurs

Staatsministerin des Auswärtigen Amtes, Cornelia Pieper
Die Veranstaltung konzentrierte sich auf die Kompetenz, den Ausbau und die Bedeutung von Netzwerken des Hightech-Mittelstands. Im Vordergrund standen sowohl das wirtschaftliche als auch das wachsende politische Interesse an den exportierenden und zukunftweisende Branchen, Medizintechnik und Life Science. Die Staatsministerin des Auswärtigen Amtes, Cornelia Pieper und der Staatssekretär des Bundesgesundheitsministeriums, Stefan Kapferer bekräftigten ihre Bereitschaft zu einer aktiven Unterstützung der Exportaktivitäten dieser Zukunfts-Branchen.

Während des Wirtschaftstages in Berlin fanden drei verschiedene Länderforen statt. Die Foren über die Regionen mit größtem Wirtschaftswachstumspotential moderierten die Botschafter und Länderbeauftragten des Auswärtigen Amts, Graf von Waldersee sowie Dr. Nunn und der Geschäftsführer der German Trade und Invest, Dr. Jürgen Friedrich. Neben den Wachstumsmärkten Lateinamerika und Brasilien gingen die Experten detailliert auf die beiden aufstrebenden Wirtschaftsmächte China und Indien ein und rückten auch den arabischen Raum in den Fokus.

Alle Experten unterstrichen, dass die Emerging Markets weiterhin an Bedeutung gewinnen. Daher richtet auch der Hightech-Mittelstand zunehmend seine Strategien auf diese internationalen Märkte aus.

Abschließend warfen Themenforen weitere wirtschaftliche Aspekte auf: Da der Export in der Außenwirtschaft Deutschlands eine immer wichtigere Rolle spielt, besteht aus Sicht der Unternehmen im Bereich Finanzierung noch deutlicher Verbesserungsbedarf, um auf den vielfältigen internationalen Märkten mittel- und langfristige Erfolge zu erzielen. Namhafte Experten präsentierten hierzu erste Vorschläge. So können die Instrumente der Bundesregierung zum Beispiel über die Hermesdeckung, eine Übernahme einer Bürgschaft oder Garantie durch den Bund, eine individuell zugeschnittene Absicherung von Exportrisiken ermöglichen. Vorab helfen die Netzwerke der Bundesregierung bei einer ersten Kontaktanbahnung und stehen als Ansprechpartner für die Branchenbelange zur Verfügung.

Quelle:
Redaktion GHE