24/04/2009

Gebrüder Martin GmbH & Co. KG

marSeal und maxium®: Innovation meets efficiency

Die Hochfrequenzchirurgie stand über viele Jahre hinweg überwiegend im Zeichen der monopolaren
Anwendungstechnik. Trotz der an sich geringeren Risiken der bipolaren Technik (z. B. Wegfall der
Neutralelektrode) blieb diese lange Zeit eher eine Randerscheinung, nicht zuletzt auch deshalb,
weil kaum geeignetes Instrumentarium zur Verfügung stand.

Dies hat sich im Laufe der letzten Jahre grundlegend geändert – so auch bei KLS Martin. Mit Markteinführung des High-end-HF-Generators maxium® wurde der Fokus auf die Erweiterung des bipolaren Instrumentariums gelegt. Nach und nach wurden so die marCut®-Scheren, die Non-Stick-Pinzetten und die marClamp®-Instrumente zur bipolaren Gefäßversiegelung ins KLS-Martin-Programm aufgenommen.

Die bipolare Gefäßversiegelung ist gegenwärtig einer der Wachstumsbereiche in der Hochfrequenzchirurgie und hat sich bei ausgewählten Eingriffen in Gynäkologie, Chirurgie und HNO zu einer anerkannten Methode der Wahl entwickelt. Durch spezielle, in ihrem Ablauf geregelte Ströme können mehrere Millimeter große Gefäße und Gewebebündel permanent und gewebeschonend versiegelt werden, so dass auf die traditionelle, zeitaufwendige Ligatur und das dafür notwendige Nahtmaterial verzichtet werden kann.

Diese Methode kommt zunehmend auch in der minimalinvasiven Chirurgie zum Einsatz, wo es von zentraler Bedeutung ist, ein kombiniertes Instrument zur Verfügung zu haben, welches anschließend an den Versiegelungsprozess das Gewebe – ohne Instrumentenwechsel – durchtrennen kann. Die bis dato hierfür eingesetzten Instrumente waren Einmalinstrumente, welche naturgemäß den wesentlichen Nachteil hoher Verbrauchsmaterialkosten mit sich bringen.

In Zeiten angespannter Kostenbudgets ist die Nachfrage aus dem Markt nach einem Instrument, welches alle die oben beschriebenen Funktionen beinhaltet und zusätzlich mehrfach einsetzbar ist, deutlich spürbar. Ein solches Instrument hat jedoch nur dann eine Chance, sich durchzusetzen, wenn es zusätzlich entsprechend einfach in der Zerlegung und zuverlässig in der Wiederaufbereitung ist.

Das neue marSeal-Instrument erfüllt zusammen mit dem HFGenerator maxium® in idealer Weise alle oben genannten Anforderungen und ist damit das weltweit erste wiederverwendbare Instrument dieser Art. Neben dem Präparieren und Versiegeln von Gewebe lässt sich dieses durch die integrierte Klinge einfach und ohne Instrumentenwechsel durchtrennen. Da die Klinge nach jedem Eingriff ausgewechselt wird, ist jederzeit eine optimale Schnittqualität gewährleistet. Das marSeal ist sehr einfach, ohne zusätzliches Werkzeug zu zerlegen und auch die validierte Wiederaufbereitung ist in einem unabhängigen Gutachten zweifelsfrei nachgewiesen. Neben den hervorragenden Versiegelungseigenschaften in Verbindung mit dem maxium® überzeugen insbesondere die wirtschaftlichen Vorteile des marSeal-Instrumentes. Aufgrund des geringen Anteils an Einmalmaterial lassen sich die Kosten pro Eingriff im Vergleich zu einem Einmalinstrument um bis zu 75 % senken, weshalb sich die Anschaffung von Instrument und HF-Generator bereits in kurzer Zeit amortisieren lässt. Ein Argument, dem sich letztendlich kein Anwender verschließen kann.

Weitere Informationen finden Sie hier:
www.klsmartin.com