Bild: Nahaufnahme eines Auges; Copyright: Panthermedia.net/fotomt

Das Auge als Fenster zum Gehirn

26.09.2016

Bei vielen neurologischen Erkrankungen lassen sich Veränderungen am Auge feststellen, die mit entsprechenden Hirnveränderungen korrelieren. Eine genaue Analyse spezifischer Augenbewegungen und Sehfunktionen erlaubt zudem gezielte Rückschlüsse auf die dafür verantwortliche Schädigung im Gehirn, ihre Lokalisation und auch die begleitenden kognitiven Störungen.
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Bild: Grafik zeigt Zeichnung eines Gehirns, das stückweise ausradiert wird; Copyright: Panthermedia.net/Andreus

Alzheimerforschung: Gift im Gehirn

16.09.2016

Kugelige Strukturen im Kern von Hirnzellen, sogenannte Kernsphären, stehen im Verdacht, an der Auslösung von Alzheimer beteiligt zu sein. Forscher der Ruhr-Universität Bochum haben diese Kernsphären jetzt erstmals im menschlichen Gehirn nachgewiesen.
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Bild: Drei alte Männer reden und lachen; Copyright: panthermedia.net/diego_cervo

Stromtherapie verbessert Schlafqualität und Bildergedächtnis bei Senioren

08.09.2016

Elektrostimulation des Gehirns während der Mittagsruhe verhilft Senioren zu erholsamerem Schlaf und verbessert das Bildergedächtnis. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung an der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Die Deutsche Gesellschaft für Klinische Neurophysiologie und funktionelle Bildgebung (DGKN) sieht in den Ergebnissen einen möglichen Ansatz, Demenz bei Senioren vorzubeugen.
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Bild: Antikörper; Copyright: panthermedia.net/Sebastian Kaulitzki

Antikörper reduziert schädliche Amyloid-Ablagerungen im Hirn von Alzheimer-Patienten

01.09.2016

Der von der Universität Zürich entwickelte Antikörper Aducanumab führt bei Patienten mit frühen Formen von Alzheimer zu einer deutlichen Abnahme der schädlichen Beta-Amyloid-Plaques. Diese für die Krankheit charakteristischen Proteinklumpen im Gehirn von Betroffenen sind mitverantwortlich dafür, dass die Hirnzellen allmählich absterben.
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Bild: Kopf bestehend aus Zahnrädern; Copyright: panthermedia.net/lightwise

Therapeutische Apherese leichter Alzheimer-Demenz mit vaskulärer Beteiligung

30.08.2016

Im September startet im Klinikum der Universität Greifswald eine klinische Studie an Demenzpatienten. Untersucht wird, ob die Elimination von gefäßpathologischen Autoantikörpern zu einer verbesserten cerebralen Durchblutung führt. Die Autoantikörper werden durch Immunadsorption aus dem Blutplasma entfernt.
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Bild: Blick unter das Mikroskop: Rot eingefärbte Zellen; Copyright: Hochschule Kaiserslautern

Wenn das Bauchhirn erkrankt

18.08.2016

Lebensqualität verbessern und operative Eingriffe bei Personen mit Erkrankungen des Darms minimieren will ein Forschungsprojekt der Hochschule Kaiserslautern. Dies soll durch den Einsatz einer Stammzellentherapie gelingen.
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Bild: Darstellung eines Neurons (vorne), das über Synapsen mit vielen weiteren Neuronen (hinten) verbunden ist. An einigen Stellen leuchten die Synapsen; Copyright: panthermedia.net/ktsdesign

World Brain Day 2016 - Das alternde Gehirn

21.07.2016

Zum dritten Mal lädt die World Federation of Neurology (WFN) zum World Brain Day ein. Dieses Jahr lautet das Motto „Das alternde Gehirn“. Im Fokus stehen dabei die Prävention von und der Umgang mit den neurologischen Krankheiten Schlaganfall, Alzheimer und Parkinson. Denn die Gefahr daran zu erkranken, nimmt mit steigendem Alter zu.
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Foto: Krankenschwester misst Blutdruck bei älterer Dame, die im Bett liegt

Studie: Demenz stellt Krankenhäuser vor Herausforderungen

28.06.2016

Insgesamt 40 Prozent aller über 65-jährigen Patienten in Allgemeinkrankenhäusern weisen kognitive Störungen auf, fast jeder Fünfte lebt mit Demenz. Zu diesem Ergebnis kommt die von der Robert Bosch Stiftung geförderte Studie "Demenz im Allgemeinkrankenhaus. Prävalenz und Versorgungssituation" der Hochschule Mannheim und der Technischen Universität München.
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Foto: Magnet zeichnet zickzack Linie

Magnetogenetik: Nervenzellen die Richtung vorgeben

01.12.2015

Könnte man Zellen im Gehirn dazu anregen in eine bestimmte Richtung zu wachsen, würde man bei Parkinsonpatienten vermutlich eine deutliche Verbesserung ihres Gesundheitszustandes erreichen. Aus diesem Grund beschäftigt sich das Projekt MAGNEURON mit diesem Ansatz. Gefördert wird das Projekt von der EU mit rund 3,5 Millionen Euro.
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Am Lebensende selbst entscheiden: „Der Patient muss aufgeklärt worden sein über alle Möglichkeiten der Palliativmedizin, der Leidenslinderung und des Weiterlebens“

01.12.2014

Wie geht man als Mediziner damit um, wenn ein Patient sterben möchte und welche Rechte habe ich als Patient eigentlich? Diese und andere Fragen werden nicht automatisch von Juristen beantwortet. Wir sprachen zum Thema mit Dr. Dr. Ralf Jox vom Institut für Ethik, Geschichte und Theorie der Medizin an der Ludwig-Maximilians-Universität München.
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