18/11/2008

g.tec medical engineering GmbH

aEEG (CFM) mit Herzratenvariabilität (HRV)

Das aEEG (amplituden integriertes EEG) bzw. CFM (Cerebral Function Monitor) wird bei kritischen Frühgeborene verwendet, um frühzeitige Hirnschädigung, wie etwa ischämischer Enzephalopathie, krampfartigen Anfällen oder intraventrikulären Blutungen, zu erkennen und entsprechende therapeutische Maßnahmen auszuwählen. In Neugeborenen-Intensivstationen wird es zusätlich zum konventionellen EEG und der Herzratenvariabilität gemessen, was zur optimierten Diagnostik und Behandlung von kritisch kranken Neu- und Frühgeborenen führt.

Der von der Firma g.tec medical engineering entwickelte g.FEATUREmonitor ordnet 5 oder 10 Minuten-Segmente des CFM Signals den entsprechenden Kategorien schon während der Aufnahme zu und markiert sie in der grafischen Ausgabe. Dadurch wird das manuelle „Scoring“ eingspart und die Objektivität gesteigert. Die automatische Kassifiktion ist für beliebig viele Kanäle gleichzeitig möglich, und die Übereinstimmung mit einem von Experten gemachten Scoring, liegt bei ca. 80 %. Die Methode ist sehr einfach in der Anwendung, steigert und Befundauswertung und ermöglicht eine schnelle Interpretation. Der g.FEATUREmonitor ermöglicht die Messung der Hirnaktivität (CFM, CSA) und der Herzaktivität (HR, HRV) zusammen mit einem vollständig ausgerüstetem Video-EEG-System.