Bild: Drei Ärzte operieren in einem OP-Saal; Copyright: Universitätsklinikum Heidelberg

Neue OP: Offenen Rücken schon während der Schwangerschaft behandeln

15.08.2016

Mit einem europaweit einmaligen Operationsverfahren hat ein interdisziplinäres Team aus Perinatalmedizinern und Neurochirurgen am Universitätsklinikum Heidelberg ein ungeborenes Kind noch im Mutterleib am offenen Rücken (Spina bifida aperta) operiert. Weitere elf Wochen konnte sich das Kind im Bauch seiner Mutter entwickeln, bevor es am Dienstag, 9. August, per Kaiserschnitt zur Welt kam.
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Bild: ; Graphische Darstellung eines Ohres, das Musik empfängt. copyright: Panthermedia.net/ingridat

Wissenschaftler lassen Ärzte bei Mittelohr-OPs mithören

12.08.2016

Die Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde am Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden hat eine Methode entwickelt, mit der ein Operateur noch während des Eingriffs prüfen kann, ob er künstliche Gehörknöchelchen erfolgreich eingesetzt hat.
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Bild: Operationssaal mit miteinander vernetzten Geräten; Copyright: ICCAS, Uni Leipzig, Norbert H

Forscher entwickeln OP-Saal der Zukunft

15.07.2016

Wie sieht der OP-Saal der Zukunft aus? Computer statt Skalpell? Dr. Frank Golatowski vom Institut für Angewandte Mikroelektronik und Datentechnik der Universität Rostock korrigiert: "Wer das denkt, liegt kurz-und mittelfristig falsch. Auch hochmodernste Geräte ersetzen künftig nicht den Arzt", ist der Wissenschaftler sicher.
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Bild: Drei Ärzte, Patient mit Atemmaske auf einer Liege; Copyright: Stefan Straube/Universitätsklinikum Leipzig

Gerät misst Leberfunktion in der Atemluft

08.07.2016

Den Leberchirurgen am Universitätsklinikum Leipzig steht jetzt ein innovatives Verfahren zur Messung der Leberfunktion zur Verfügung. Der sogenannte LiMAx Test misst die potentielle Leistungsfähigkeit der Leber anhand von Bestandteilen der Atemluft und liefert so mehr Daten als zum Beispiel Blutuntersuchungen.
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Foto: Kleinster Herzschrittmacher liegt auf einem Finger

Bergmannsheil implantiert kleinsten Herzschrittmacher der Welt

01.07.2016

Zum ersten Mal in einer Bochumer Klinik haben Kardiologen des Berufsgenossenschaftlichen Universitätsklinikums Bergmannsheil einem Patienten einen neuartigen Miniatur-Herzschrittmacher implantiert. Die sogenannte Kardiokapsel ist kaum größer als eine 1-Euro-Münze und damit nur knapp ein Zehntel so groß wie ein gewöhnlicher Schrittmacher.
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Foto: Ärzte im OP

Verpflichtendes Endoprothesenregister erspart Tausenden eine Wechsel-OP bei Gelenkersatz

30.06.2016

Pro Jahr bliebe schätzungsweise 10 000 Menschen mit künstlichem Knie- oder Hüftgelenk eine Wechsel-Operation erspart, wenn es in Deutschland ein verpflichtendes Endoprothesenregister gäbe. Auch die Krankenkassen würden etwa 100 Millionen Euro einsparen, wie aus einer aktuellen Studie hervorgeht.
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Foto: Großer metallischer Apparat mit pink leuchtendem Fenster in der Front

Plasmasterilisation: mit Wirkstoffcocktail gegen Bakterien

01.06.2016

Bisher war Plasma, der vierte Aggregatszustand der Materie, Gegenstand für Astrophysiker und Science-Fiction-Fans. Mittlerweile findet es jedoch auch Beachtung in der Medizin, denn Plasma ist hier vielseitig einsetzbar. Die Sterilisation mit Plasma könnte in Zukunft ein wichtiger Baustein für die Krankenhaushygiene werden - das passende Gerät vorausgesetzt.
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Foto: Intelligente Zahnschiene SensoBite

Big Data in der Medizin: Fortschritte bei Diagnose und Behandlung

01.04.2016

In der Zukunft könnte es Medikamente geben, die individuell auf jeden Patienten zugeschnitten sind. Ärzte operieren mit 3D-Datenbrillen und können so präziser arbeiten. Diagnosen seltener Krankheiten, die heute noch Jahren dauern können, erfolgen innerhalb weniger Tage. Und vielleicht wird es Therapien gegen psychische Erkrankungen wie Schizophrenie geben.
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Foto: Knieimplantat aus Kobalt-Chrom

Maßgeschneiderte Implantate überdecken Knochen optimal

22.01.2016

Er passt zwar, doch irgendwo zwickt es doch noch. Obwohl ein Anzug von der Stange seinen Zweck erfüllt, ist er noch lange nicht die idealste Lösung. Anders ist es mit einem maßgeschneidertem. Ähnlich ist es auch mit Implantaten. Oftmals klagen Patienten darüber, dass sie sich fremd anfühlen. Der 3D-Druckist auf dem besten Weg, dies zu ändern. Hier werden die Implantate an den Träger angepasst.
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Foto: Herzklappe mit Trägergerüst

Künstliche Herzklappe: "Das Grundgerüst soll später vom Körper abgebaut werden"

08.01.2016

Künstliche Herzklappen für Kinder gibt es viele, doch es gibt einen entscheidenden Nachteil: Sie müssen ausgetauscht werden, weil sich Kinder im Wachstum befinden. Die künstliche Klappe hingegen bleibt so wie sie ist – und wird damit zu klein. Ideal wäre deshalb eine mitwachsende Herzklappe, die den Kindern wiederholte Operationen ersparen würde.
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Foto: weißes Implantat liegt in Petrischale

Mit bakterieller Nanocellulose den Gallengang flicken

08.12.2015

Bei Gallenoperationen kommt es häufiger vor, dass der Verschlussapparat zwischen Gallenblase und Dünndarm verletzt wird. Bisher gab es allerdings keine chirurgische Möglichkeit, Gewebedefekte zu überbrücken. Ein neuartiges Implantat aus bakterieller Nanocellulose (BNC) könnte dies nun ändern. Denn sein Nanofasernetzwerk macht es extrem stabil, sodass es eine stützende Funktion übernehmen kann.
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Grafik: Speiseröhrenkrebs

Speiseröhrenkrebs: Höhere Patientensicherheit durch das "Da Vinci" System

09.11.2015

Heutzutage finden sich immer mehr Roboter in Operationssälen, die zum einen die Chirurgen unterstützen und zum anderen die Sicherheit der Patienten erhöhen sollen. Eines dieser Systeme ist das "Da Vinci" System, das schon seit mehreren Jahren für verschiedene Operationsformen verwendet wird. Unter anderem auch bei Speiseröhrenkrebs. Doch erfüllt es wirklich das, was es verspricht?
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Foto: Arzt im Kittel - Sven Seifert

Neue Welt: Arbeitsplatz Hybrid-OP

02.11.2015

Operieren im Hybrid-OP soll für das Personal eine Erleichterung sein und für den Patienten neue Möglichkeiten der Behandlung bieten. Doch was ist eigentlich so anders an diesem hybriden Operationssaal, was kann man erwarten und was sollte man bei der Planung beachten?
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Foto: Chirurg bedient Roboter

Robotik: Operation mit Gefühl

02.11.2015

Minimal-invasive Eingriffe sind schonender für den Patienten, haben aber einen entscheidenden Nachteil für den Chirurgen: Er kann nicht direkt mit dem Operationsfeld interagieren. So entgehen ihm manchmal Eindrücke, die für den Erfolg des Eingriffs sehr wichtig sind. Hier kann der Chirurgieroboter MiroSurge helfen, der ein Feedback an den Chirurgen weiterleitet.
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Kardiokapsel: Kleinster Herzschrittmacher der Welt

01.07.2015

Bei einer Herzrhythmusstörung gerät die normale Herzfrequenz durch verschiedene Ursachen aus dem Takt. Oft reicht eine medikamentöse Behandlung aus. In anderen Fällen muss ein Herzschrittmacher implantiert werden. Wie jeder andere Eingriff ist auch solch eine Operation mit Risiken verbunden. Wundheilungsstörungen oder Verschlüsse des Gefäßsystems können im schlimmsten Fall die Folge sein.
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Foto: Anwendung der IRE im OP

Prostatakrebs: Schonende Entfernung durch Irreversible Elektroporation

08.10.2014

Die NanoKnife®-Therapie, die am Prostata Center in Offenbach am Main praktiziert wird, entfernt Krebsherde gegenüber der Prostatektomie oder der Strahlentherapie auf schonende Art und Weise. Prof. Michael K. Stehling erläutert im Interview mit MEDICA.de die Vorteile des fokalen Therapieverfahrens.
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Foto: Bandscheibenbelastungssimulator der Uniklinik Ulm

Bandscheibenvorfall: Ursachenforschung im Simulator

01.10.2014

Bandscheibenvorfälle können sehr unterschiedlich sein: Einige verursachen keine Beschwerden und werden nur zufällig entdeckt, andere können Lähmungserscheinungen herbeiführen oder Patienten starke Schmerzen bereiten. Meist entstehen diese Probleme plötzlich nach einer ungünstigen Bewegung – so berichten es zumindest Patienten.
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Foto: Schwester im OP hakt eine Liste ab

OP-Checklisten: Patientensicherheit zum Abhaken

08.09.2014

Nach einer Operation stellt sich heraus, dass statt des rechten das linke Knie behandelt wurde. Solche Verwechslungen passieren zwar selten, können jedoch schwerwiegende Folgen haben – sowohl für den Patienten, als auch für das Image des Arztes und des Krankenhauses.
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Kinderanästhesie: "Einen eigenen Facharzt würde ich ablehnen"

01.09.2014

Müssen bereits die Kleinsten in den OP-Saal sorgen sich nicht nur die Eltern. Für das gesamte OP-Team ist diese Situation eine besondere Herausforderung, denn Kinder sind immer ganz besondere Patienten.
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Foto: Hand hält Würfel mit der Formel für Magnesium

Resorbierbares Stützgeflecht aus Magnesium: "Die Patches müssen der Bewegung des Herzmuskels folgen"

08.08.2014

Ein aus Magnesium bestehendes Implantat soll bald Patienten helfen, die im Hochdruckbereich des Herzens eine Schädigung aufweisen. Das Implantat schütz eine Gewebematrix, an der neue Zellen wachsen sollen, die das betroffene Gewebe ersetzen. Das Implantat selbst soll sich nach einigen Monaten rückstandlos auflösen. MEDICA.de sprach mit Dr.-Ing. Thomas Hassel über das spannende Projekt.
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Foto: Moderner OP an der Charité

OP-Technik: Mehr Flexibilität und bessere Bedienbarkeit

08.07.2014

Sanfter, sicherer, präziser, schneller – chirurgische Eingriffe müssen viele Ansprüche erfüllen: Gesetzliche Vorschriften zur Sicherheit, größtmöglicher Heilungserfolg, ökonomische Anforderungen der Krankenhäuser und der Wandel der Technik legen heutzutage die Rahmenbedingungen für Operationen fest. Damit verändern sich auch Operationssäle und ihre Einrichtung.
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Fett als beste Medizin: "Fettgewebe enthält sehr viele multipotente Stammzellen, etwa 500-mal mehr als Knochenmark"

01.07.2014

Das von den meisten Menschen wenig geliebte "Hüftgold" könnte demnächst die Medizin revolutionieren. In Zusammenarbeit mit der Universität Rostock (Prof. Hermann Seitz) forscht die Firma human med AG derzeit daran, ein Gerät zu entwickeln, das intraoperativ Fettgewebe schonend entfernt und im Anschluss Stammzellen isolieren kann.
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Gezüchtete Haut ermöglicht großflächige Transplantationen

01.07.2014

Bei großflächigen Brandwunden sind Hauttransplantationen erforderlich. Chirurgen entnehmen dem Patienten dafür eine dünne Spalthauund bringen sie an der verletzten Stellen an. Nun soll Haut, die im Labor hergestellt wurde, dabei helfen, sowohl Brand- als auch chronische Wunden zu decken und somit zu heilen. Züricher Forscher arbeiten seit über 13 Jahren daran.
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Chirurgie: "Unsere Kamera spürt kleinste Tumorreste auf"

03.02.2014

Tumorgewebe vom gesunden Gewebe zu unterscheiden, ist für Chirurgen nicht immer leicht. Verstreute Krebsnester und Frühkarzinome sind für sie mit bloßem Auge oft kaum zu erkennen. Eine spezielle Kamera macht jetzt sogar die kleinsten Tumorreste während einer Operation sichtbar.
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Klinische Studien: "Registry-embedded clinical trials stellen den Weg in die Zukunft dar"

06.01.2014

Selbst medizinische Risikoprodukte werden nicht immer so sorgfältig geprüft wie nötig – sei es aus krimineller Energie, mangelndem Know-how oder Kostengründen. Eine Überarbeitung der klinischen Studienverfahren kann nicht nur Schlupflöcher und methodische Schwächen beseitigen. Danach können Produkte und Verfahren auch schneller in die allgemeine Versorgung eingeführt werden.
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Sicherheit im OP: "Die Schweiz ist am Puls der Zeit"

06.01.2014

Im OP-Saal ist es besonders wichtig, dass die verwendeten Geräte sicher und verträglich für den menschlichen Körper sind. Das wird auch in der Schweiz so gesehen. MEDICA.de sprach mit Dr. Christoph Röder von der Universität Bern über Zulassungsverfahren und Richtlinien, die in Schweizer Operationssälen verfolgt werden.
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Studienkultur: Chirurgische Studien bedeuten mehr Sicherheit im OP

06.01.2014

Ob eine chirurgische Naht besser per Hand oder mit einem Klammergerät erfolgt, lässt sich nicht nach dem „Trial-and-Error“-Prinzip feststellen. Welche Methode die Sicherheit des Patienten am besten garantiert, sollte auch nicht nur auf der Erfahrung des Operateurs fußen. Kontrollierte Studien sind das Mittel der Wahl, um sowohl alte bewährte sowie neue Techniken im OP zu beurteilen.
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Foto: Stäbchenbakterien

Endoskopie: "Ein kleiner Abschnitt der Darmwand wird komplett entfernt"

05.01.2014

Für jeden Erwachsenen steht irgendwann der Gang zur Darmkrebsvorsorge an. Während die Untersuchung dank einer Sedierung schnell vorbei ist, hat sie manchmal noch ein Nachspiel: Nämlich dann, wenn Wucherungen im Darm nicht mit dem Endoskop entfernt werden konnten und eine offene Operation notwendig wird.
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