19.10.2009

iSOFT Health GmbH

iSOFT geht mit NUKIS am LKH Feldkirch in Betrieb

Radiologisches Informationssystem verbindet bildgebende Diagnose und Nuklearmedizin in einheitlicher Benutzerumgebung

Mannheim, 19. Oktober 2009 – iSOFT, führender Anbieter von Informationssystemen für das Gesundheitswesen, gibt die Produktivschaltung seiner Software-Lösung für die Nuklearmedizin am Landeskrankenhaus Feldkirch in Vorarlberg/Österreich bekannt. Die Implementierung des umfangreichen Systems dauerte vom Zeitpunkt der Auftragserteilung bis zum „Go-Live“ nur neun Monate. Nun können alle 18 Mitarbeiter der nuklearmedizinischen Abteilung auf ein hoch-interoperables System zurückgreifen, das alle internen Workflowprozesse unterstützt. Die besondere Herausforderung dieses Projektes lag in der Integration aller Produktmodule in die höchst heterogene IT-Infrastruktur des Hauses. Die nahtlose Einbindung in die vorhandenen administrativen und Abteilungslösungen war eine anspruchsvolle Aufgabe, die von iSOFT erfolgreich gelöst werden konnte.

Mit der Live-Schaltung des neuen Systems verfügt das LHK Feldkirch jetzt über ein hoch spezialisiertes Informationssystem für alle Arbeitsbereiche der leistungsstarken nuklearmedizinischen Abteilung. Bei der Planung war besonderen Wert auf die Integration eines umfangreichen Spektrums an Funktionalitäten gelegt worden, das die Zusammenarbeit aller Komponenten im Rahmen der bereits vorhandenen verwaltenden und abteilungsinternen Lösungen sichern sollte. Von der Auftragserfassung über Terminplanung, Patiententracking und Leistungsdokumentation bis hin zu Nuklidverwaltung und Befundung sowie deren Distribution sind nun alle Arbeitsprozesse in das patientenführende Informationssystem eingebunden. Auf diese Weise können alle am Behandlungsprozess beteiligten auf die für sie relevanten Patientendaten zurückgreifen.

„Uns war es besonders wichtig, dass unser neues NUKIS die Behandlungsprozesse in allen Aspekten und für alle Beteiligten transparenter macht“, so Univ. Doz. Prim. Dr. Alexander Becherer, Chefarzt der Nuklearmedizin. „Das unterstützt uns dabei, unseren Patienten eine optimale Behandlung zu bieten. Außerdem können wir so wirtschaftlicher arbeiten, da wir gezielter unsere Ressourcen einsetzen und verplanen können.“

Die implementierte nuklearmedizinische Lösung ist konsequent am Workflow ausgerichtet und bietet durch die tiefe Integration in das patientenführende Informations- sowie in das Laborsystem ein erhöhtes Maß an Behandlungssicherheit für den Patienten. Beispielsweise wird durch die automatische Überprüfung der Patienten-ID durch das System vor jeder Behandlung sichergestellt, dass die richtige Maßnahme zur vorgesehen Zeit am richtigen Patienten durchgeführt wird.

Ebenfalls berücksichtigt die Implementierung die Anbindung niedergelassener Ärzte im Rahmen des Gesundheitsnetzwerks Vorarlberg (GNV). Dazu schickt die iSOFT Lösung alle Befunde über eine Schnittstelle an das zentrale Krankenhausinformationssystem. Von dort werden sie dann automatisch an ein bereits vorhandenes Arztportal übermittelt. Hier können alle Befunde auch außerhalb des Krankenhausnetzwerks, von beteiligten Medizinern eingesehen und bearbeitet werden.

„Die Einbindung von Vernetzungsmöglichkeiten in bestehende IT-Umgebungen wird für Krankenhäuser in den nächsten Jahren an Bedeutung zunehmen“, so Peter Herrmann, Managing Director der iSOFT Health GmbH. „Heterogene IT-Strukturen stellen dabei für alle Beteiligten eine große Herausforderung dar. Durch die Verwendung standardisierter Schnittstellen kann iSOFT hier aber seinen Kunden wertvolle Unterstützung bieten, die eine teure Komplettmigration auf ein neues System unnötig macht.“

Das LKH Feldkirch
Das Landeskrankenhaus Feldkirch ist Lehrkrankenhaus der medizinischen Universität Innsbruck und ein Betrieb der Vorarlberger Krankenhausbetriebsges.m.b.H. (KHBG), die über 80 Prozent der Vorarlberger Krankenhauslandschaft repräsentiert. Mit 3.300 Mitarbeitern betreut die KHBG jährlich rund 220.000 Patienten.