Bild: Tigermücke auf der Haut; Copyright: panthermedia.net/Michael Pettigrew

Zika-Virus: Stammzellforschung ermöglicht Blick in frühe Hirnentwicklungsstörungen

20.02.2017

Seit Herbst 2015 führt die Zika-Virus Epidemie vor allem in Süd- und Mittelamerika zu einer auffälligen Zunahme von Geburten von Babys mit einem viel zu kleinen Kopf, der sogenannten "Mikrozephalie".
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Bild: Mann kippt sich Desinfektionsmittel auf die Hand; Copyright: panthermedia.net/Tobias Arhelger

Händedesinfektionsmittel-Rezepturen der WHO wirken gegen "Emerging Viruses"

16.02.2017

In den letzten Jahren machten regelmäßig bislang unbekannte oder verdrängt geglaubte Viren von sich Reden. Die Händedesinfektion ist eine der wichtigsten Maßnahmen, um die Verbreitung der Krankheitserreger einzudämmen. Die WHO stellt seit vielen Jahren zwei Rezepte zur Verfügung, nach denen Desinfektionsmittel mit einfachen Mitteln direkt in Krisengebieten angemischt werden können.
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Bild: Gefärbte Aufnahme von Zellen; Copyright: AG Kastenmüller/Universität Bonn

Infektabwehr: Der Hilferuf der Killerzellen

14.02.2017

Kurz nach einer Virusinfektion schwärmen unzählige Killerzellen aus, um befallene Körperzellen aufzuspüren und zu töten. So verhindern sie sehr effektiv, dass sich die Erreger weiter ausbreiten können. Ein internationales Forscherteam hat nun einen wichtigen Mechanismus zur Rekrutierung dieses Heeres aufgeklärt.
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Bild: Mikroskopische Aufnahme von Salicylsäure; Copyright: Tom Grunert/Vetmeduni Vienna

Wirkstoff Salicylsäure fördert Besiedlung der Nase durch Staphylococcus aureus

07.02.2017

Das Pflanzenhormon Salicylsäure ist ein weit verbreiteter Wirkstoff. Alleine durch den Genuss von Früchten und Gemüse nehmen wir eine geringe Dosis zu uns. Ein Forscherteam mit Wissenschaftlern der Vetmeduni Vienna zeigte nun, dass der vielseitige Wirkstoff auch eine unangenehme Nebenwirkung hat. Er bildet einen Komplex mit Eisen, einem wichtigen Spurenelement.
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Bild: Tablet, in weißen Buchstaben auf blauem Hintergrund steht

Malaria-Erreger gefilmt: Vom Ringelreigen zum Poledance

01.02.2017

Neue Erkenntnisse durch Filme im Mikrometer-Maßstab: Wissenschaftler des Universitätsklinikums Heidelberg entdeckten Schlüsselprotein für "Geburt" der Erreger und Hinweis darauf, wofür Krümmung der Parasiten sinnvoll sein könnte.
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Bild: Illustration des menschlichen Verdauungstrakts mit Nahrungs und Bakterien; Copyright: panthermedia.net/Tamara Lara Furrer

Jede Mahlzeit löst eine Entzündung aus

27.01.2017

Beim Essen wird nicht nur Nahrung, sondern auch eine Menge von Bakterien aufgenommen. Der Körper muss den eingenommenen Zucker verteilen und gleichzeitig die Bakterien bekämpfen. Dabei kommt es zu einer Entzündungsreaktion, die bei Gesunden schützend wirkt und das Abwehrsystem aktiviert, wie Mediziner von Universität und Universitätsspital Basel erstmals zeigen.
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Bild: Qualmender Auspuff eines Autos; Copyright: panthermedia.net/kavita

Feinstaub weckt schlafende Viren in der Lunge

24.01.2017

Nanopartikel aus Verbrennungsmotoren können Viren aktivieren, die in Lungengewebszellen 'ruhen'. Das fanden Forscher des Helmholtz Zentrums München, Partner im Deutschen Zentrum für Lungenforschung (DZL), heraus. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift Particle and Fibre Toxicology nachzulesen.
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Bild: Gefärbte Aufnahme eines stäbchenförmigen Bakteriums; Copyright: HZI/Manfred Rohde

Wie Darmbakterien krank machen

23.01.2017

Yersinien verursachen schwere Darminfektionen. Um ihre Infektionsmechanismen besser zu verstehen, werden Studien mit dem Modellorganismus Yersinia pseudotuberculosis durchgeführt. Das Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig hat jetzt erstmals eine sogenannte Transkriptomstudie des Erregers im infizierten Lymphknotengewebe von Säugern durchgeführt.
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Bild: Das Wort

Risiko der Zika-Übertragung durch Mücken in Deutschland analysiert

16.01.2017

Wissenschaftler des Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin (BNITM) haben in Zusammenarbeit mit Kollegen der Gesellschaft zur Förderung der Stechmückenbekämpfung (GFS) in Speyer in Laborexperimenten bestätigt, dass Exemplare der asiatischen Tigermücke Aedes albopictus, die nach Süddeutschland eingeschleppt wurden, bei Temperaturen von mindestens 27°C das Zika-Virus übertragen können.
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Bild: Professor Susanne Häußler; Copyright: HZI

Genome lesen – Bakterien verstehen

12.01.2017

Die medizinische Mikrobiologin Prof. Susanne Häußler erhält einen ERC Consolidator Grant der Europäischen Union. Mit dieser Fördermaßnahme unterstützt der Europäische Forschungsrat ERC jedes Jahr Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus ganz Europa. Sie untersucht Bakterien, die sich durch die Bildung von Biofilmen besonders hartnäckig im Körper festsetzen.
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Bild: Einbettzimmer mit Fenster in einem Krankenhaus; Copyright: Panthermedia.net/epstock

Krankenhausbau: Infektionsprävention durch Architektur?

09.01.2017

Maßnahmen zur Infektionsprävention in Krankenhäusern gibt es sehr viele. Sie haben alle etwas gemeinsam: Sie sind Einzelteile eines übergreifenden Gesamtkonzepts, das gegen die Verbreitung von hochinfektiösen und resistenten Pathogenen im Krankenhaus gerichtet ist. Einen Teil des Krankenhauses lassen bisherige Hygienekonzepte allerdings außer Acht: die Architektur des Gebäudes selbst.
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Bild: Grafik eines Ebolavirus vor blauem Hintergrund ; Copyright: panthermedia.net/krishna creations

Wer bin ich? Viren auf der Nanofeder

21.12.2016

Im Projekt VIRUSCAN, gefördert durch das Horizon 2020 Forschungs- und Innovationsprogramm der Europäischen Union, erforscht unter anderem Dr. Charlotte Uetrecht aus Hamburg einzelne Viren, um sie später auf einer Nanofeder bestimmen zu können. MEDICA.de wollte wissen: Wie funktioniert das?
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Bild: Hand hält ein Schild mit dem Text

Which way out? – Der Weg des Malariaparasiten aus den roten Blutkörperchen

30.11.2016

In einem internationalen Forschungsprojekt zur Untersuchung dieser Frage hat die Heisenberg-Professorin Gabriele Pradel aus dem Lehr- und Forschungsgebiet für Zelluläre und Angewandte Infektionsbiologie der RWTH Aachen University an einer wegweisenden Studie mitgewirkt, die jetzt im Fachmagazin "Cell Host & Microbe" erschienen ist.
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Foto: Ärzte auf Station

Gramnegative Erreger stellen Krankenhäuser vor große Herausforderungen

01.06.2016

Jeden Tag werden Menschen ins Krankenhaus eingeliefert, verlassen es oder besuchen dort Patienten. Durch die vielen Menschen besteht ein erhöhtes Risiko der Weitergabe von Erregern. Präventive Maßnahmen wie kurzärmlige Arbeitskittel und Kupferoberflächen können zur Verbesserung der Krankenhaushygiene beitragen, aber nicht die gesetzlich vorgeschriebenen Hygienemaßnahmen ersetzen.
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Foto: Modernes leeres Krankenhausbett

Textilien in Krankenhaus und Praxis – Es geht den Keimschleudern an den Kragen

01.06.2016

In manchen Krankenhäusern ist das Statussymbol der Mediziner schon lange verboten – der Arztkittel. Untersuchungen hatten ergeben, dass besonders die Ärmel mit verschiedenen Erregern belastet waren. Doch nicht nur Arztkittel können im Gesundheitsbereich Keime übertragen. Verschiedene Textilien kommen dort zum Einsatz. Wäre es deshalb nicht sinnvoll, diese antimikrobiell auszurüsten?
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Foto: Forscher betrachtet mikrofluidische LabDisc

Point-of-Care Tests: von der Scheibe zur Diagnose

22.02.2016

Einfache Lösungen für schnelle Ergebnisse sind ein großer Gewinn für die Medizin: Patienten erhalten Diagnosen früher und Ärzte haben mehr Zeit, diese richtig zu behandeln. Solche Werkzeuge arbeiten ohne aufwendige Ressourcen und geschultes Personal. Ein von der Europäischen Kommission finanziertes Projekt könnte all das für Point-of-Care Tests bei Infektionskrankrankheiten ermöglichen.
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Grafik des Verfahrens

Knochendefekte füllen – Ersatzgewebe mit eigener Blutversorgung

01.02.2016

Gewebe im Labor züchten, den Patienten bei Bedarf einsetzen, fertig! So schön einfach, wie man es sich zu Beginn des "Tissue Engineering" erhoffte, geht es leider nicht. Zwar können stabile Gewebe, etwa für Knochendefekte, durchaus in der Petrischale gezüchtet werden. Nur sterben diese leider im Körper schnell wieder ab, wenn die entsprechende Nährstoffversorgung fehlt.
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Foto: Ebolatest

Ebola: Nachweis mit Teststreifen statt im Labor

04.01.2016

Beim Ausbruch von Infektionskrankheiten wie Ebola ist eine schnelle Diagnostik wichtig, denn der frühe Nachweis eines Erregers kann zusammen mit den richtigen Hygienemaßnahmen seine weitere Ausbreitung verhindern. Labore und ausgebildetes Personal gibt es aber nicht überall. Preiswerte und transportable Teststreifen können hier Abhilfe schaffen.
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Foto: Schwangerschaftstest

Katastrophenmedizin oder katastrophale Medizin?

04.01.2016

Für die meisten Europäer liegt es schon lange zurück, für die Bewohner Westafrikas sind die Folgen der Ebola-Epidemie, die im Dezember 2013 begann und bis heute andauert, deutlich zu spüren. Rund 11 300 starben bei der Epidemie bislang, mehr als 28 000 erkrankten. Auch wenn der Ausbruch mittlerweile in vielen Ländern gedämmt scheint, in einigen Orten treten nach wie vor neue Fälle auf.
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Foto: weißer Jeep mit roter Aufschrift

Rapid Tests: Nützliche Helfer für den Feldeinsatz

04.01.2016

Infektionskrankheiten sind in Krisengebieten weit verbreitet. Mangelt es vor Ort an medizinischer Versorgung, können die Menschen nicht ausreichend behandelt werden. Laboruntersuchungen im Feldeinsatz sind nur sehr eingeschränkt möglich. Rapid Tests ermöglichen es medizinischen Fachkräften schnell und genau, Patienten auf einige Infektionskrankheiten zu testen, zum Beispiel Malaria oder HIV.
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Hygiene: "Der Sensor greift das Prinzip der sogenannten photonischen Strukturen auf"

01.08.2014

Infektionen schnell und zuverlässig mit dem bloßen Auge erkennen. Das wünschen sich viele Behandler im Krankenhaus und in der Arztpraxis. Damit dieser Traum Wirklichkeit wird, forscht der Siegener Wissenschaftler Prof. Holger Schönherr an einem Sensor, der durch einen Farbwechsel eine Infektion anzeigen soll.
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Krankenhaus: Viele kleine Maßnahmen gegen Infektionen und Sepsis

01.08.2014

Wenn weder das Immunsystem noch Antibiotika eine Infektion unter Kontrolle bekommen, kann daraus eine Sepsis entstehen - eine Infektion, die mehrere Organe gleichzeitig angreift und eine Überreaktion des Immunsystems hervorruft. Das bedeutet Lebensgefahr für den Patienten.
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Multiresistente Erreger wollen die Welt erobern

01.08.2014

Bakterien sind überall: auf der Haut, im Darm und in jeder Pfütze. Die meisten, die sich auf dem menschlichen Körper tummeln, sind gut. Jedoch nicht alle. Am gefährlichsten sind die Erreger, die Resistenzen aufweisen und so nur sehr schwer zu bekämpfen sind. Ihre Verbreitung bedroht dann Menschen auf der ganzen Welt.
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"Das immunsensorische System geht über die eigentlichen Immunzellen hinaus"

22.01.2014

Es ist Wächter des Körpers und unter Umständen sein Feind: Das Immunsystem schützt uns auf zellulärer Ebene vor Eindringlingen, kann aber auch schwerwiegende Erkrankungen auslösen, wenn es den Körper selbst fälschlich als Bedrohung erkennt. Molekulare Rezeptoren im gesamten Körper ermöglichen diese „Wahrnehmung“ dessen, was im Körper geschieht.
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"Das Virus manipuliert die Wirtszelle auf unterschiedlichen Ebenen"

08.01.2014

Erkrankungen des Herzens können durch spezielle Viren ausgelöst werden, die den Herzmuskel befallen. Medikamente dagegen könnten durchaus entwickelt werden, wenn das Virus nicht mutiert.
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