14.10.2009

iSOFT Health GmbH

iSOFT sichert technologische Vorreiterschaft in der Telematik-Testregion Löbau-Zittau

Innovationsvereinbarung eröffnet dem Klinikum Oberlausitzer Bergland neue Chancen im ehealth-Rennen

Mannheim, 06. Oktober 2009 – iSOFT, führender Anbieter von Informationssystemen für das Gesundheitswesen, gibt den Abschluss einer Innovationsvereinbarung mit dem Klinikum Oberlausitzer Bergland bekannt. Im Rahmen dieser technologischen Kooperation soll ein weiterer Grundstein für die zukünftige Entwicklung der Klinik und der gesamten Telematik-Testregion Löbau-Zittau gelegt werden. Dabei liegt das bereits eingesetzte Krankenhausinformationssystems (KIS) ClinicCentre von iSOFT im Zentrum der Vereinbarung. Die hohe Nutzerzufriedenheit sowie der zuverlässige Support waren mit ausschlaggebende Argumente für die Vertiefung der Partnerschaft.

Zusätzlich wurde als nächster Schritt die Implementierung des Ärzteportals iSOFT Collaboration Suite (iCS) sowie des LORENZO-Service-Moduls für den Bereich Pflegedokumentation vereinbart. Mit der Integration der Portal-Lösung werden dem Krankenhaus neue Möglichkeiten zur Einweiserbindung und damit zu einer verlässlicheren Auslastung seiner Ressourcen eröffnet. Zusätzlich bedeutet dies einen weiteren Schritt in der Entwicklung des regionalen Versorgernetzwerks, in dem niedergelassene Ärzte sowie Patienten effizient gemeinsam agieren können.

„Diese Innovationsvereinbarung gibt uns die Sicherheit, dass unser Krankenhausinformationssystem stets auf dem neuesten technologischen Stand ist“, so Romain Seibt, IT-Leiter des Klinikum Oberlausitzer Bergland. „Zusätzlich zu einem hohen Investitionsschutz bietet uns die Partnerschaft mit iSOFT die Möglichkeit, unser Telemedizin Know How in der Testregion weiter auszubauen und unsere technologische Vorreiterschaft zu manifestieren. Um unseren Patienten weiterhin die bestmögliche Behandlung bieten zu können, wird aus meiner Sicht mittelfristig kein Weg an einer verstärkten Vernetzung im Gesundheitswesen vorbeiführen. Nur so können die Ressourcen eines Hauses auf Dauer effizient und kostendeckend geplant und notwendige Leistungen für die Patienten vorgehalten werden.“

Die Innovationsvereinbarung beinhaltet den automatischen Zugang zu allen Neuentwicklungen innerhalb der bereits eingesetzten ClinicCentre-Basismodule und ist auf eine Dauer von fünf Jahren ausgelegt. Dabei investiert die Klinik über 400.000 Euro in Software-Lizenzen, Dienstleistungen sowie in die Pflege und Support der neuen Systeme. Auf diese Weise sichert sich das Klinikum Oberlausitzer Bergland einen kontinuierlichen Zugriff auf modernste Krankenhausinformationstechnologie und auf die gewohnt zuverlässige Betreuung durch den iSOFT-Support über die nächsten fünf Jahre.

Neben der Vertiefung der Technologie-Partnerschaft ist auch die Einführung der neuen Zuweiser-Lösung iCS Teil der Vereinbarung. Das Portal dient dabei als Mittel zur Kommunikation zwischen dem Krankenhaus und regionalen, niedergelassenen Ärzten sowie Apotheken und Patienten. Die Integration des LORENZO-Service-Moduls Pflegedokumentation ist ein weiterer Teilaspekt der Vereinbarung, der die therapeutischen Prozesse der Klinik wesentlich verschlanken und dadurch die Behandlung kostengünstiger und effizienter machen wird.

Portaltechnologie sichert wirtschaftliche Zukunft des Krankenhauses
Mediziner können mit Hilfe des iCS Portals problemlos und bequem, von Ihrer Praxis aus, auf Behandlungsdaten ihrer Patienten zugreifen. Über zusätzliche Service-Module kann das Krankenhaus seinen Einweisern auch weitere Dienste anbieten und somit einen signifikanten Mehrwert für die eigene Auslastung aber auch für die Partner generieren. Von der Planung von Untersuchungsterminen über stationäre Bettenbelegung bis hin zum Austausch von Befunden könnten das Klinikum Oberlausitzer Bergland und regionale Ärzte von der Integration des Portals profitieren.

Die direkte Verbindung mit dem KIS ermöglicht es, aktuelle Daten der Patienten einzusehen und zu ergänzen sowie neue medizinische Daten in Patientenkarteien zu übertragen. Somit stehen alle notwendigen Informationen jederzeit zur Verfügung und erleichtern die zeitnahe Behandlung und eventuelle Anpassungen an Therapien. Auch der Datensicherheit wird durch die Nutzung von iCS Rechnung getragen. Rollenbasierte SecurityCards und modernste Sicherheitslösungen von Microsoft sichern den Datentransfer zwischen niedergelassenem Arzt und Krankenhaus und garantieren so die Vertraulichkeit der Informationen.

Klinikum Oberlausitzer Bergland
Das Klinikum Oberlausitzer Bergland betreibt an den Standorten Ebersbach und Zittau ein Krankenhaus der Regelversorgung mit 555 Betten. Jährlich werden ca. 23.000 Patienten stationär behandelt. Über 30.000 ambulante Behandlungen verzeichnen die Notfallaufnahmen und Spezialsprechstunden an den beiden Standorten pro Jahr. Weiterer Betriebsteil des Klinikums Oberlausitzer Bergland ist die Rehabilitationsklinik für Kinder und Jugendliche in Löbau.