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Verfassungsklage gegen Homöopathie-Ausschluss

Hintergrund ist, dass die zahlenmäßig sehr häufigen schwerwiegenden Erkrankungen wie Herz-Kreislauf, Asthma, Wirbelsäulenerkrankungen, Rheuma und Erkrankungen des Nervensystems in der vorgelegten Ausnahmeliste nicht berücksichtigt wurden. Gerade bei diesen Erkrankungen helfen aber vor allem homöopathische Arzneimittel. Die in der Liste aufgeführten Substitutionstherapien und anderen schweren Erkrankungen sind dagegen der Homöopathie in der Regel nicht zugängig.

Viele Patienten sind mit der Therapie von rezeptpflichtigen Arzneimitteln und den damit verbundenen Risiken und Nebenwirkungen unzufrieden. Sie bevorzugen daher häufig naturheilkundliche Arzneimittel, die in vielen Fällen ebenfalls evidenzbasiert und entsprechend erfolgreich sind. Eine zunehmende Anzahl von Ärzten reagiert auf diese Situation und setzt regelmäßig Arzneimittel der besonderen Therapierichtungen ein. So gibt es mittlerweile etwa 16.000 Ärzte für Naturheilverfahren und circa 4.000 Ärzte für Homöopathie.

Die Entscheidungsgremien der Selbstverwaltung sind dagegen von Ärztefunktionären besetzt, die den Naturheilverfahren keinen entsprechenden Stellenwert beimessen. Resultat sind laut der Internationale Gesellschaft für Biologische Medizin höchst zweifelhafte Entscheidungen über diese Therapierichtungen. Aus diesem Grunde will die Gesellschaft die jetzt die für Ärzte notwendige Therapiefreiheit einklagen.

MEDICA.de, Quelle: Internationale Gesellschaft für Biologische Medizin

 
 
 

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