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Gesundheit des Pflegepersonals stärken

Gesundheit des Pflegepersonals stärken

Immer höhere Ansprüche an den Pflegeberuf, belastende Arbeitsbedingungen und Fachkräftemangel führen zu enormen Anforderungen an die Mitarbeiter in der Pflege. Besonders den älteren Fachkräften macht dieser Druck gesundheitlich zu schaffen. Diese extremen psychischen und physischen Belastungen haben eine hohe Fluktuation zur Folge. Zudem sind Mitarbeiter in Pflegeberufen im Vergleich zu anderen Berufsgruppen überdurchschnittlich oft krankgeschrieben. Darunter leiden auch die zu betreuenden Patienten und Bewohner.

Im Fokus stehen dabei die Arbeitsbedingungen von rund 900 Mitarbeitern des Bistums Hildesheim und des Caritasverbandes, die in den Altenhilfeeinrichtungen des Trägers mit der Betreuung und Pflege von Senioren befasst sind. Inhalt des dreijährigen Projekts ist eine mitarbeiterbezogene Bedarfsanalyse, auf deren Basis die Entwicklung von internen Schulungen zur betrieblichen Gesundheitsförderung erfolgen soll. Weitere Meilensteine des Projektes sind die Implementierung der Schulungen und eine anschließende Überprüfung ihrer Wirksamkeit. Dabei sollen sowohl verhaltens- als auch verhältnisbezogene Aspekte betrieblicher Gesundheitsförderung einbezogen werden.

Das Ziel dieser mobilen Fortbildungsmaßnahmen besteht in der Gesundheitserhaltung beziehungsweise -förderung speziell älterer Mitarbeiter. Denn ihre Anzahl hat in den vergangenen Jahren prozentual deutlich zugenommen. Angesichts des eklatanten Fachkräftemangelns ist die Gesunderhaltung älterer Pflegekräfte deshalb in den Mittelpunkt fachpolitischer Diskussionen gerückt.

Auftraggeber des bis 2013 laufenden Projekts ist die Stiftung Katholische Altenhilfe im Bistum Hildesheim. Finanziert wird es mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds. Leiter des Projekts ist Professor Stefan Görres, geschäftsführender Direktor am Institut für Public Health und Pflegeforschung. Die Koordination übernimmt Doktor Martina Stöver vom IPP.

MEDICA.de; Quelle: Universität Bremen

 
 
 

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