Bild: Neugeborenes; Copyright: panthermedia.net/Ueberimages

T-Zellen in Neugeborenen weisen darauf hin, wer später an Typ 1 Diabetes erkranken wird

24.02.2017

Die Forschergruppe um Prof. Ezio Bonifacio, Gruppenleiter und Direktor am DFG-Forschungszentrum für Regenerative Therapien Dresden (CRTD), Exzellenzcluster an der Technischen Universität Dresden, sowie Gruppenleiter am DZD-Paul Langerhans Institut Dresden, stellt ein neues Verständnis für zelluläre Mechanismen im Typ 1 Diabetes vor.
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Bild: Muskelbiopsie eines Patienten; Copyright: Klinikum der Universität München

Ursache für eine erbliche Muskelerkrankung entdeckt

24.02.2017

Wissenschaftler am Klinikum der Universität München sowie den Universitäten Newcastle und Liverpool haben in Zusammenarbeit mit internationalen Kollegen eine Genmutation identifiziert, die zu einer angeborenen Muskelerkrankung führt. Die Ergebnisse der Studie sind in der Online-Ausgabe der Zeitschrift "American Journal of Human Genetics" veröffentlicht worden.
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Bild: Ärztin spricht mit Kind im Krankenhaus; Copyright: Universitätsklinikum Heidelberg

Angeborene Blutarmut bei Kindern: Neue diagnostische Strategien

22.02.2017

Die Dietmar Hopp Stiftung unterstützt seit sechs Jahren translationale Forschung an der Universitätsklinik für Pädiatrische Onkologie, Hämatologie und Immunologie Heidelberg: Neues Wissen um Krankheitsursachen findet Eingang in die Therapien. Die Förderung der Dietmar Hopp Stiftung beläuft sich auf 680.000 Euro.
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Bild: Gefärbte Aufnahme von Zellhaufen; Copyright: Gizem Inak, AG Prigione, MDC

Personalisierte Wirkstoffsuche ermöglicht Bekämpfung seltener Krankheiten

15.02.2017

Für bestimmte seltene Krankheiten gibt es keine Heilung, denn der Forschung mangelt es an geeigneten Modellsystemen für Wirkstoff-Tests. Das gilt auch für Erkrankungen, die durch defekte Mitochondrien entstehen, den "Kraftwerken" der Zelle.
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Bild: Wissenschaftlerin füllt ein Probenröhrchen in einem Labor; Copyright: panthermedia.net/Viktor Cap

Neues Gen für erbliche Muskelschwäche entdeckt

14.02.2017

Ein deutsch-britisches Wissenschaftlerteam hat ein Gen identifiziert, das für eine Muskelerkrankung (kongenitale Muskeldystrophie) verantwortlich gemacht wird. Ihre Studie stellen Dr. Andreas Roos und seine Kollegen vom ISAS, vom John Walton Muscular Dystrophy Research Centre in Newcastle und vom Friedrich-Baur-Institut in München derzeit online im American Journal for Human Genetics vor.
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Bild: Blauer Brustkorb mit hervorgehobener roter Lunge; Copyright: panthermedia.net/Kaulitzki

Auf die Größe kommt es an - Warum kleine Lungen öfter erkranken

08.02.2017

Seit mehr als zehn Jahren untersuchen Lungenforscher und Epidemiologen am Helmholtz Zentrum München im Rahmen von internationalen Konsortien die Frage, ob bestimmte Abschnitte im Erbgut mit Lungenfunktion und -erkrankungen zusammenhängen. Auch konnten sie zeigen, warum Menschen mit einer kleineren Lunge ein erhöhtes Risiko für Lungenerkrankungen besitzen.
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Bild: Bild eines Vogels in Graustufen und verschwommen; Copyright: Universitätsklinikum Tübingen

Mit Gentherapie gegen Achromatopsie

01.02.2017

Achromatopsie ist eine seltene erbliche Augenerkrankung. Neben kompletter Farbenblindheit leiden die Patienten vor allem unter einer geringen Sehschärfe und einer hohen Blendungsempfindlichkeit.
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Bild: Drei Frauen in weißen Kitteln stehen vor einem Plakat; Copyright: Monika Steinlage / TU Darmstadt

Neue Erkenntnisse zur Reparatur von DNA-Schäden

30.01.2017

Ein Forscherteam vom Fachbereich Biologie der TU Darmstadt hat herausgefunden, dass die Prozesse zur Reparatur von DNA-Schäden deutlich komplexer ablaufen als bisher angenommen wurde. Dabei werden die Enden von Brüchen in der Doppelhelix nicht einfach verknüpft, sondern in einem genau choreographierten Vorgang erst so verändert, dass die ursprüngliche Erbinformation wieder hergestellt werden kann.
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Bild: Gefärbte Aufnahme eines stäbchenförmigen Bakteriums; Copyright: HZI/Manfred Rohde

Wie Darmbakterien krank machen

23.01.2017

Yersinien verursachen schwere Darminfektionen. Um ihre Infektionsmechanismen besser zu verstehen, werden Studien mit dem Modellorganismus Yersinia pseudotuberculosis durchgeführt. Das Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig hat jetzt erstmals eine sogenannte Transkriptomstudie des Erregers im infizierten Lymphknotengewebe von Säugern durchgeführt.
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Bild: Mutter hält schlafendes Baby in den Händen, ihre Nasen berühren sich; Copyright: panthermedia.net/Klanneke

Geboren ohne Nase: Genetische Ursache entschlüsselt

12.01.2017

Göttinger Forscher klären genetische Ursache für fehlende Nasenentwicklung bei Patienten mit Arhinie und Bosma-Syndrom. Zugleich entdecken sie dabei mögliche Behandlungsansätze für eine angeborene Muskelerkrankung. Veröffentlicht in der Fachzeitschrift "Nature Genetics".
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Bild: Schematisches Bild eines menschlichen Körpers. Die Leber sticht heraus und ist von einem groten Kreis umrahmt; Copyright: panthermedia.net/Sebastian Kaulitzki

Epigenetische Veränderungen fördern Leberverfettung bei Maus und Mensch

11.01.2017

Mäuse, mit starkem Hang zum Übergewicht, weisen bereits in einem Alter von sechs Wochen epigenetische Veränderungen auf, die dazu führen, dass die Leber das Enzym DPP4 verstärkt bildet und ins Blut abgibt. Langfristig begünstigt dies das Entstehen einer Fettleber. Auch bei Menschen, die unter einer Leberverfettung leiden, sind solche Veränderungen am Erbgut nachweisbar.
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Bild: Obst, Gemüse, eine Hantel und ein Maßband auf einem Tisch; Copyright: panthermedia.net/JanPietruszka

Gesunder Lebensstil halbiert genetisches Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen

13.12.2016

Wer sich gesund ernährt, nicht raucht, körperlich aktiv ist und Übergewicht vermeidet, hat ein um etwa fünfzig Prozent geringeres Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Dieses reduzierte Risiko besteht immer, also auch unabhängig davon, ob eine hohe oder niedrige genetische Disposition vorliegt.
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Foto: Großer metallischer Apparat mit pink leuchtendem Fenster in der Front

Plasmasterilisation: mit Wirkstoffcocktail gegen Bakterien

01.06.2016

Bisher war Plasma, der vierte Aggregatszustand der Materie, Gegenstand für Astrophysiker und Science-Fiction-Fans. Mittlerweile findet es jedoch auch Beachtung in der Medizin, denn Plasma ist hier vielseitig einsetzbar. Die Sterilisation mit Plasma könnte in Zukunft ein wichtiger Baustein für die Krankenhaushygiene werden - das passende Gerät vorausgesetzt.
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Foto: Kind wird mit Stechhilfe in den Finger gestochen

Diabetes: flächendeckende Prävention, frühzeitige "Impfung"?

08.04.2016

Diabetes erwischt neue Patienten oft kalt - etwa wenn sie mit einer Stoffwechselentgleisung in der Notaufnahme landen. Häufig betrifft das Kinder. Ihr Immunsystem zerstört schon früh die insulinproduzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse und verursacht so einen Typ 1 Diabetes. Der ließe sich durch frühes Screening erkennen und mit einer Regulierung des Immunsystems möglicherweise sogar vermeiden.
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Foto: DNA

Humangenetik: "Ärzte sollen Patienten zum Verfahren umfassend beraten können"

01.04.2016

Die Humangenetik beschäftigt sich mit dem Erbgut von uns Menschen. DNA, Chromosomen und Gene können von Fachärzten genauestens untersucht werden. Um Patienten umfangreich beraten zu können, müssen Ärzte die Qualifikation zur fachgebundenen genetischen Beratung vorweisen.
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Foto: Forscher betrachtet mikrofluidische LabDisc

Point-of-Care Tests: von der Scheibe zur Diagnose

22.02.2016

Einfache Lösungen für schnelle Ergebnisse sind ein großer Gewinn für die Medizin: Patienten erhalten Diagnosen früher und Ärzte haben mehr Zeit, diese richtig zu behandeln. Solche Werkzeuge arbeiten ohne aufwendige Ressourcen und geschultes Personal. Ein von der Europäischen Kommission finanziertes Projekt könnte all das für Point-of-Care Tests bei Infektionskrankrankheiten ermöglichen.
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Krebsimmuntherapie: Individuelle Mutationen als neue Zielstrukturen

01.06.2015

Ein Tumor ist so einzigartig wie der Mensch, der ihn trägt. Lange dachte man, dies würde die Therapie erschweren, da Krebsmedikamente nicht hundertprozentig gezielt auf die kranken Zellen wirken können. Prof. Ugur Sahin erklärt im Interview mit MEDICA.de, warum ihn gerade diese individuellen Mutationen auf eine neue Therapie hoffen lassen.
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Foto: Schwarze Spielfiguren umschließen eine Figur in Gold

Genetik: "Wir versuchen, die Diagnose bei seltenen Erkrankungen zu vereinfachen"

10.11.2014

Manchmal hat das Fernsehen eben doch Recht und die Diagnose einer Krankheit ist ein echtes Puzzle. Das ist etwa bei den seltenen Erkrankungen der Fall, die nur einen kleinen Bruchteil der Bevölkerung betreffen. Ärzte stehen dann vor dem Problem, dass sie nicht genügend Erfahrung mit einer spezifischen Erkrankung und ihren Symptomen besitzen, um die Diagnose stellen zu können.
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Gefäßgesundheit bei Sportlern

02.06.2014

"Sport ist gesund", sagt man. Regelmäßige Bewegung fördert die Gesundheit unserer Gefäße und beugt Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor. Langjähriger Leistungssport kann jedoch auch negative Auswirkungen auf die Gefäßgesundheit haben und das Herzinfarkt-Risiko erhöhen. Prof. Martin Halle von der TU München erklärt auf MEDICA.de, worauf Sportler achten müssen.
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