29.10.2009

medavis GmbH

medavis bindet Nuance Spracherkennung vollständig in den RIS-Workflow ein

Tiefe Integration statt loser Systemkopplung: Die integrierte Spracherkennung im medavis RIS optimiert Prozesse und verkürzt Befundungszeiten

Karlsruhe, 29. Oktober 2009 – Die medavis GmbH, führender Anbieter medizinischer Informationssysteme, präsentiert auf der MEDICA 2009 das medavis RIS mit vollständig eingebundener Spracherkennung. Zum Einsatz kommt dabei die Spracherkennungssoftware SpeechMagicTM von Nuance. Die direkte Integration in den RIS-Workflow ermöglicht Radiologen, Befunde per Spracherkennung in ihrer gewohnten Systemumgebung schnell und effizient zu erstellen.

Die Spracherkennungstechnologie stellt eine wesentliche Arbeitserleichterung für Radiologen dar, weil zeitaufwendige Zwischenschritte zum Schreiben der diktierten Befunde entfallen. Dennoch ist die Spracherkennung in vielen Systemen nur lose an den Befundungsprozess gekoppelt: Diktiert wird in einer externen Applikation mit eigenem Editor, dort wird die Sprache in Text umgewandelt und anschließend in das RIS zurück übermittelt.

Im Gegensatz dazu bietet das medavis RIS jetzt eine komplett integrierte Spracherkennung mit vielen Vorteilen für den Anwender: Die Spracherkennung wird aus dem medavis RIS gesteuert, alle Funktionen sind direkt in die RIS-Benutzeroberfläche eingebunden. Anwender diktieren in ihrer bekannten Befundvorlage und sehen den umgewandelten Text in Echtzeit im Ausgabeformat vor sich. Eingebundene Datenfelder, die Textausgabe der im Diktat verwendeten Textbausteine und die Umsetzung von Sprachkommandos sind unmittelbar sichtbar. Gleichzeitig hat der befundende Arzt direkten Zugriff auf alle Systemdaten, z.B. Vorbefunde des Patienten, ohne zwischen verschiedenen Applikationen wechseln zu müssen. Das vereinfacht die Bedienung wesentlich, erleichtert Korrekturen oder nachträgliche Änderungen und ermöglicht kürzere Befundungszeiten und damit eine höhere Produktivität.

„Für Radiologen ist die Befunderstellung Dreh- und Angelpunkt im täglichen Arbeitsablauf“, so Elmar Kußmaul, Geschäftsführer der medavis GmbH. „Mit der nahtlosen Einbindung der Spracherkennung in den Workflow des medavis RIS ist es uns gelungen, diesen zentralen Arbeitsprozess noch weiter zu optimieren. Unsere Kunden profitieren von professioneller Spracherkennungstechnologie, die sie einfach, schnell und direkt einsetzen können.“

„In der Radiologie gehört Spracherkennung mittlerweile zur Standardausrüstung. Integration ist dabei der Schlüssel zum Erfolg“, bestätigt auch Holger Ladewig, Partner Manager bei Nuance Healthcare. „Durch die Erfassung medizinischer Information per Sprache kann eine moderne IT-Landschaft ihr volles Verbesserungspotential entfalten. In der Folge werden Umlaufzeiten stark reduziert, was sich positiv auf die Behandlungsqualität und –dauer, auswirkt. Liegezeiten und damit Kosten im Gesundheitswesen beispielsweise können so verringert werden – aber auch der Aufwand zur Erstellung und Verwaltung der Dokumentation. Die Potentiale der IT-Infrastruktur werden so voll genutzt.“

Die integrierte Spracherkennung im medavis RIS stellt das Karlsruher Unternehmen erstmals auf der MEDICA vor (Stand B40 in Halle 15). Die MEDICA, Weltforum der Medizin, findet vom 18. bis 21. November in Düsseldorf statt.