05.11.2011

boso BOSCH + SOHN GmbH u. Co. KG

boso ermöglicht Gesundheitsvorsorge für alle

Mit dem ABI-system 100 setzt boso einmal mehr einen Meilenstein in der Gesundheitsvorsorge.
Es reduziert den zeitlichen und personellen Aufwand für die Ermittlung des Knöchel-Arm-Index (= ABI, engl. Ankle Brachial Index) entscheidend. Damit wird bei der peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (PAVK) eine flächendeckende Früherkennung möglich, die bisher in dieser Breite oftmals aus wirtschaftlichen Gründen nicht geleistet werden konnte.

Die PAVK – eine unterschätzte Erkrankung.

Die PAVK ist weitaus gefährlicher und verbreiteter als vielfach angenommen. Trotzdem wird sie selbst bei Risikogruppen wie Rauchern, Diabetikern oder älteren Menschen oft zu spät diagnostiziert. Das liegt auch daran, dass die Erkrankung lange Zeit keine Beschwerden verursacht und eine Untersuchung bisher nur in akuten Verdachtsfällen erfolgt. Wird die PAVK jedoch zu spät erkannt, droht ein Schlaganfall, ein Herzinfarkt oder eine Amputation.

Sichere Diagnose mit ABI.

Die Messung des ABI ist der Goldstandard sowohl für die Diagnose einer PAVK als auch für die prognostische Bedeutung für diese Patienten. Bisher wird der ABI zumeist mit der Ultraschall-Dopplermethode ermittelt, was sehr zeitaufwändig ist und nur bei großer Untersuchungserfahrung zuverlässige Ergebnisse liefert. Daher wird der ABI meist erst zu einem Zeitpunkt untersucht, zu dem eine vorliegende PAVK bereits zu Folgeschäden führen kann.

Das boso ABI-system 100 – für alle ein Gewinn.

Mit dem boso ABI-system 100 lässt sich der ABI nun einfach, schnell und sehr präzise ermitteln. Das System arbeitet so zuverlässig, dass keine besondere Untersuchungserfahrung oder eine zeitraubende Einarbeitung z.B. der Arzthelferin notwendig ist. Das ermöglicht eine hohe Einsatzfrequenz zur ABI-Ermittlung – und damit ein breites PAVK-Screening. Hinzu kommt, dass die Untersuchungen mit dem boso ABI-system 100 als IGeL-Leistung abgerechnet werden können. Somit lohnt sich die PAVK-Früherkennung nicht nur für die Patienten, sondern auch für die Praxis.

Einfache Technik, präzise Ergebnisse, klinisch validiert.

Das boso ABI-system 100 führt eine zeitgleiche oszillometrische Messung ohne Dopplersonde an allen vier Extremitäten durch und gewährleistet so eine zuverlässige Berechnung des ABI. Diese Methode hat den Vorteil, dass die Manschetten sehr einfach platziert werden können. Schwankungen in der individuellen Messdauer werden durch das intelligente Aufpumpsystem und die Regelung der Ablassgeschwindigkeit auf ein Minimum reduziert. Nach der Messung werden die Werte mit Hilfe der ABI-Software am PC ausgewertet und der ABI automatisch ermittelt. Neben dem ABI wird darüber hinaus ein Oszillationsprofil angezeigt sowie weitere wichtige Werte für die Beurteilung des Gesundheitsstatus des Patienten errechnet, z.B. die Blutdruck-Einzelwerte an Armen und Beinen sowie die Links-Rechts-Druckunterschiede des Patienten (Art. Subclavia Stenose).
Zusätzlich erfolgt auch ein Hinweis auf eventuelle Herzrhythmusstörungen. Die boso ABI-Software beinhaltet zudem eine Datenbank mit Patientenverwaltung, graphischer Darstellung der Messwerte, Oszillationsprofil und eine GDT-Schnittstelle zur Übergabe an die Praxis-EDV. Die hervorragende Messgenauigkeit des boso ABI-system 100 wurde durch klinische Tests bestätigt.


Der boso Infoservice: www.boso-abi.de

boso steht nicht nur für ausgezeichnete Produktqualität, sondern auch für einen umfassenden Service. Das zeigt auch die Internetseite, die eigens für das Thema PAVK-Früherkennung eingerichtet wurde.
Unter www.boso-abi.de erhalten Ärzte und Interessierte Antworten und Tipps zu allen Fragen rund um das
boso ABI-system 100, die PAVK-Früherkennung und die Abrechnungsmöglichkeiten als IGeL-Leistung. Alle Informationen werden dort auch als PDF-Dateien zum Download bereitgestellt.