19.10.2009

iSOFT Health GmbH

iSOFT konsolidiert Serverstruktur in Halle

Das Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara setzt auf Virtualisierungslösungen von iSOFT zur Verschlankung der Geschäftsprozesse

Mannheim, 19. Oktober 2009 – iSOFT, führender Anbieter von Informationssystemen für das Gesundheitswesen, gibt den Abschluss eines Vertrages zur Umsetzung eines Virtualisierungsprojekts mit dem Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara in Halle bekannt. Im Rahmen der Vereinbarung wurde festgelegt, dass das Krankenhausinformationssystem (KIS) ClinicCentre von iSOFT, das Laborsystem (LIS) sowie das Radiologiesystem (RIS) auf hochverfügbaren VM-Servern redundant konsolidiert werden. Desweiteren wurde eine zentrale Backup- und Storage-Lösung in die IT-Landschaft integriert. Mit diesen Maßnahmen realisiert das Krankenhaus in Halle eine schlanke, hochverfügbare Infrastruktur. Dies senkt zum einen, aufgrund der Zusammenführung aller notwendigen Anwendung auf zwei virtuellen Servern, die Kosten für den Betrieb und Wartung der Hardware. Zum anderen können hierdurch zusätzlich weitere Kosteneinsparungen im Bereich Stromverbrauch generiert werden, die die Gesamtausgaben für die IT bei besserer Leistung deutlich verringern. Und ganz nebenbei wird durch die geringere Hitzeentwicklung und Stromverbrauch auch die Umwelt geschont.

Diese Projekte wurden notwendig, da sich das Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara derzeit einigen Herausforderungen gegenübersieht. Einerseits steht die Klinik, wie alle anderen Leistungserbringer im Gesundheitswesen, unter einem gewaltigen Kosten- und Konkurrenzdruck. Dies bedeutet, dass an geeigneten Stellen Einsparungen durchgeführt werden müssen, ohne allerdings den Krankenhausbetrieb negativ zu beeinflussen. Hier bot sich nach genauerer Prüfung eine virtuelle Konsolidierung der IT-Landschaft an, die neben der gewünschten Senkung der Ausgaben auch eine Verbesserung der Leistungsfähigkeit der Systeme sowie eine robuste, zentralisierte Backup- und Archivierungsstrategie vorsah.

„Gerade als Akademisches Lehrkrankenhaus stehen wir unter enormem Druck, Neuerungen, sowohl im medizinischen als auch technischen Bereich, frühzeitig zu erproben und einzuführen, um die bestmöglichen Voraussetzungen für unsere Patienten, aber auch für unsere Studenten, bieten zu können“, so der Ärztliche Direktor, Chefarzt Dr. med. Walter Asperger. „Das Thema Virtualisierung ist dabei ein wichtiger Aspekt. Durch solche Konsolidierungsprojekte können Krankenhäuser ein signifikantes Einsparpotenzial im Bereich der Hardware- und Support-Kosten realisieren und gleichzeitig, mit vergleichbar geringen Investitionen, eine effektivere IT-Infrastruktur aufbauen. Die erhöhte Effizienz wirkt sich positiv auf die Steigerung der Leistungsqualität bei gleichzeitiger Optimierung der Kosten aus“, ergänzt der Kaufmännische Direktor des Krankenhauses, Herr Dr. jur. Manfred Brümmer.

Eine weitere Herausforderung war die Privatisierung der krankenhauseigenen Radiologieabteilung. Nach dem Verkauf und die Umwandlung in eine radiologische Praxis werden hier nun ambulante sowie stationäre Patienten des Krankenhauses behandelt. Um beide Bereiche für die Transparenz der Abrechnung auseinander halten zu können, entschied sich das Krankenhaus für die Mandantentrennung im Sectra PACS. Durch dieses transparente Lösungskonzept, das auch von iSOFT in das System integriert wurde, ist es nun möglich, den parallelen Betrieb der Praxis für das Krankenhaus sowie andere überweisende Ärzte zu gewährleisten und dabei eine komplette Trennung der Daten zu garantieren. Dies erleichtert einen reibungsloseren Ablauf der stationären und ambulanten Behandlungsprozesse.

Der Vertrag ist auf die Dauer von fünf Jahren ausgelegt. Dabei investiert die Klinik über 250.000 Euro in Hardware, Software-Lizenzen und Dienstleistungen sowie in Pflege und Support der neuen Systeme. Auf diese Weise baut das Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara Halle eine redundante, vitalisierte IT-Umgebung mit einer zentralen Backup- und Archivierungsarchitektur auf. Dies hilft langfristig die operativen IT-Kosten zu senken und erhöht die Effektivität der eingesetzten Ressourcen.

Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara Halle
Das Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara ist Akademisches Lehrkrankenhaus der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und ein Haus der Schwerpunktversorgung mit 595 vollstationären Betten. Es verfügt über 11 Kliniken in den Fachgebieten Chirurgie, Innere Medizin (LHM), Psychotherapie und Psychosomatik, Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Kinder- und Jugendmedizin, Kinderchirurgie, Kinder- und Jugendpsychiatrie- und -psychotherapie, Anästhesiologie (Erwachsene und Kinder) mit Intensivmedizin, Radiologie (MRT, CT, DSA) sowie über ein Sozialpädiatrisches Zentrum.