Bild: Sofwareoberfläche; Copyright: Helmholtz Zentrum München

Zelle unter Beobachtung: "Mit der Software können wir die Entwicklung im Video studieren"

08.08.2016

Was passiert während sich Stammzellen differenzieren? Welche molekularen Eigenschaften haben sie? Fragen, die nun mithilfe einer neuen Open-Source-Software einfacher beantwortet werden sollen. Wir sprachen mit Prof. Fabian Theis vom Helmholtz Zentrum München, der an der Entwicklung der Software beteiligt war.
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Bild: Luftaufnahme eines großen Krankenhauses in einer Stadt; Copyright: panthermedia.net/kruwt

Nachhaltigkeit: Das Krankenhaus im Dreiklang

01.08.2016

Der Mensch hinterlässt einen riesigen ökologischen Fußabdruck auf dem Planeten. Nachhaltigkeit, also ressourcenschonendes und umweltorientiertes Handeln, ist trotzdem noch längst nicht überall angekommen. Gerade der öffentliche Sektor tut sich schwer, denn Nachhaltigkeit braucht eine Anschubfinanzierung, um Prozesse und Technik zu erneuern und umzustellen. Das gilt besonders für Krankenhäuser.
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Bild: Drei Männer und eine Frau vor dem neuen Teststand; Copyright: OTH Amberg-Weiden

MRT bei aktiven Implantaten

22.07.2016

Radiologen können oft eine MRT-Untersuchung nicht durchführen, weil Patienten aktive Implantate tragen. Diese Patienten profitieren vielleicht bald von einem Projekt, das die OTH Amberg-Weiden gemeinsam mit dem Gelsenkirchener Unternehmen MR:comp betreibt: die Entwicklung einer Testmethode, um Fehlfunktionen von Implantaten auszuschließen und die Sicherheit der Patienten zu gewährleisten.
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Bild: Darstellung Navigationssystem für Sehgeschädigte; Copyright: KIT

Navigationssystem für Sehgeschädigte

21.07.2016

Sich in fremden Lebensräumen zu bewegen, ist für Blinde und Sehgeschädigte selbstständig schwierig und manchmal riskant. Das Verbundprojekt TERRAIN will ein tragbares, elektronisches Assistenzsystem entwickeln und erproben, das den Bewegungsspielraum dieser Menschen deutlich erweitert. Das BMBF fördert das Projekt nun mit rund 1,7 Millionen Euro.
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Bild: Drei Ärzte, Patient mit Atemmaske auf einer Liege; Copyright: Stefan Straube/Universitätsklinikum Leipzig

Gerät misst Leberfunktion in der Atemluft

08.07.2016

Den Leberchirurgen am Universitätsklinikum Leipzig steht jetzt ein innovatives Verfahren zur Messung der Leberfunktion zur Verfügung. Der sogenannte LiMAx Test misst die potentielle Leistungsfähigkeit der Leber anhand von Bestandteilen der Atemluft und liefert so mehr Daten als zum Beispiel Blutuntersuchungen.
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Photo: Stand at MEDICA

4. MEDICA MEDICINE + SPORTS CONFERENCE

01.07.2016

Mehr als 30 Aussteller werden auch dieses Jahr wieder die neuesten Wearables für die Gesundheitsbranche vorstellen. Die 4. MEDICA MEDICINE + SPORTS CONFERENCE hat sich als Hot Spot für Innovationen in der Sportmedizin und als Gipfeltreffen der weltweiten Sportmedizinverbände etabliert.
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Foto: Zwei Liegeradfahrer bei einem Wettrennen; Copyright: ETH Zürich/Alessandro Della Bella

Cybathlon: ein neue Art Wettkampf für Menschen mit Behinderungen

01.07.2016

Technische Hilfsmittel, die Menschen Superkräfte verleihen, sind in Comics und Filmen ganz normal. In der Realität ist der Zweck dieser Assistenztechnologien viel irdischer: Sie sollen Menschen mit Behinderung im Alltag helfen. Auch die MEDICA MEDICINE + SPORTS CONFERENCE, die im November auf der MEDICA stattfindet, befasst sich mit diesem Thema.
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Foto: Schreiner arbeitet an einer Tischsäge; Copyright: panthermedia.net/Marko Volkmar

Prävention: digitale Helfer für die digitale Arbeitswelt

01.07.2016

Belastung oder Erleichterung? Die Digitalisierung der Arbeitswelt ist beides, denn wir können einerseits immer besser und öfter erreicht und, zumindest in einigen Bereichen, auch immer besser durch maschinelle Arbeit ersetzt werden. Digitale Tools können uns aber auch unterstützen, indem sie etwa unsere Körperfunktionen messen und uns warnen, wenn wir unsere Gesundheit gefährden.
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Foto: Ältere Frau mit Rollator lächelt mit Daumen hoch

Bessere Versorgung chronisch Erkrankter zu Hause

15.06.2016

Mit Beteiligung von Fraunhofer FIT in Sankt Augustin und dem Universitätsklinikum Bonn wurde das EU-Projekt POLYCARE gestartet. Ziel ist die Entwicklung eines integrierten Versorgungssystems, mit dem chronisch erkrankte Patienten in ihrem Zuhause zukünftig besser versorgt werden können. Einer von drei geplanten Pilotstandorten wird das Universitätsklinikum Bonn sein.
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Grafik: Deutsche Bundesländer

Digitalisierung: Unterschiedlicher Anpassungsbedarf in den Bundesländern

15.06.2016

Die fortschreitende Digitalisierung der Arbeitswelt stellt die Bundesländer vor unterschiedliche Herausforderungen, geht aus einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor.
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Foto: Großer metallischer Apparat mit pink leuchtendem Fenster in der Front

Plasmasterilisation: mit Wirkstoffcocktail gegen Bakterien

01.06.2016

Bisher war Plasma, der vierte Aggregatszustand der Materie, Gegenstand für Astrophysiker und Science-Fiction-Fans. Mittlerweile findet es jedoch auch Beachtung in der Medizin, denn Plasma ist hier vielseitig einsetzbar. Die Sterilisation mit Plasma könnte in Zukunft ein wichtiger Baustein für die Krankenhaushygiene werden - das passende Gerät vorausgesetzt.
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Foto: Keramikgelenke

Kniegelenk auf Knopfdruck

22.04.2016

Wie kann man Keramiken drucken, welchen Zweck erfüllen sie und wie profitiert die Medizintechnik davon? Antworten liefert Dr.-Ing. Tassilo Moritz vom Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS.
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Foto: Intelligente Zahnschiene SensoBite

Big Data in der Medizin: Fortschritte bei Diagnose und Behandlung

01.04.2016

In der Zukunft könnte es Medikamente geben, die individuell auf jeden Patienten zugeschnitten sind. Ärzte operieren mit 3D-Datenbrillen und können so präziser arbeiten. Diagnosen seltener Krankheiten, die heute noch Jahren dauern können, erfolgen innerhalb weniger Tage. Und vielleicht wird es Therapien gegen psychische Erkrankungen wie Schizophrenie geben.
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Foto: Pfleger schiebt Inkubator ins MRT; Copyright: LMT Medical Systems GmbH

Ein Inkubator für das MRT

01.03.2016

Bei frühgeborenen Kindern entscheidet jede Kleinigkeit über Leben und Tod. Die richtige Diagnostik spielt daher eine enorm wichtige Rolle. Hierzu zählt auch die Untersuchung der Säuglinge in einem MRT. Bisher war es nur bedingt möglich, frühgeborene Babys ohne Inkubator in ein MRT zu schieben. Doch dieses Problem könnte nun gelöst worden sein.
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Foto: Dreidimensionales Bild der rechten Herzkammer

Ultraschall: vier Dimensionen für die pädiatrische Herzdiagnostik

01.03.2016

Es gibt sie glücklicherweise nur bei einer Handvoll Neugeborener, aber sie bestimmen, wenn nicht das ganze Leben, dann doch zumindest die ersten Lebensjahre der Betroffenen: angeborene Herzfehler. Nach den notwendigen Operationen kommen dann immer wieder Kontrolluntersuchungen auf die kleinen Patienten zu. Diese werden bisher im MRT durchgeführt. 4D-Ultraschall stellt eine Alternative dar.
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Foto: Knieimplantat aus Kobalt-Chrom

Maßgeschneiderte Implantate überdecken Knochen optimal

22.01.2016

Er passt zwar, doch irgendwo zwickt es doch noch. Obwohl ein Anzug von der Stange seinen Zweck erfüllt, ist er noch lange nicht die idealste Lösung. Anders ist es mit einem maßgeschneidertem. Ähnlich ist es auch mit Implantaten. Oftmals klagen Patienten darüber, dass sie sich fremd anfühlen. Der 3D-Druckist auf dem besten Weg, dies zu ändern. Hier werden die Implantate an den Träger angepasst.
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Foto: Magnet zeichnet zickzack Linie

Magnetogenetik: Nervenzellen die Richtung vorgeben

01.12.2015

Könnte man Zellen im Gehirn dazu anregen in eine bestimmte Richtung zu wachsen, würde man bei Parkinsonpatienten vermutlich eine deutliche Verbesserung ihres Gesundheitszustandes erreichen. Aus diesem Grund beschäftigt sich das Projekt MAGNEURON mit diesem Ansatz. Gefördert wird das Projekt von der EU mit rund 3,5 Millionen Euro.
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Foto: Ministerin Schulze im Gespräch mit den Studenten

Brücken bauen - Zwischen Technologie und Marketing

23.11.2015

Marketing ist zu einem unverzichtbaren Werkzeug geworden. Wer heutzutage sein Produkt auf dem Markt etablieren möchte, muss die Interessen und Bedürfnisse des Kunden erkennen und umsetzen. Prof. Uwe Kleinkes leitet den Studiengang "Technisches Management und Marketing" an der Hochschule Hamm-Lippstadt.
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Grafik: Speiseröhrenkrebs

Speiseröhrenkrebs: Höhere Patientensicherheit durch das "Da Vinci" System

09.11.2015

Heutzutage finden sich immer mehr Roboter in Operationssälen, die zum einen die Chirurgen unterstützen und zum anderen die Sicherheit der Patienten erhöhen sollen. Eines dieser Systeme ist das "Da Vinci" System, das schon seit mehreren Jahren für verschiedene Operationsformen verwendet wird. Unter anderem auch bei Speiseröhrenkrebs. Doch erfüllt es wirklich das, was es verspricht?
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Foto: Arzt im Kittel - Sven Seifert

Neue Welt: Arbeitsplatz Hybrid-OP

02.11.2015

Operieren im Hybrid-OP soll für das Personal eine Erleichterung sein und für den Patienten neue Möglichkeiten der Behandlung bieten. Doch was ist eigentlich so anders an diesem hybriden Operationssaal, was kann man erwarten und was sollte man bei der Planung beachten?
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Foto: Chirurg bedient Roboter

Robotik: Operation mit Gefühl

02.11.2015

Minimal-invasive Eingriffe sind schonender für den Patienten, haben aber einen entscheidenden Nachteil für den Chirurgen: Er kann nicht direkt mit dem Operationsfeld interagieren. So entgehen ihm manchmal Eindrücke, die für den Erfolg des Eingriffs sehr wichtig sind. Hier kann der Chirurgieroboter MiroSurge helfen, der ein Feedback an den Chirurgen weiterleitet.
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Mit Ultraschall gegen Myome

01.10.2015

Eine gute Diagnostik gehört zu einer guten Therapie. Es kann jedoch von Vorteil sein, während einer Behandlung kurzfristig auf Veränderungen reagieren zu können. Ein Beispiel: die Behandlung von Gebärmuttermyomen. In der Uniklinik Bonn werden Patientinnen seit kurzem mit einem hoch-intensivem fokussiertem Ultraschall behandelt. Prof. Holger Strunk erklärt das Verfahren.
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Theranostik: Komplexe Partikel für die Medizin von morgen

01.10.2015

Sie ist ein Kofferwort, eine Vermischung von zwei Wörtern. Damit spart sie uns Zeit und Arbeit beim Sprechen, denn der menschliche Sprachapparat ist träge. Und sie beschreibt einen Koffervorgang: die Kombination von zwei Vorgängen in der Medizin, die normalerweise getrennt sind. Die Rede ist von Theranostik.
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Foto: Älterer Mann und Physiotherapeutin bei Übung

Adaptify: Flexible Spiele für Physiotherapie und Rehabilitation

08.09.2015

Personalisierte Ansätze in der Medizin sind in. Die Behandlung mit maßgeschneiderten Therapien soll bessere Erfolge erzielen und weniger belastend für die Patienten sein. Das könnte bald auch in Physiotherapie und Rehabilitation gelten, denn jeder Mensch ist nicht nur anders – er bewegt sich auch anders.
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Kleine Begleiter: Wie Wearables unser Leben verändern

01.09.2015

Sie sind überall: An Handgelenken, im Ohr, an den Gürtel geklippt. Wearables. Kleine technische Helfer, die gebaut wurden, um Daten über ihre Benutzer zu sammeln und auszuwerten. Zum Teil fragen sie messbare Gesundheitsdaten ab, etwa Körpertemperatur oder Herzschlag, andere zählen „nur“ die Schritte der Anwender. Fakt ist, dass Wearables im Trend liegen und vielfach genutzt werden.
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Wearables und Apps: Unsichere Verbindungen, sorglose Nutzer

01.09.2015

Für Enthusiasten der "Quantified Self"-Bewegung sind sie hochinteressant, für Sportler sind sie sehr nützlich: Wearables, die zahlreiche Körperparameter erfassen, speichern und eine Langzeitauswertung der Daten ermöglichen. Spätestens für den Einsatz in Medizin und Rehabilitation müssen sich aber Hersteller und Nutzer gleichermaßen fragen: Wie sicher sind die Geräte eigentlich?
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Radiopharmazeutika: Individualisierte Diagnostik und Therapie

03.08.2015

Bösartige Tumoren können mit Röntgenstrahlen bekämpft werden - meistens durch Bestrahlung von außen. Nuklearmediziner erreichen dies auch im Inneren des Körpers mit radioaktiv markierten Substanzen, den Radiopharmazeutika. Auch für die Diagnostik bieten sie einen großen Mehrwert, solange ihnen ein spezifisches Ziel zugewiesen werden kann.
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EKG-Messungen: "Unser Brustgurt befeuchtet sich selbst"

01.07.2015

Bei der Messung der Herzmuskelaktivität ist es wichtig, dass die Haut unter den Elektroden des EKGs stets feucht bleibt. Nur so können die Daten konstant übertragen werden. Sportler haben es hier leicht: Sie schwitzen fast immer. Bei älteren Patienten ist es wiederum schwieriger.
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Kardiokapsel: Kleinster Herzschrittmacher der Welt

01.07.2015

Bei einer Herzrhythmusstörung gerät die normale Herzfrequenz durch verschiedene Ursachen aus dem Takt. Oft reicht eine medikamentöse Behandlung aus. In anderen Fällen muss ein Herzschrittmacher implantiert werden. Wie jeder andere Eingriff ist auch solch eine Operation mit Risiken verbunden. Wundheilungsstörungen oder Verschlüsse des Gefäßsystems können im schlimmsten Fall die Folge sein.
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Foto: Bild mit rot leuchtender Harnblase, daneben Cystoskop

Mit Fluoreszenz das Unsichtbare sichtbar machen

22.06.2015

Harnblasentumore haben unterschiedliche Wachstumseigenschaften. Sie sind in den meisten Fällen auf die innere Wand der Harnblase beschränkt und somit gut resezierbar. Anders das Carcinoma in situ, das sich nach einer bestimmten Zeit muskelinvasiv ausbreitet. Um bei einer Resektion den Tumor möglichst vollständig entfernen zu können, kann die photodynamische Diagnostik (PDD) sinnvoll sein.
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Krebsimmuntherapie: Individuelle Mutationen als neue Zielstrukturen

01.06.2015

Ein Tumor ist so einzigartig wie der Mensch, der ihn trägt. Lange dachte man, dies würde die Therapie erschweren, da Krebsmedikamente nicht hundertprozentig gezielt auf die kranken Zellen wirken können. Prof. Ugur Sahin erklärt im Interview mit MEDICA.de, warum ihn gerade diese individuellen Mutationen auf eine neue Therapie hoffen lassen.
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Tumormarker: Modernste Diagnostik für die personalisierte Medizin

01.06.2015

Mit der Diagnose von Krebs tauchen immer wieder die Begriffe Tumor- oder Biomarker auf. Sie beschreiben Merkmale, die bei gesunden Menschen nicht zu finden sind. Klassische Tumormarker lassen sich leicht in Blut- und Gewebeproben oder anderen Körperflüssigkeiten nachweisen. Andere Analysen erfordern mehr Aufwand. Eines haben sie jedoch gemeinsam: Biomarker weisen auf einen potenziellen Tumor hin.
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Foto: Stents

Stents: Flechten statt schneiden

22.05.2015

Geflochtene Stents sind nicht neu in der Medizin, doch ihre Herstellung ist nach wie vor zeitaufwändig. Prof. Stefan Jockenhövel von der RWTH Aachen verfolgt mit seinem Team deshalb das Ziel eine maschinelle Produktion möglich zu machen.
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Krebs-Früherkennung: "Ärzte und Patienten brauchen eine gute Datenbasis"

04.05.2015

Ob Mammografie, Darmspiegelung oder Hautkrebs-Screening – ab einem bestimmten Alter werden uns mehrere Krebs-Früherkennungsverfahren angeboten. Viele wissen jedoch nicht, dass diese Screenings auch mit Risiken verbunden sind. Das fand Dr. Sylvia Sänger vom Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf in einer Studie heraus.
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Foto: Brustimplantate

Medizinproduktegesetz: Geprüft und doch nicht sicher

22.04.2015

Was ein Medizinprodukt ist, definiert das Medizinproduktegesetz (MPG). Gleichzeitig prüft und überwacht es. Allerdings sorgen Skandale in der Medizintechnikbranche immer wieder für Verunsicherung. Sie haben die Debatte um die Sicherheit und Transparenz von Medizinprodukten neu entfacht und auch auf internationaler Ebene einen Umbruch initiiert. Neue Gesetze sind daher mehr denn je erforderlich.
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Foto: Lungenmodell aus Silikon in blau erleuchtetem Tank

Lunge: "Die Flüssigkeitsbeatmung ist noch viel zu wenig erforscht"

09.03.2015

Alle Schwimmer kennen das unangenehme Gefühl, im falschen Moment einzuatmen und dann Wasser in die Luftröhre zu bekommen: Bestenfalls setzt sofort der Hustenreflex ein, der das Wasser von den Atemwegen fernhalten und ein Ersticken verhindern soll. Flüssigkeit in der Lunge kann einen Menschen aber auch retten - nämlich dann, wenn sie ihn wieder atmen lässt.
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Krisenkommunikation im Krankenhaus: Eine Krise kennt keine Regeln

02.03.2015

Krisen sind vielfältiger Natur. Ob Hygienemängel, Diebstähle oder Behandlungsfehler – ist die Krise erst einmal da, gilt es schnell zu handeln. Insbesondere für Krankenhäuser ist die richtige Krisenkommunikation das A und O. Viele medizinische Einrichtungen vernachlässigen jedoch immer noch die Tatsache, dass die Krisenkommunikation bereits vor der eigentlichen Krise beginnt.
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Foto: Mann am Mikroskop

Digitale Pathologie: Vom Objektträger zur virtuellen Mikroskopie

02.02.2015

Die Digitalisierung der Medizin schreitet voran. Von der Entwicklung profitieren Forscher, Ärzte und Patienten gleichermaßen – durch eine bessere Diagnostik mit hochempfindlichen Geräten können Befunde heute umfassend bewertet und Therapieentscheidungen auf breiter Grundlage getroffen werden. Auch für die Pathologie bietet die Digitalisierung interessante Einsatzmöglichkeiten.
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Foto: Gerät zur Produktion standardisierter Wunden

ARTcut: Standardisierte Verletzung von Hautmodellen für die Wundheilungsforschung

08.12.2014

Vergleichende Forschungsmodelle in der Wundheilungsforschung sind unerlässlich, um neue Therapien für chronische Wunden zu evaluieren. Studien müssen somit gleichwertige Grundvoraussetzungen aufweisen und an ähnlichen Wunden durchgeführt werden. Ein Forscherteam arbeitet aus diesem Grund an einem automatisierten Verfahren, um standardisierte Wunden in Hautmodellen zu setzen.
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Xenon-Kernspintomografie: Krankhafte Veränderungen im Körper sichtbar machen

03.11.2014

Die Magnetresonanztomografie ist als bildgebendes Verfahren nicht mehr aus dem klinischen Alltag wegzudenken, denn Organe und Gewebestrukturen können ohne Weiteres sichtbar gemacht werden. Entartete Krebszellen oder kleine Entzündungsherde blieben bisher jedoch fast unsichtbar. Berliner Zellbiologen ist es mit der Xenon-Kernspintomografie gelungen, diesem Problem Abhilfe zu verschaffen.
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Foto: Blauer Kasten auf Laborbank

Kontinuierliche Blutzuckermessung: "Unsere Methode basiert auf dem Prinzip der Absorptionsmessung"

22.10.2014

Patienten auf der Intensivstation haben nicht nur mit den Folgen einer schweren Verletzung oder Erkrankung zu kämpfen – bei ihnen kommt es auch zu starken Blutzuckerschwankungen, die den Heilungserfolg gefährden. Diese geschehen teilweise so schnell, dass sie mit bisherigen, diskreten Messmethoden nicht rechtzeitig erfasst werden.
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Foto: Anwendung der IRE im OP

Prostatakrebs: Schonende Entfernung durch Irreversible Elektroporation

08.10.2014

Die NanoKnife®-Therapie, die am Prostata Center in Offenbach am Main praktiziert wird, entfernt Krebsherde gegenüber der Prostatektomie oder der Strahlentherapie auf schonende Art und Weise. Prof. Michael K. Stehling erläutert im Interview mit MEDICA.de die Vorteile des fokalen Therapieverfahrens.
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Foto: Bandscheibenbelastungssimulator der Uniklinik Ulm

Bandscheibenvorfall: Ursachenforschung im Simulator

01.10.2014

Bandscheibenvorfälle können sehr unterschiedlich sein: Einige verursachen keine Beschwerden und werden nur zufällig entdeckt, andere können Lähmungserscheinungen herbeiführen oder Patienten starke Schmerzen bereiten. Meist entstehen diese Probleme plötzlich nach einer ungünstigen Bewegung – so berichten es zumindest Patienten.
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Foto: Rollstuhlfahrer vor Barriere

HAL Exoskelett – Ein Schritt in Richtung Eigenständigkeit?

01.10.2014

Exoskelette für Menschen, die im Rollstuhl sitzen, sind zwar nicht neu, aber nach wie vor umstritten. Suggerieren sie doch auf den ersten Blick die Wunderheilung schlechthin. Dies ist aber nicht die eigentliche Intention. Exoskelette ermöglichen eine spezielle Therapieform, um den Betroffenen zumindest einen kleinen Teil ihrer Eigenständigkeit zurückzugeben.
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Foto: Nanodiamant

Nanodiamanten: "Unser Ziel ist nicht, eine spezielle Krankheit diagnostizieren zu können, sondern der Medizin ein universelles Werkzeug zur Verfügung zu stellen"

22.09.2014

Sie sind nicht nur „a girl's best friend“, sondern auch wichtige Helfer in der Medizin: Diamanten. Letztere sind allerdings so klein, dass sie mit dem bloßen Auge nicht zu erkennen sind. Dr. Patrick Happel von der Ruhr-Universität Bochum erforscht sogenannte Nanodiamanten. Sie sollen einmal dabei helfen die medizinische Bildgebung deutlich zu verbessern.
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Foto: Moderner OP an der Charité

OP-Technik: Mehr Flexibilität und bessere Bedienbarkeit

08.07.2014

Sanfter, sicherer, präziser, schneller – chirurgische Eingriffe müssen viele Ansprüche erfüllen: Gesetzliche Vorschriften zur Sicherheit, größtmöglicher Heilungserfolg, ökonomische Anforderungen der Krankenhäuser und der Wandel der Technik legen heutzutage die Rahmenbedingungen für Operationen fest. Damit verändern sich auch Operationssäle und ihre Einrichtung.
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Fett als beste Medizin: "Fettgewebe enthält sehr viele multipotente Stammzellen, etwa 500-mal mehr als Knochenmark"

01.07.2014

Das von den meisten Menschen wenig geliebte "Hüftgold" könnte demnächst die Medizin revolutionieren. In Zusammenarbeit mit der Universität Rostock (Prof. Hermann Seitz) forscht die Firma human med AG derzeit daran, ein Gerät zu entwickeln, das intraoperativ Fettgewebe schonend entfernt und im Anschluss Stammzellen isolieren kann.
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Sport und Krebs: kein Allheilmittel, aber notwendige Unterstützung

02.06.2014

Wann Sport als gesund gilt, wie oft er betrieben werden sollte und welche Wirkung er auf den Körper hat – diese Fragen wurden in den letzten Jahrzehnten stets unterschiedlich beantwortet. Viele in der Vergangenheit durchgeführte Studien bestätigen jedoch die Annahme, dass Sport und Bewegung immer der Gesundheit nützen und zwar auch, wenn man bereits erkrankt ist.
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Medical Apps: Funktionalität und Sicherheit sind Trumpf

02.05.2014

Erfolgreiche Kommunikation ist das A und O der Medizin. Auch hier werden längst modernste Kanäle genutzt. Medical Apps müssen gleich mehrere Ansprüche erfüllen: Damit sich ihr Einsatz lohnt, müssen sie einen Nutzen für Prävention oder Therapie haben. Und für eine sichere Anwendung müssen sie sowohl technisch als auch medizinisch einwandfrei sein.
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mHealth Alliance: "Mobile Health hat das Potenzial, die Gesundheitsversorgung für Millionen Menschen zu verbessern"

02.05.2014

Ob in entlegenen Regionen oder in einer Großstadt – Menschen brauchen überall eine gute Gesundheitsversorgung. Dank Mobile Health können immer mehr Menschen auch in armen Regionen der Welt medizinische Hilfe erhalten.
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Mobile Assistenzsysteme: "Das Gerät meldet automatisch, dass etwas nicht in Ordnung ist"

02.05.2014

Im Alter aktiv und mobil sein - wer möchte das nicht? Menschen, die unter Demenz leiden, können davon oftmals nur träumen. Die Angst den Weg nicht mehr nach Hause zu finden oder im Notfall keine Hilfe zu erfahren, führt dazu, dass viele Betroffene ihren Lebensraum stark einschränken. Dabei gibt es viele Menschen, die mit einer leichten Demenz durchaus noch aktiv am Leben teilnehmen könnten.
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Grafik: Raumstation

"Studien mit Mikroschwerkraft deuten darauf hin, dass Stammzellwachstum im Weltraum schneller abläuft"

22.04.2014

Die Internationale Raumstation ISS ist nicht nur das größte künstliche Objekt im Weltraum. Sie ist auch ein Labor für Physiker, Chemiker, Biologen und Mediziner, das mit ungefähr 28.000 Stundenkilometern in rund 400 Kilometern Höhe die Erde umkreist. Und dank dieses Standortes könnte die ISS eines Tages auch einen wichtigen Beitrag zur regenerativen Medizin leisten.
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Training: "Jeden Fehler, den die Teilnehmer am Simulator machen, müssen sie nicht erst am Patienten erfahren"

01.04.2014

Im Ernstfall muss jeder Handgriff sitzen – die Behandlung von Notfallpatienten ist zeitkritisch und meistens überlebenswichtig. Mögliche Fehler können verheerend sein. Um sie zu vermeiden, benötigen Notärzte und Rettungsassistenten Routine und Erfahrung, die sie nicht immer im Einsatz erwerben können. An Patientensimulatoren können sie sich auf seltene Situationen vorbereiten.
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"Einige Krankenhäuser nutzen Technologien aus dem Weltraum"

24.03.2014

Er ist eine Art "Pille" McCoy, denn er hält Astronauten fit: Dr. Simon Evetts ist bei der Europäischen Raumfahrtagentur ESA verantwortlich für die Gesundheit der Weltraumfahrer. MEDICA.de sprach mit ihm über Astronautensport, Weltraumtechnologie und den Nutzen für uns Erdbewohner.
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Foto: Ärztin spricht mit Mädchen

"Pädiatrische Erkrankungen machen oft eigene Entwürfe notwendig"

10.03.2014

Kinder sind keine kleinen Erwachsenen und können auch nicht so behandelt werden. Diese Erkenntnis haben Mediziner zwar verinnerlicht, Gerätehersteller tun sich damit aber schwer: Der Markt für pädiatrische Medizinprodukte ist sehr klein und Forscher haben Schwierigkeiten, ihre Ideen als kommerzielle Produkte umzusetzen.
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Ultraschall: "Kliniken sind leider nicht gezwungen, gut auszubilden"

04.03.2014

Pränatalmedizin, Krebsvorsorge, Gefäßuntersuchung – Ultraschall ist vielfältig, liefert Ärzten zuverlässige Bilder und belastet Patienten nicht durch Strahlung. Es ist flächendeckend von der Arztpraxis bis zum Universitätsklinikum verfügbar. Eine solide Weiterbildung der Anwender ist für eine gute Diagnostik notwendig, auch weil die unterschiedlichen Geräte unterschiedliche Stärken haben.
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"Ein MRT-Gerät von der Größe von zwei bis drei Schuhkartons könnte man sich bald auf den Schreibtisch stellen"

24.02.2014

Magnetresonanztomografie (MRT) ist in der Diagnostik ein gängiges Verfahren. Mit Millionen Kernspins erzeugt es ein Signal, das wiederum in Bilder umgewandelt wird. Um die Kernspins auszurichten, verwendet man sehr große Magneten. Wissenschaftler am Universitätsklinikum Freiburg erforschen eine neue Methode, die ohne teure Magnete auskommt.
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"Man weiß nicht, warum bestimmte Pharmaka besonders gut binden und andere kaum"

10.02.2014

Die kleinsten Proteinstrukturen möchte Prof. Joachim Heberle von der Freien Universität Berlin unter dem Mikroskop sichtbar machen. Mit einem aus der Physik stammenden Infrarotmikroskop soll es ihm gelingen. Welche Technik dahinter steckt und was er in Zukunft damit noch untersuchen möchte, darüber sprach er mit MEDICA.de.
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Chirurgie: "Unsere Kamera spürt kleinste Tumorreste auf"

03.02.2014

Tumorgewebe vom gesunden Gewebe zu unterscheiden, ist für Chirurgen nicht immer leicht. Verstreute Krebsnester und Frühkarzinome sind für sie mit bloßem Auge oft kaum zu erkennen. Eine spezielle Kamera macht jetzt sogar die kleinsten Tumorreste während einer Operation sichtbar.
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KOHALA: Digitaler Schüler für die Krebsbehandlung

03.02.2014

Einen aufwendigen Arbeitsschritt von vier Stunden auf fünf Minuten zu verkürzen und ihn dabei noch zu automatisieren – das klingt wie ein Traum für Beschäftigte in allen Bereichen und Branchen. Für Radiologen könnte er bald wahr werden: Eine Software könnte ihnen die langwierige Aufbereitung von CT-Aufnahmen abnehmen, die vor der Bestrahlung eines Tumors notwendig ist.
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Klinische Studien: "Registry-embedded clinical trials stellen den Weg in die Zukunft dar"

06.01.2014

Selbst medizinische Risikoprodukte werden nicht immer so sorgfältig geprüft wie nötig – sei es aus krimineller Energie, mangelndem Know-how oder Kostengründen. Eine Überarbeitung der klinischen Studienverfahren kann nicht nur Schlupflöcher und methodische Schwächen beseitigen. Danach können Produkte und Verfahren auch schneller in die allgemeine Versorgung eingeführt werden.
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Sicherheit im OP: "Die Schweiz ist am Puls der Zeit"

06.01.2014

Im OP-Saal ist es besonders wichtig, dass die verwendeten Geräte sicher und verträglich für den menschlichen Körper sind. Das wird auch in der Schweiz so gesehen. MEDICA.de sprach mit Dr. Christoph Röder von der Universität Bern über Zulassungsverfahren und Richtlinien, die in Schweizer Operationssälen verfolgt werden.
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Foto: Stäbchenbakterien

Endoskopie: "Ein kleiner Abschnitt der Darmwand wird komplett entfernt"

05.01.2014

Für jeden Erwachsenen steht irgendwann der Gang zur Darmkrebsvorsorge an. Während die Untersuchung dank einer Sedierung schnell vorbei ist, hat sie manchmal noch ein Nachspiel: Nämlich dann, wenn Wucherungen im Darm nicht mit dem Endoskop entfernt werden konnten und eine offene Operation notwendig wird.
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