30.08.2007

iSOFT Deutschland GmbH

iSOFT setzt Maßstäbe für die Krankenhaus- Initiative „Elektronische Fallakten“

Mannheim / Aachen, August 2007 – Die vom Fraunhofer-Institut für Software- und Systemtechnik ( ISST) im Auftrag der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) initiierte Krankenhaus-Initiative „Elektronische Fallakten (eFA)“ etabliert sich immer mehr als eine Lösung für die einrichtungs- und sektorübergreifende Kommunikation im deutschen Gesundheitswesen. Ziel des elektronischen Fallakten-Projektes (eFA) ist die Etablierung einer interoperablen Lösung für den effizienten, einrichtungs- und sektorübergreifenden Austausch von medizinischen Daten im Kontext eines medizinischen Falles des Patienten (Fallakten). Einen maßgeblichen Anteil an der erfolgreichen Einführung und Weiterentwicklung der Fallakten hat dabei die iSOFT-Gruppe, einer der weltweit führenden Anbieter von eHealth-Lösungen.



LORENZO – Plattform für eine serviceorientierte IT-Architektur



An der Universitätsklinik Aachen wird das Projekt gemeinsam mit den iSOFT-Partnern Microsoft und Philips umgesetzt. Der erste Use Case, der seit Mitte 2007 umgesetzt wird, orientiert sich an einem realen einrichtungsübergreifenden Behandlungsablauf im Bereich Kardiologie/Herzchirurgie der Uni-Klinik zusammen mit dem St. Antonius Hospital in Eschweiler. Im Mittelpunkt der Umsetzung steht die LORENZO Plattform, die konsequent dem Konzept einer serviceorientierten Architektur folgt und auf internationalen Standards sowie offenen Technologien basiert. Zur Realisierung des eFA Projekts im Uniklinikum Aachen werden definierte Dienste der LORENZO Plattform verwendet, die sich grob in die Bereiche Integration und Funktion aufteilen.



Basis für die Integration und einen automatisierten Datenaustausch mit dem St. Antonius Krankenhaus in Eschweiler sind die LORENZO eFA Service Adapter (SA), die im Rahmen der Implementierung gemäß der Fraunhofer Spezifikationen abgebildet werden. Informationen werden so standardisiert zwischen den unterschiedlichen Systemen ausgetauscht. Diese Standardisierung erlaubt auch die Anbindung der Systeme weiterer Kooperationspartner. Die Anwendungsebene ist auf der Basis von LORENZO Services realisiert. Darüber werden konkrete Daten, Metadaten, Dokumente oder Links verwaltet.



Neues IT-Zeitalter im Gesundheitswesen



Perspektivisch sind beim eFA Projekt weitere horizontale und vertikale Ausbauschritte angedacht, etwa die Anbindung anderer eFA Provider oder weiterer ambulanter/stationärer Leistungserbringer und die Ausdehnung auf weitere Abläufe bzw. medizinische Inhalte. „Mit dem eFA – Projekt in Aachen unterstreichen wir klar unsere technologische Vorreiterrolle im Bereich eHealth-Lösungen“, so Peter Herrmann, Vorsitzender der Geschäftsführung von iSOFT. „Die hohe Flexibilität und Dialogfähigkeit, die sich beim eFA-Projekt mit der Uniklinik Aachen bereits jetzt zeigt, eröffnet vollkommen neue Anwendungsmöglichkeiten, die der Gesundheitsmarkt dringend benötigt.“



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iSOFT ist ein international führender Anbieter von Lösungen für die Informationstechnologie (IT) im Gesund­heits­wesen. Das Unternehmen beschäftigt über 3.500 IT-Spezialisten und hat über 8.000 Kunden in 27 Ländern. Die Systeme von iSoft tragen maßgeblich zu einem zukunfts­weisenden Gesundheitssystem bei, das alle Beteiligten einbezieht – mit einem nie da gewesenen Grad an Effizienz, Transparenz, Qualität und Wirt­schaft­­lichkeit. iSOFT leistet damit einen wesent­lichen Beitrag zur Gesundung des Gesundheitswesens.



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