Bild: Behandschuhte Hände, die ein Präparat festhalten; Copyright: DGFG/Schaft

Vorpräparierte Hornhautlamellen für DMEK verringern Reoperationsrate

23.02.2017

Die DMEK hat sich bei der Behandlung von Hornhauterkrankungen, denen ein Funktionsverlust des Hornhautendothels zu Grunde liegt, in den vergangenen zehn Jahren zum Goldstandard entwickelt. Bisher haben Ärzte die hauchdünnen Transplantate direkt selbst im OP und vor dem Eingriff präpariert. Zunehmend greifen Operateure nun auf in der Hornhautbank vorpräparierte Transplantate zurück.
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Bild: Älterer Mann mit geschlossenen Augen reibt sich die Schläfen; Copyright: panthermedia.net/Oleg Dudko

Heilungschancen nach schwerem Schlaganfall – Studie gibt Auskunft

20.02.2017

Die Schlaganfallversorgung in Deutschland ist beispielgebend – die große Mehrzahl der akuten Schlaganfallpatienten erhalten eine neurologische oder geriatrische Rehabilitation. Auch ältere Patienten oder multimorbide Patienten werden nach der Akutphase in eine Rehabilitationsklinik verlegt. Wenig ist bisher jedoch darüber bekannt, wie wirkungsvoll eine neurologische Frührehabilitation ist.
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Bild: Gewebeaufnahmen; Copyright: Jean Claude Reubi, Universität Bern

Neue Diagnose und Therapiemöglichkeit für Brust- und Nierenkrebs

09.02.2017

Bei der Radionuklidtherapie, der radioaktiven Bestrahlung von Krebstumoren, tun sich neue Möglichkeiten auf: Wie eine internationale Forschergruppe unter Berner Leitung herausfand, könnten neuartige Wirkstoffe (Somatostatin-Rezeptor-Antagonisten) nicht nur wie bisher in den seltenen neuroendokrinen Tumoren eingesetzt werden, sondern auch bei häufigen Krebsarten wie Brust- oder Nierenkrebs.
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Bild: Drei Männer in weißen Kitteln, davor eine Büste mit einer Defibrillatorweste; Copyright: Kaiser/MHH

Damit das Herz im Takt bleibt

03.02.2017

Jedes Jahr sterben in Deutschland 100.000 bis 150.000 Menschen am plötzlichen Herztod – besonders gefährdet sind Menschen, deren Herz etwa aufgrund eines Herzinfarktes oder einer Herzmuskelentzündung nur noch sehr vermindert pumpt. Deshalb bekommen diese Herzschwäche-Patienten zum Schutz oft einen Defibrillator implantiert, der Rhythmusstörungen behandeln kann.
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Bild: Frau trägt eine VR-Brille und fürchtet sich; Copyright: panthermedia.net/Monika Wisniewska

DigiPhobie: Digitales Therapiesystems zur Behandlung von Phobien

02.02.2017

Im BMBF-Projekt "DigiPhobie" wird ein digitales Therapiesystem entwickelt, das die häusliche Durchführung der Expositionstherapie für Arachnophobiker ermöglicht. Dieses innovative System besteht im Wesentlichen aus einer digitalen Therapieumgebung, einer tragbaren Datenbrille und tragbaren Sensoren, die Vitalparameter während einer Therapiesitzung messen (Biofeedback).
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Bild: Junge Menschen stehen als Team in einem Kreis und legen die Hände aufeinander; Copyright: Panthermedia.net/Kzenon

Yes, we can! Yes, I can! – Welt-Krebs-Tag, 04.02.2017

31.01.2017

Den Welt-Krebs-Tag haben wir hier auf MEDICA.de schon oft bedacht. Aber warum? Weil Krebs ein allgegenwärtiges Thema ist, das garantiert früher oder später, direkt oder indirekt jeden von uns betreffen wird – weil wir selber oder ein Mensch, der uns nahesteht, daran erkranken.
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Bild: Urologin betrachtet mit Patienten Bild der Prostata auf einem Bildschirm; Copyright: panthermedia.net/imagepointfr

Prostatakrebs: neue Form der Diagnose und Therapie

24.01.2017

Das Prostatakarzinom ist die häufigste Krebserkrankung des Mannes. In jedem Jahr erkranken allein in Deutschland mehr als 60.000 Männer. Durch die Entwicklung des Wirkstoffs PSMA-617 können mit einem nuklearmedizinischen Verfahren jetzt wichtige Hinweise über die Ausdehnung dieser Tumorerkrankung gegeben werden, was entscheidend zu ihrer genauen Diagnose beiträgt.
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Foto:Blume mit pinken Blütenblättern, ein Blatt ist weiß; Copyright: panthermedia.net/kazakovmaksim

Millionenförderung für innovative Krankenversorgung im Bereich der seltenen Erkrankungen

19.01.2017

Das Klinikum der Universität München ist am nationalen Versorgungsforschungsprojekt namens TRANSLATE NAMSE beteiligt, das mit 13,4 Millionen Euro aus dem Innovationsfons der Bundesregierung finanziert wird. NAMSE steht für das "Nationale Aktionsbündnis für Menschen mit Seltenen Erkrankungen" und soll als nationales Projekt zur Verbesserung der Krankenversorgung dieser Patientengruppe beitragen.
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Bild: Mutter hält schlafendes Baby in den Händen, ihre Nasen berühren sich; Copyright: panthermedia.net/Klanneke

Geboren ohne Nase: Genetische Ursache entschlüsselt

12.01.2017

Göttinger Forscher klären genetische Ursache für fehlende Nasenentwicklung bei Patienten mit Arhinie und Bosma-Syndrom. Zugleich entdecken sie dabei mögliche Behandlungsansätze für eine angeborene Muskelerkrankung. Veröffentlicht in der Fachzeitschrift "Nature Genetics".
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Bild: 3D-Bild einer Tumorzelle; Copyright: panthermedia.net/eraxion

Angriff auf den Tumor

10.01.2017

Solide Tumoren, wie etwa der schwarze Hautkrebs oder Brustkrebs, sind schwerwiegende Erkrankungen. Aufgrund neuer therapeutischer Ansätze sind diese zwar sehr viel besser zu behandeln, aber immer noch nur sehr selten heilbar. Wissenschaftlern ist es nun gelungen, die tumorzerstörenden Zelltypen des Immunsystems zu identifizieren und damit erstmals von den tumorfördernden zu unterscheiden.
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Bild: Neugeborenes, das jemand in den Armen hält; Copyright: panthermedia.net/uberimages

Neue genetische Therapie bremst schwere neurologische Erbkrankheit

09.01.2017

Mithilfe einer neuartigen genetischen Technik ist es Wissenschaftlern erstmals gelungen, das Fortschreiten der Spinalen Muskelatrophie (SMA) bei Säuglingen und Kleinkindern zu verlangsamen – einer fatalen und bislang kaum aufzuhaltenden neurodegenerativen Erkrankung.
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Bild: Mann wird von einer Urologin beraten; Copyright: panthermedia.net/imagepointfr

Prostatakrebs: Frühe Behandlung vorteilhaft, Bestrahlung schonender

05.01.2017

Männer mit Prostatakrebs leiden später und seltener unter Inkontinenz oder Potenzstörungen, wenn sie sich für eine Bestrahlung des Tumors statt für eine Operation entscheiden. Dies kam in der ersten großen Vergleichsstudie heraus, deren Ergebnisse im New England Journal of Medicine veröffentlicht wurden.
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Bild: 3D-Bild einer Frau, das Rückenmark ist markiert; Copyright: panthermedia.net/Sebastian Kaulitzki

Europaweite Kooperation zur Rückenmarksforschung erhält Förderung

15.12.2016

Das Forschungsteam um Dr. Michell Reimer am DFG-Forschungszentrum für Regenerative Therapien (CRTD) – Exzellenzcluster an der TU Dresden, sowie fünf weitere Forschungsgruppen haben gemeinsam eine ERA NET NEURON Förderung in Höhe von 1,34 Millionen Euro für ihre Forschung zu Verletzungen des Rückenmarks erhalten. Die Förderung wird von der Europäischen Kommission vergeben und startet 2017.
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Bild: Links eingefärbtes Gewebe, rechts

Neues Kamerasystem zeigt Tumore farbig an

15.12.2016

Tumore zu entfernen, ist für Chirurgen ein besonders schwieriges Unterfangen. Denn die betroffenen Stellen sind vom gesunden Gewebe kaum zu unterscheiden. Das Fraunhofer IPA hat ein Kamerasystem entwickelt, das Fluoreszenz oder Farbe detektiert. Auf diese Weise kann der Chirurg die angefärbten Tumore besser sehen und gezielter behandeln.
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Bild: Eine Hand tropft mit einer Pipette in kleine Gläser; Copyright: panthermedia.net/Sven Hope

Das Rezept für ein motorisches Neuron

14.12.2016

Stammzellen können direkt zu Motoneuronen umprogrammiert werden. Was dabei in der Zelle passiert, hat ein internationales Forschungsteam nun herausgefunden. Sie entdeckten einen dynamischen, mehrstufigen Prozess, in dem mehrere unabhängige Veränderungen konvergieren, um Stammzellen in Motoneuronen zu verwandeln.
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Bild: Schild auf dem

Notaufnahme statt Hausarzt

14.12.2016

Lieber in die Notaufnahme als in die Arztpraxis: Immer häufiger suchen Patientinnen und Patienten, die keinen notfallmedizinischen Bedarf haben, Rettungsstellen auf. Das bringt die Notaufnahmen an ihre Grenzen. Wissenschaftler der Charité – Universitätsmedizin Berlin haben nun Frauen und Männer aus ländlichen und städtischen Regionen zu ihren Motiven befragt, eine Rettungsstelle aufzusuchen.
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Bild: Graphische Darstellung, wie eine HEK-Beta-Zelle funktioniert; Copyright: ETH Zürich

Neue Waffe gegen Diabetes

12.12.2016

Forschende der ETH Zürich haben mit dem bislang einfachsten Ansatz aus menschlichen Nierenzellen künstliche Beta-Zellen hergestellt. Diese sind wie das natürliche Vorbild sowohl Zuckersensoren als auch Insulinproduzenten.
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Bild: Eine Ärztin misst der Blutzucker einer jungen Patientin im Krankenhaus; Copyright: panthermedia.net/Anetta

Wie Diabetespatienten den Klinikaufenthalt ohne Komplikationen überstehen

08.12.2016

Drei von zehn Menschen, die im Krankenhaus behandelt werden, haben erhöhte Blutzuckerwerte, häufig ohne es zu wissen. Ein Diabetes mellitus gefährdet jedoch die Genesung, wenn er nicht erkannt oder nicht richtig mitbehandelt wird.
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Bild: Eine junge Frau liegt auf dem Tisch für eine Augen-OP; Copyright: panthermedia.net/robertprzybysz

Die Augenchirurgie der Zukunft: ambulant, schonend und effizient

07.12.2016

Die moderne Augenchirurgie der Zukunft ist ambulant, schonend und effizient. "Die Vision für die Zukunft ist eine Augenklinik ohne Betten", sagt Ursula Schmidt-Erfurth, Leiterin der Universitätsklinik für Augenheilkunde und Optometrie an der Medizinischen Universität Wien.
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Bild: Eine ältere Frau sitzt im Halbdunkel und blickt traurig aus dem Fenster; Copyright: panthermedia.net/dundanim

Neues Handbuch: Lebensqualität im Alter messen

06.12.2016

Ältere Menschen mit einer beginnenden Demenz beurteilen die eigene Lebensqualität insgesamt schlechter als gesunde. Das haben Psychologen der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig in einer bundesweiten Befragung herausgefunden.
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Bild: Ein Frau hält sich schmerzendes Bein mit Krampfadern; Copyright: panthermedia.net/zlikovec

Neue Wege in der Krampfaderbehandlung

05.12.2016

Wenn die Beine kribbeln, sich schwer anfühlen und blaue Adern durch die Haut schimmern – dann ist oft ein Venenleiden die Ursache. Die Erkrankung ist weit verbreitet: Mit rund 300.000 Eingriffen pro Jahr ist die Krampfaderbehandlung eine der häufigsten Operationen in Deutschland.
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